Testbericht

Creative Gigaworks T40

Lautsprecher für den PC gibt es viele. Die Creative GigaWorks T 40 unterscheiden sich wohltuend von anderen, typischen Exemplare. Wir haben sie genauer unter die Lupe genommen.

Creative Gigaworks T40

© Archiv

Gigaworks T40 von Creative: Kompakte Allrounder, die im Test überzeugten.
Creative Gigaworks T40

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Gigaworks T40 von Creative: Kompakte Allrounder, die im Test überzeugten.

Bei Computerlautsprechern scheidet sich für gewöhnlich recht schnell die Spreu vom Weizen. Dazu muss man sich noch nicht einmal die Mühe machen, die Speaker an den Rechner oder sonst wo anzustöpseln. Nimmt man die Packung in die Hand und hat dabei das Gefühl, dass der Karton in Größe einer mittleren Schuhschachtel nicht mehr wiegt als ein paar modische, leichte und italienische Herrenschuhe, dann kann man das Set gleich getrost weglegen. Soll heißen: Gewicht ist durchaus ein Kriterium für Lautsprecher - der großen ohnehin. Aber auch bei den kleinen Lautsprechern ist ein gewisses Gesamtgewicht zumindest schon einmal ein Indiz, dass nicht die ganz billigen Treiber im Kunststoffgehäuse sitzen.

Und nun zu Creative und dem GigaWorks-T-40-Set: Mit einer Hand kann man das Päckchen nicht halten. Und warum das so ist, sieht man, wenn man es aufmacht. Die beiden Speaker haben jeweils drei Chassis in einer Anordnung, die Creative MTM nennt und deutlich nach D'Appolito aussieht. Gedacht sind die Boxen natürlich als klangmäßiger Beistand für den PC - aber eben auch zum Anschluss von MP3-Playern und anderen Geräten, die ihren Klang über eine 3,5-mm-Buchse ausgeben. Auch an das TV-Gerät kann man sie anschließen. Und sollte das vielleicht auch, denn sie schlagen 95 Prozent der integrierten Lösungen auch bei teuren Geräten um Längen.

Testergebnisse

Creative GigaWorks T 40
Creative
150 Euro

PC-Lautsprecher

Weitere Details

Fazit:Insgesamt aber bleibt ein ausnehmend positiver Eindruck des Sets: Allrounder mit hohem Spaßfaktor.

Testurteil
sehr gut
Preis/Leistung
sehr gut

Niemand verlangt wirklich High-End von den Speakern. Was man aber bekommt, ist ein ausnehmend klarer und - im Rahmen der Möglichkeiten - sehr massiver Klang. Das gilt vor allem für die Bässe, denn den kleinen Treibern hätte man diese Wucht nicht unbedingt zugetraut. Natürlich ist die Klangcharakteristik tendenziell eher amerikanisch, also ?plenty of?. Aber das bleibt alles diesseits der Nervigkeitsschwelle. Es ist kein Problem, das Set über längere Zeit zu hören. Für PC-User gilt dies allemal, denn da ist man soundmäßig ohnehin schon zufrieden, wenn der Klang nicht aus centgroßen Treibern irgendwo im Monitor kommt. Amateurkomponisten am Computer könnte man die Boxen sogar als Monitore ans Herz legen. Allerdings mit leichten Punktabzügen, was klangliche Neutralität angeht.

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