Kompaktkamera

Canon Powershot A1400 im Test

Die Canon Powershot A1400 ist eine Einsteigerkamera mit einem besonderen Konzept, zu dem große Bedientasten und ein optischen Sucher gehören. Was leistet die Digitalkamera im Test?

  1. Canon Powershot A1400 im Test
  2. Datenblatt
Canon Powershot A1400 Test

© Canon

Canon Powershot A1400 Test

Pro

  • optischer Sucher
  • gutes Bedienkonzept
  • günstiger Preis

Contra

  • Bildqualität nur bei ISO 100 akzeptabel
  • schlechtes Display

Das Gehäuse der Canon A1400 ist auf der rechten Seite um etwa 6 mm dicker als der linke Teil. Dadurch liegt die Digitalkamera sehr gut in der Hand - wesentlich besser als die üblichen "Flachmänner".

Der Grund für diese etwas eigenwillige Formgebung dürfte sein, dass bei der Canon Powershot A1400 kein schmaler Li-Ionen-Akku verwendet wird, sondern zwei AA-Mignonzellen, also Alkali Batterien oder NiMH-Akkus. Diese haben einen Durchmesser von 14 mm. Außerdem ist im Batteriefach noch der Slot für die Speicherkarte, das alles braucht natürlich Platz.

Canon Powershot A1400

© Canon

Groß und griffig: bedienungsfreundliche Schalter

Und es gibt noch weitere positive Punkte, welche die Canon Powershot A1400 von anderen unterscheiden. So sind die Bedienelemente der Kompaktkamera allesamt angenehm groß. Die Tasten an der Kamerarückseite haben einen Durchmesser von 8,5 mm, der Auslöser an der Kameraoberseite einen von sage und schreibe 12 mm. In der Mitte des Vierwegetasters befindet sich die Func.-Set-Taste, die wichtige Parameter direkt anzeigt. Das Display ist nur 2,7 Zoll groß und mit 76.000 RGB-Pixeln nicht eben hochauflösend, die Abbildung aber scharf und natürlich, Symbole und Text daher gut lesbar.

Hier von einer seniorentauglichen Kamera zu sprechen, würde uns sicher nur einen Rüffel des Gleichstellungsbeauftragten bringen. Aber für Menschen, bei denen die Finger langsam steifer werden, ist Canon A1400 deutlich einfacher zu bedienen als andere. Dazu passt auch der optische Sucher. Zugegeben, er ist etwas klein geraten, und Brillenträger werden fluchen. Aber es gibt ungünstige Beleuchtungsverhältnisse, die eine Bildbeurteilung am Display unmöglich machen. Und dann ist auch ein kleiner optischer Sucher deutlich besser als keiner. Das Display der Canon A1400 hat eine Diagonale von 2,7 Zoll und eine Auflösung von 76.700 RGB-Bildpunkten.

Canon Powershot A1400

© Canon

Eco-Modus zum Stromsparen

Ein Hauptunterschied zum Vorgängermodell Powershot A1300 (Test) ist der Eco-Modus, der den Stromverbrauch reduzieren soll. Er lässt sich mit dem Vierwegtaster aktivieren. An dieser Position waren beim alten Modell die drei Fokusvorwahlen einzustellen, die jetzt Bestandteil vom Func.Set sind.

Die Brennweite von 28 bis 140 mm (KB) ist alltagstauglich, auch wenn es im Vergleich zu anderen Kameras wenig klingt. Man wird eher ein paar Millimeter im Weitwinkel vermissen, als im Telebereich. Natürlich gibt es auch ein digitales Zoom, welches das Bild noch größer macht - es ist aber nur eine Ausschnittvergrößerung in der Kamera, deshalb sollte man diese Funktion besser meiden. Die Anfangslichtstärke von 2,8 kann sich sehen lassen. Die 6,9 bei KB-äquivalenten 120 mm sind dagegen etwas mickrig.

Von der Bildqualität der Canon Powershot A1400 gibt es nicht viel Positives zu berichten: Der 16-Megapixel-RGB-CCD liefert Einheitsbrei, im Tele noch einen Tick weicher und weniger akzentuiert als im Weitwinkel. Und höhere Empfindlichkeiten als ISO 100 sollte man sich besser gleich aus dem Kopf schlagen. Aber andere Kameras dieser Preisklasse machen das auch nicht besser. Für einen Preis von knapp über 100 Euro geht die Gesamtleistung daher noch in Ordnung. 

Kaufberatung: Die besten Kompaktkameras bis 200 Euro

Fazit

Die Canon Powershot A1400 ist eine unkomplizierte Einsteigerkamera mit eben noch brauchbarer Abbildungsleistung bei ISO 100. Dank optischem Sucher und großen Tasten ist die Kamera besonders einfach zu bedienen.

Canon Powershot A1400

HerstellerCanon
Preis109.00 €
Wertung28.0 Punkte
Testverfahren1.6

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