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Testbericht Defendo 5 im Test

Sicheren Internet-Zugang, VPN und Netzwerkdienste bequem per Web-Oberfläche administrieren.

Bisher war das auf Linux basierende Network Appliance Linogate Defendo ausschließlich als vorkonfigurierte Hardware in verschiedenen Varianten erhältlich. Jetzt steht auch eine Virtual Appliance für VMware ESX 3.5 zur Verfügung, die wir getestet haben.

Die Konfiguration erledigen Sie bequem über die https-gesicherte Web-Oberfläche. Defendo bringt alle zum Aufbau eines LAN notwendigen Funktionen wie DHCP- und DNS-Server und eine Firewall mit Stateful Inspection mit. Den Internet-Zugang stellt es wahlweise über ADSL (PPPoE), einen vorgeschalteten Router oder via ISDN her.

Dabei lassen sich Mail-Relay, DNS-Forwarder, Proxy (lokal und der des Providers) 2009und, soweit ISDN-Hardware vorhanden, auch Fallback-Verbindungen konfigurieren. UMTS kennt Defendo noch nicht.

Dem Trend zur Internet-Telefonie wird Defendo mit einem SIP-Proxy gerecht. Zudem bringt es Web-, FTP-, Reverse- und Socks-Proxy mit. Ein Virenscanner, der beispielsweise gefährliche Web-Inhalte filtert, lässt sich über die Web-Oberfläche einbinden, will aber von F-Secure oder Kaspersky gesondert erworben werden.

Der Virenscanner greift auch Defendos leistungsfähigem Mailserver unter die Arme. Nach Bedarf bietet Letzterer sowohl simple Mail-Forwarder- und POP3/IMAP4-Funktionalität als auch komplexere Features wie Mailrouting, Mail-Archivierung und ausgereifte Anti-Spam-Funktionen bis hin zum Greylisting.

Defendo 5 ist ein rundes Paket, mit dem Sie ein komplett funktionsfähiges LAN samt Internet-Zugang und VPN-Verbindung realisieren. Dank der guten Online-Dokumentation fällt die Einarbeitung leicht.

 
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