TESTBERICHT

Canon Powershot A2300

Einer geht noch: Die Canon Powershot -Reihe umfasst aktuell alleine 11 verschieden A-Modelle. Die A2300 ist dabei in der Mitte angesiedelt.

  1. Canon Powershot A2300
  2. Datenblatt
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© Canon

Die inneren Werte der Canon Powershot A2300 entsprechen der Powershot A810, obwohl sie völlig anders aussieht. Wirkt die A810 mit ihren 94x63x29 Millimeter und 170 Gramm Gewicht eher klobig, ist die A2300 mit gerade mal 120 Gramm ein absolutes Leichtgewicht. Das in vier modischen Farben lieferbare Gehäuse von 94x55x20 Millimetern ist genauso breit, aber weniger hoch und vor allem weniger tief. So passt die Kamera bequem in die Hemdtasche. Nachteil der Verschlankungskur: Durch den fehlenden Haltewulst ist die glatte Kameraoberfläche ein bisschen rutschig.  

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© Canon

Die trotz der kompakten Bauweise relativ großen Tasten sind einwandfrei zu betätigen. Außerdem sind sie auch noch mit großen Symbolen deutlich gekennzeichnet, da ist kein Vertun. In der Mitte des Vierwegetasters befindet sich die Func-Set- Taste. Drücken dieser Taste bewirkt die direkte Anzeige wichtiger Parameter, alle angezeigten Werte können verändert werden. Weitere Einstellungen sind im übersichtlichen Hauptmenü möglich. Da die Canon Powershot A2300 eine klassische "Point and Shoot"-Kamera ist, braucht es auch nicht viele. Canons "Face Detection" Technologie unterscheidet bis zu 35 Gesichter in einem Motiv und optimiert an der jeweiligen Stelle automatisch Schärfe und Helligkeit. Der "Face Detection Weißabgleich" soll Hauttöne selbst bei ungewöhnlichen Lichtbedingungen ganz natürlich erscheinen lassen, die Rote-Augen-Korrektur vermeidet unschöne rote Pupillen beim Einsatz des Blitzgeräts. Die Bildqualität entspricht dem 16-Megapixel-Mainstream. Die Auflösung ist hoch: 1599 LB/BH bei ISO 100 und Weitwinkeleinstellung in der Bildmitte, der Randabfall mit rund 350 LP/BH kräftig. Die hohen Kurtosiswerte (3,3 bei ISO 100, 5,0 bei ISO 400) deuten darauf hin, dass der Prozessor das Bild kräftig bearbeitet. Das Rauschen ist schon bei ISO 100 sichtbar und steigt bei höherer Empfindlichkeit logischerweise an. Dabei sind die dunkleren Grautöne überproportional stark betroffen. Das 5-fach-Zoom von KB-äquivalenten 28-140 Millimetern, den 16-Megapixel-CCD-Sensor und das nur 2,7 Zoll kleine Display mit 76.600 RGB-Punkten teilt sie mit den Schwestermodellen A810 und A1300. Gegenüber diesen hat sie außer dem gefälligeren Gehäuse keine Vorteile. Gegenüber der etwas preiswerteren A1300 fehlt ihr der optische Sucher, gegenüber den etwas teureren Modellen A2400IS und A3400IS die optische Bildstabilisierung. Aus dem mehr als üppigen Sortiment der aktuellen kleinen Powershots ist sie damit die sinnloseste. Fazit: Die Canon Powershot A2300 ist eine Kompaktkamera im grauen Niemandsland. In der gleichen Baureihe hat Canon attraktivere Modelle im Portfolio.

Canon Powershot A2300

HerstellerCanon
Preis130.00 €
Wertung26.0 Punkte
Testverfahren1.6

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