Kompaktkamera

Canon Ixus 140 im Test

Achtfach-Zoom, solides Display und WLAN an Bord: So geht die Canon Ixus 140 in der Klasse unter 200 Euro ins Rennen.

  1. Canon Ixus 140 im Test
  2. Datenblatt
Canon Ixus 140 Test

© Canon

Canon Ixus 140 Test

Pro

  • guter Makromodus
  • WLAN integriert
  • gutes Display

Contra

  • relativ lichtschwach
  • Bildqualität ab ISO 800 unbrauchbar

Die Canon Ixus 140 gleicht dem Schwestermodell Ixus 135, lediglich bei den Farben verschiebt sich die Palette ein wenig. Neben Schwarz und Silber gibt es hier statt einem kräftigen Blau ein sattes Weinrot, dazu ein eher kräftiges Rosa. Mit einer Größe 95 x 56 x 21 mm ist die Digitalkamera einen Hauch größer, aber gleichzeitig etwas flacher als die Ixus 135. Die weichen Linien in den Eckbereichen schmeicheln auch hier der Hand.

Die Bedienung der Canon Ixus 140 ist absolut identisch mit der Ixus 135. Versenkte Tasten mit gutem Druckpunkt so wie der Vierwegetaster an der Kamerarückseite steuern die Kamera. Bis auf den kleinen mechanischen Schiebeschalter sind die Bedienelemente bündig mit der Kameraoberfläche. Lediglich der Auslöser ist durch einen leicht erhöhten Rand vor unbeabsichtigtem Auslösen geschützt. Die Kennzeichnung aller Bedienelemente ist filigran, jedoch zu erkennen.

Canon Ixus 140

© Canon

Zeitgemäßes Display

Das 3,0-Zoll-Display der Canon Ixus 140 hat 153.300 Bildpunkte und wirkt wesentlich zeitgemäßer als das kleine Guckloch der Ixus 135. Leider sind auch hier bei zugeschalteter Lupenfunktion oder in dunklen Bildbereichen leichte Griesel zu erkennen. Am Display abgebildete Symbole und Text sind deutlich und von angenehmer Größe.

Das optische System ist wiederum identisch mit dem der Ixus 135: Ein praxisgerechtes Achtfachzoom (28 bis 224 mm KB) mit eher mäßiger Lichtstärke (bei der kurzen Brennweite 3,2 und bei der langen 6,9). Im Vergleich zum Vorgängermodell Ixus 125 ist das im Telebereich eine stolze Erweiterung von 120 auf 224 mm (KB), dem steht aber ein deutlicher Verlust im Weitwinkelbereich gegenüber (28 statt 24 mm). Der Makromodus der Canon Ixus 140 bietet eine Naheinstellgrenze von 1cm - das finden wir gut.

Auch der Empfindlichkeitsbereich ist im Vergleich zum Vorgängermodell bei der Ixus 140 geschrumpft. Statt bei ISO 3.200 endet er jetzt schon bei ISO 1.600, was ohne jede Auswirkung ist. Zu gebrauchen sind die Bilder ohnehin nur bis maximal ISO 400, doch dazu gleich mehr. Praxisrelevanter ist da schon das Videoformat. Konnte die Ixus 125 noch Full-HD mit 1.920x1.080 Pixeln, stemmt die Ixus 140 nur noch das kleine HD-Format mit 1280x720 Pixeln.

Kaufberatung Kompaktkameras: So finden Sie die richtige Digitalkamera

Geotagging möglich

Das Metallgehäuse der Canon Ixus 140 kann nicht nur waagerecht, sondern auch hochkant hingestellt werden - praktisch vor allem für Selbstporträts. Die Belichtung ist immer vollautomatisch, sieht man von einer Belichtungskorrektur ab. Dafür sind natürlich wieder viele Effektfilter mit an Bord, darunter auch eine Miniaturisierung. Das WLAN-Modul entspricht dem der Ixus 135, neben der Konnektivität beherrscht es im Zusammenspiel mit einem entsprechend ausgestatteten Smartphone auch das Geotagging. 

Canon Ixus 140

© Canon

Auch bei der Bildqualität bleibt die Ixus 140 auf dem Niveau der 135. Die marginalen Vorteile bei den Messwerten und bei der visuellen Bildbeurteilung - hier ist vor allem die Abstimmung etwas straffer - reichen nicht aus, um sich deutlich abzusetzen. Die Bildqualität entspricht genau dem, was man von einer Kamera dieser Preisklasse erwartet. Keine Enttäuschung also, aber auch kein Grund in Jubel auszubrechen.

Kaufberatung: Die besten Kompaktkameras bis 200 Euro

Testfazit

Die Canon Ixus 140 ist eine solide verarbeitete Immer-dabei-Kamera. Den internen Vergleich mit der Ixus 135 gewinnt sie aufgrund des deutlich besseren Displays.

Canon Ixus 140

HerstellerCanon
Preis174.00 €
Wertung36.5 Punkte
Testverfahren1.6

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