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4K-Blu-ray-Player

Cambridge CXUHD im Test: Gestochen scharf

  1. Cambridge CXUHD im Test: Die neue Referenz?
  2. Cambridge CXUHD im Test: Gestochen scharf
Cambridge Audio Bluray-Player schräg vorne

© Josef Bleier

Gebürstetes Aludesign verleiht dem Briten royalen Glanz, auch, weil im Vergleich zum CXU Frontanschlüsse weggelassen wurden.

Doch hält das Bild des Insulaners, was sein Klang verspricht? Wir sehen uns zunächst im Labor pixelgenau die Schärfedetails unterm Mikroskop an – mit erfreulichem Ergebnis: Zwar erreicht auch der CXUHD wie die beiden Oppos nicht ganz das extrem hohe Referenzniveau von Panasonics UB900. 

Hier haben die Ingenieure einfach ein Meisterstück geschaffen. Aber immerhin haben die Entwickler des Cambridge die anfänglich vorhandenen, minimalen Unschärfen der Oppos gleich vor Marktstart eliminiert. Im Sichttest treten die Qualitäten noch deutlicher zutage. Mit "Fast & Furious 8" in 4K und Dolby Vision zaubert der Player intensive, satte Farben und detailgenaue Kontraste auf unseren Test-TV Loewe Bild 5. 

Hier lohnt vor allem die bunte Anfangsszene im farbenfrohen Havanna. Beinahe dasselbe Spektakel gelingt dem fleißigen Briten, als wir ihn an AV-Receiver und Full-HD-Projektor andocken: Trotz fehlender 4Kund HDR-Ausgabe auf der Leinwand rechnet der Cambridge aus der Quelle der Ultra-HD Blu-ray das maximale Bildergebnis heraus. 

Beachtlich! Es lohnt sich also, einen UHD-Player wie den CXUHD auch schon an einen Nicht-4K-Beamer anzuschließen. Der Mehrwert gegenüber einer reinen 1080p-Kette ist achtbar. Aber auch andersherum liefert der Cambridge erfreuliche Signale auf den Screen: Sein Upscaling von der Blu-ray (und ohne HDR) auf unseren OLED-Fernseher macht zwar die Full-HD-Quelle nicht völlig vergessen. 

Doch die Ausgabedaten via Infotaste bestätigen, dass der Spieler fleißig hochrechnet auf eine möglichst präzise, Ultra-HD-nahe Darstellung. Wichtig ist nur, dazu auch am Fernseher den passenden Bildmodus (meist "Film" oder "Kino") einzustellen. Wenn Player und TV in der Hochrechnung gemeinsam zuviel wollen, kommt am Ende häufig eine überzeichnete Superschärfe heraus, die auch nicht mehr wirklich gut und echt aussieht. 

Zum Schluss wollen wir eines freilich nicht unerwähnt lassen: Das Testgerät ist auch ein hervorragender Streamer und verarbeitet übers Netzwerk alle erdenklichen Video-, Tonund Bildformate ohne Murren. Eben ein Universalplayer, wie er im Buche steht, und das auch ohne integrierte VoD-Services.

Cambridge Audio Bluray-Player

© Josef Bleier

Lang die Info-Taste gedrückt halten, schon erscheinen Detailinfos zu Filmdaten, Bild- und Tonausgabe.

Fazit Es hat sich für Cambridge offensichtlich gelohnt, sich mit dem ersten Ultra- HD Blu-ray-Player länger Zeit zu lassen als die Konkurrenz. Nicht nur vom Techniklieferanten Oppo haben die Briten gelernt und das Know-how mit den eigenen Stärken zusammengebracht. 

Auch ohne analoge Sektion präsentiert sich das neue Flaggschiff der Engländer als klangfreudiger Spielpartner. Doch die größte Freude werden die Filmfans haben. Egal ob HD, 4K, HDR, oder Dolby Vision, und egal welche Bildrate oder Programmquelle, dieser Brite ist ein echtes Pfund für jeden Heimkinopalast. Schlichtweg königlich gut.

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