Mini-Surround-Set

Cabasse Eole 3 im Test

In den kleinen Kugellautsprechern des Eole-3-Sets steckt die Technologie der Cabasse-Topmodelle in reduzierter Form. Wie klingt das 5.1-Set in Stereo und Surround?

Cabasse Eole 3

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Cabasse Eole 3

Pro

  • selbstverständliche, plastische Wiedergabe

Contra

  • Pegelfestigkeit der Satelliten etwas begrenzt
65,3%

Lautsprecher der besonderen Art kommen aus dem Norden Frankreichs: von der Firma Cabasse. Das zu Beginn der 1950er-Jahre von George Cabasse gegründete Lautsprecher-Unternehmen ist bekannt für seine Koaxial-Chassis. Nicht zwei, nicht drei, sondern vier Chassis mit konvexen Membranen sowie Membranringen geben auf einer Achse sitzend in dem Topmodell der Franzosen, der La Sphere, den Ton an.

Das ist einzigartig. Die Technik, mehrere unabhängig voneinander schwingende Treiber ineinander verschachtelt wie eine atmende Halbkugel schwingen zu lassen, stellt den höchsten Schwierigkeitsgrad dar und ist gleichzeitig das Rezept für den Erfolg des Unternehmens.

Cabasse Eole 3

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Die kleinen Kugellautsprecher sind im Fuß magnetisch gelagert und lassen sich so in alle Richtungen drehen.

Das Erfolgsrezept downsized

Das Set Eole 3 ist quasi das Downsizing-Modell der Franzosen, das sich die meisten Musikliebhaber leisten können. Entsprechend reduziert ist die Anzahl der Membranen in den 13 Zentimeter kleinen Schallkugeln.

Eine 19 Millimeter große Gewebekalotte und eine 10-cm-Mitteltonmembran teilen sich die Arbeit der Musikübertragung. Fünf identische Kugeln sind für die Rundumbeschallung zuständig, hinzu kommt ein Subwoofer mit 20er-Bass und digitaler Endstufe mit 200 Watt Leistung.

Kaufberatung: Die besten Soundbars unter 500 Euro

Platziert auf zwei filigranen Metallständern, dürfen die vordere linke und rechte Kugel, die ein Magnetsystem hält, ausgerichtet werden. Der Center- und die Surround-Boxen sind für die Wandmontage vorbereitet, können aber auch einfach in ein Regal gestellt werden.

Cabasse Eole 3

© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Der Santorin 21M2 mit nach unten gerichtetem 21er-Chassis besticht durch Tiefgang, Pegelfestigkeit und die Fähigkeit der sauberen Ankoppelbarkeit an die Satelliten. Seine Eckdaten: 36 Hertz untere Grenzfrequenz und 104 Dezibel maximaler Schalldruck.

Hörtest

Derart platziert, konnte der erste Hördurchgang in Stereo starten. Super, wie sich Stimme und Instrumente bei Patricia Barbers Song When The Beat Goes On von den Schallwandlern lösen und im Hörraum formieren. Gerade gute Live-Einspielungen profitieren von der Fähigkeit des Eole 3, Aufnahmeorte authentisch wiederzugeben. Dieses Vermögen ist auch im 5.1-Modus hörbar. Die Akustik der Aufnahmeorte wird sehr realistisch wiedergegeben, was den Zuschauer noch stärker mit in die Handlung hineinzieht. Bravo!

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