Testbericht

Corel Draw X6 im Test

Corel Draw geht in Runde 16 und der Klassiker zeigt sich mit neuen nützlichen Verbesserungen: Überarbeitete Funktionen zur Arbeit mit Schriften und neue intelligente Werkzeuge zum Beschneiden von Objekten. Wir haben die Software getestet.

Corel Draw X6

© Hersteller/Archiv

Corel Draw X6
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© Hersteller/Archiv

Corel Draw in Version X6 bringt zahlreiche neue und nützliche Werkzeuge für Designer und Gestalter.

Ins Auge sticht das Verzerren von Objekten. Damit lassen sich die beliebten Zwirls und Verwirbelungen in Grafiken erzeugen. Das funktioniert interaktiv und macht Spaß. Als Praxisunterstützung gibt es Hilfslinien zum Ausrichten von Objekten und die Freihandauswahl.

 Dank 64-Bit-Version ist die Speichernutzung auf modernen PCs verbessert. Bei rechenintensiven Funktionen greift die Mehrprozessor-Unterstützung. Design spielt heute immer mehr im Internet eine breite Rolle. Die Ausgabe von Dokumenten und die Gestaltung für das Internet werden immer wichtiger. Deshalb findet der Anwender in der neuen Corel-Draw-Version den Website Creator im Paket. Das muss man sich aber erst vom Corel-Server laden. Dafür ist eine Online- Registrierung notwendig. Die muss der Anwender beim ersten Start der Grafik-Suite ausführen.

Beim Einstieg in das Programm hilft das beiliegende gedruckte vierfarbige Corel-Draw-Handbuch. Es führt den Käufer schrittweise in Workshops durch das Programm. Umrahmt wird das Ganze mit ganzseitigen Bildern, die Künstler aus aller Welt mit Corel Draw gestaltet haben.

FAZIT:

Die neuen Werkzeuge sind sinnvolle Erweiterungen für den Grafik-Allrounder aus Kanada. Positiv fällt das Handbuch auf: Es hilft Einsteigern und vermittelt Kennern neue Ideen.

Testurteil:

Corel Draw X6

Internet: www.corel.de

Preis: ca. 630,- €

+ gedrucktes Handbuch

+ 64-Bit-Version

- Zwang Online-Registrierung

Gesamtwertung: sehr gut 93%

Preis/Leistung: sehr gut

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