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Corel Painter 12 SP1 im Test
Painter gilt seit Jahren als Referenz für natürliche Malergebnisse am PC und Mac. Im Gegensatz zu vielen Filtern und den Bordwerkzeugen von Programmen wie Photoshop liefert Painter eine deutlich größere Auswahl an Werkzeugen mit. Die Werkzeuge lassen sich sehr genau steuern und miteinander kombinieren. Unterschiedliche Untergründe oder Papierstrukturen simuliert der Painter verblüffend genau.
Um Painter sinnvoll zu nutzen, ist allerdings ein Grafiktablett geradezu Pflicht; im Test verwendeten wir dazu das Wacom Intuos 4 in Verbindung mit unterschiedlichen Digitalstiften. Painter reagierte angenehm feinfühlig auf Stiftdruck und Neigungswinkel. Auch bei der Airbrush kam Freude auf.
Unter Windows 7, 64 Bit, Q 6600 und 2 GByte RAM wie auch unter Mac OS Lion mit MacBook Pro 5.1, 2,53 GHz, 4 GByte RAM und einer Kingston SSDNow V+ lief Painter 12 auch bei größeren Bildern flott und absturzfrei. Hier macht sich die neue Multicore-Unterstützung für Malwerkzeuge angenehm bemerkbar.
TESTURTEIL Corel Painter 12 SP1 415,31 Euro; www.corel.de Betriebssysteme: Windows XP SP3/Vista und 7 (mit letztem ServicePack; 32 und 64 Bit); Mac OS X 10.5/10.6/10.7 (mit neueste Revisionen) Besonderheiten: teils einzigartige Werkzeuge für natürliches Malen; eine Version für Mac + PC Gesamtwertung: sehr gut 100 %
Im Gegensatz zur ersten englischen Painter-12-Version enthält die deutsche Version bereits das ServicePack 1. Dadurch gehören ärgerliche Abstürze der Vergangenheit an, die etwa beim Anwenden des Malgrund-Effekts oder beim Speichern eines in skalierten Klons häufig auftraten.
Fazit:
Painter 12 bietet stark erweiterte und in vielen Details verbesserte natürliche Werkzeuge – ein Muss für Malkünstler.
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