Kompaktkamera

Canon Powershot A2600 im Test

Schier endlos lang ist die Powershot A-Reihe von Canon. Die A2600 spielt dabei im grauen Mittelfeld. Im Test muss sich die Digitalkamera beweisen.

  1. Canon Powershot A2600 im Test
  2. Datenblatt
Canon Powershot A2600 Test

© Canon

Canon Powershot A2600 Test

Pro

  • Stromsparmodus
  • günstiger Preis

Contra

  • Bildqualität nur bei ISO 100 akzeptabel
  • kein Bildstabilisator

Nie war es einfacher, das Leben mit so viel Stil und in 16 Megapixeln festzuhalten: die schlanke, leistungsstarke Digitalkamera Canon PowerShot A2600 mit großem LCD, 5fach-Zoom, HD-Movies auf Knopfdruck (720p) und Smart Auto ist der nutzerfreundliche Partner in jeder Situation. So bewirbt Canon die Poweshot A2600. Klassisches Understatement hört sich anders an.

Aber beim ersten Eindruck macht die Powershot A2600 tatsächlich einen prima Eindruck. Mit gerade mal 130 Gramm und Gehäusemaßen von 98 x 57 x 20 mm ist die Kompaktkamera bequem in jede Hemdtasche zu stecken und sieht auch wirklich schnuckelig aus. Der einzige Haken: Die Kameraoberfläche ist etwas glatt, ein bisschen rutschig.

Übersichtliches Hauptmenü

Die relativ großen Tasten der Canon Powershot A2600 sind einwandfrei zu betätigen. Außerdem sind sie auch noch mit großen Symbolen deutlich gekennzeichnet. In der Mitte des Vierwegetasters befindet sich die Func-Set-Taste. Drücken dieser Taste bewirkt die direkte Anzeige wichtiger Parameter, alle angezeigten Werte können verändert werden. Weitere zu verändernde Einstellungen sind im übersichtlichen Hauptmenü möglich. Und sollte dem Benutzer etwas nicht klar sein, kann er direkt mit der Fragezeichentaste Hilfe anfordern. Hilfetext und eine Abbildung der betreffenden Bedienelemente werden am Display der Canon Powershot A2600 angezeigt.

Canon Powershot A2600

© Canon

Das hat eine Diagonale von 3 Zoll, aber nur eine Auflösung von 76.000 RGB-Pixeln. In dunklen Bildpartien und bei Verwendung der Lupe grieselt die Darstellung am Display dadurch schön kräftig, aber Farben werden natürlich wiedergegeben und auch Symbole und Text werden gut erkennbar angezeigt.

Kaufberatung Kompaktkameras: So finden Sie die richtige Digitalkamera Die Verarbeitung der Kompaktkamera ist solide. Der Steckanschluss wird von einem Deckel verschlossen, der zwar gut sitzt aber nur an einem dünnen Gummiband hängt. Ob er das nach hundertmal Öffnen und Schließen auch noch tut, sei dahingestellt. Auch die Canon Powershot A2600 verfügt über einen Eco-Modus zum Stromsparen.

You press the button, I do the rest.

Die Brennweite der Canon Powershot A2600 reicht von 28 bis 140 mm (KB). Das ist alltagstauglich, nicht mehr und nicht weniger. Der geringste Aufnahmeabstand beträgt 3 cm. In Sachen Bedienung richtet sich die Canon Powershot A2600 an den typischen Drauflosknipser: Die "intelligente Automatik" wählt anhand einer Situationsanalyse aus einer langen Liste von Voreinstellungen die am besten passende aus. Manuelle Belichtungsoptionen gibt es erwartungsgemäß keine, es sei denn man zählt hier die Belichtungskorrektur und den manuellen Weißabgleich mit.

Für einen optischen Bildstabilisator hat das Budget nicht gereicht. Da man zudem aus Qualitätsgründen auch auf höhere Empfindlichkeiten verzichten sollte, ist die Powershot A2600 eher eine Schönwetterkamera. Schlauerweise hat man die Einstellmöglichkeit bei ISO 1.600 begrenzt, wer halbwegs brauchbare Bilder sehen möchte, sollte aber auf jeden Fall gleich bei der Eingangsempfindlichkeit von ISO 100 bleiben. Da sind die Bilder gut abgestimmt, auch wenn das Rauschen schon deutlich zu erkennen ist. Darüber wird es schnell unerfreulich.

Kaufberatung: Die besten Kompaktkameras bis 200 Euro

Testfazit

Die Canon Powershot A2600 ist nett anzuschauen, es fehlt ihr aber Charisma. Canon hat bessere Modelle zu ähnlichen Preisen im Sortiment.

Canon Powershot A2600

HerstellerCanon
Preis115.00 €
Wertung29.5 Punkte
Testverfahren1.6

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