Testbericht

Camtasia Studio 6 im Test

Das neue Camtasia Studio bietet zahlreiche Features für noch professionellere Screencast-Produktion.

Camtasia Studio 6

© Archiv

Camtasia Studio 6

Camtasia Studio 6 zeichnet das Geschehen auf dem Bildschirm, Kommentare per Mikrofon und Webcam-Bilder auf. Je nach Auflösung von Bildschirm und Webcam kommen dabei so große Datenmengen zusammen, dass die vom Hersteller genannten 1-GHz-Prozessor und 500 MByte RAM nicht ausreichen.

Spaß macht Camtasia auf Mehrkern-Systemen mit wenigstens 1 GByte RAM. Für die Nachbearbeitung bietet Camtasia wie eine Videoschnittsoftware Timeline und Storyboards an. Damit lassen sich nachträglich Szenen entfernen oder mit Videos aus anderen Quellen ergänzen.

Kommentare bei der Live-Aufnahme zu synchronisieren fällt schwer, wenn es besonders auf flüssiges und fehlerfreies Sprechen ankommt.

Camtasia 6 spart hier manche Stunde Aufnahmezeit, denn es bietet deutlich mehr Freiheit bei der Audio-Bearbeitung. Die erste Audiospur lässt sich endlich unabhängig von der Videospur bearbeiten. Zudem können Sie Audioclips auf allen Spuren frei anordnen.

Höchste Präzision

Wer Wert auf höchste Präzision legt, der freut sich darüber, Übergänge und Callouts bis auf eine Zehntelsekunde genau anpassen zu können. Zur Veröffentlichung Ihrer Screencasts stehen jetzt 2 GByte Speicherplatz auf Screencast.com zur Verfügung.

Test: Camtasia Studio 6

Camtasia Studio 6 Screencast-Produktion

Techsmith

www.techsmith.de

Weitere Details

Fazit:Das neue Camtasia Studio bietet zahlreiche Features für noch professionellere Screencast-Produktion.

5/5
sehr gut

Hinzugewonnen hat Camtasia Studio 6 auch unter der Haube. So importiert und editiert die Software endlich auch Quicktime- Filme (.mov). Außerdem geht sie bei HD-Produktionen (H.264) effizienter zu Werke.

Die zugehörigen Videodateien belegen mit Camtasia 6 weniger Speicherplatz - vollautomatisch und ganz ohne zeitraubende manuelle Optimierungen. Wie deutlich sich das auswirkt, hängt allerdings vom Bildinhalt ab.

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