Testbericht

Casio Exilim EX-Z1000

Das Design ist wie von Casio gewohnt gelungen, das neue Bedienkonzept überzeugt, aber das Objektiv der Exilim EX-Z1000 löst besonders in den Ecken und im Weitwinkel zu schlecht auf. Dieses Problem kann auch der 10-Megapixel-CCD nicht lösen. Im Gegenteil: Er ist vielmehr ein Teil des Problems: Immer mehr Pixel auf winzigen Flächen führen zu stärkerem Rauschen und erfordern immer bessere Objektive, für die in Minikameras kaum Platz ist.

  1. Casio Exilim EX-Z1000
  2. Datenblatt
Casio Exilim EX-Z1000 Vorderseite

© Archiv

Casio Exilim EX-Z1000 Vorderseite

Das 22 mm flache Gehäuse, das überzeugende Exilim-Design und der erste 10-Megapixel-CCD in einer Kompaktkamera sind die wichtigsten Eckwerte der neuesten Casio. Auf der Oberseite liegen der Einschalter, die Modustasten für Kamera- und Wiedergabefunktion, der Auslöser und der Zoomring. Damit ist das Brennweitenspektrum von 38-114 mm schnell durchfahren. Die Rückseite bietet ein 2,8-Zoll-Display mit 230 000 Pixeln, das aber immer wieder mal der Daumen "trifft". Neu und sehr übersichtlich ist die rechts in den Monitor einblendbare Spalte mit den wichtigsten Einstellungen. Über die Vier-Richtungs-Taste neben dem Monitor wählt der Fotograf eine Funktion aus und kann diese dann ändern.

Casio Exilim EX-Z1000 Rückseite

© Archiv

Das Bedienkonzept der Casio Exilim EX-Z1000 überzeugt. Durch die Leisteneinblendung auf der rechten Displayseite kann man neun Parameter schnell umstellen.

Ebenfalls neben dem Monitor liegen die Menütaste und die Best-shot-Taste, die Zugriff auf 34 Motivprogramme bietet. Nützlich sind die selbst erstellten "Best shots", die wie Profile funktionieren: Man nimmt eine Szene mit seinen eigenen Einstellungen auf und speichert dieses Bild als "Best shot" ab. Anschließend kann man immer wieder auf diese Einstellungen zugreifen, indem man den entsprechenden "Best shot" aktiviert. Dies funktioniert auch dann noch, wenn man das Bild löscht, da die Casio die Best-shot-Aufnahmedaten plus Miniaturansicht auf dem internen Speicher ablegt.

Bei den Messwerten kann die Casio nicht überzeugen: Das Rauschen ist bereits bei ISO 100 hoch, und wie immer fällt die Auflösung in den Bildecken des Weitwinkels deutlich sichtbar ab. Hinzu kommt eine ISO-400-Auflösung auf 6-Megapixel-Niveau. An der Auslöseverzögerung gibt es dagegen nichts auszusetzen.

Auflösungsdiagramm Casio Exilim EX-Z1000

© Archiv

Casio Computer Exilim EX-Z1000

HerstellerCasio Computer
Preis270.00 €
Wertung46.5 Punkte
Testverfahren1.4

Mehr zum Thema

image.jpg
KAMERATEST

Eine Kamera, mit der nach Angaben des Herstellers " ... selbst bei schlechteren Lichtverhältnissen, beispielsweise auf Partys, coole und hochwertige…
image.jpg
KAMERATEST

Mit der Exilim EX-ZR200 will Casio im gehobenen Kompaktsegment punkten. Dazu betont der Hersteller sie in der Kommunikation vor allem ihr Tempo und…
image.jpg
KAMERATEST

Die Casio Exilim Hi-Zoom EX-ZS100 punktet mit einem 12,5-fach-Zoom und einfacher Bedienung.
image.jpg
TESTBERICHT

Die Casio Exilim EX-ZS 10 ist eine preiswerte Kamera, die einiges zu bieten hat.
Casio Exilim EX-ZR 300
TESTBERICHT

Die Casio Exilim EX-ZR 300 hat Casio mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung als Highspeed-Kamera ausgelegt. Kann die Bildqualität da…