Testbericht

Business-Notebooks: Leicht und leistungsstark

Wer täglich mit einem Notebook arbeitet und viel unterwegs ist, muss sich auf sein Produktionsmittel verlassen können. Die Geräte sollten robust und ausdauernd sein und die Daten sicher verwahren. Praktisch ist es, wenn sie dabei noch leistungsstark sind und das Handgepäck nicht übermäßig strapazieren.

Business Alltag

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Die Anforderungen, die viele Anwender an ein professionell eingesetztes Notebook stellen, scheinen auf dem ersten Blick nicht vereinbar zu sein. Die Geräte sollen den harten Alltagsbedingungen gewachsen sein, die Leistungswerte von Workstations erreichen, einen vernünftig großen Bildschirm mitbringen und dabei noch angenehm leicht sein. Nicht zu vergessen: Die Akkuleistung muss einen Arbeitstag durchhalten - auch dann, wenn die Arbeit nicht enden will und die Dienstzeit weit nach 17 Uhr endet.Viele dieser Punkte wünscht sich auch so mancher private Anwender. Doch weder die Business-noch die Consumer-Geräte können alle Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Was aber unterscheidet ein Notebook für den beruflichen Einsatz, von dem, das Zuhause seinen Dienst verrichtet?

Auf dem ersten Blick nicht viel. Die Kernkomponenten sind in vielen Bereichen identisch. Doch bei den Business-Modellen gibt es einige Besonderheiten, die im privaten Einsatz keine Rolle spielen.Die meisten Consumer-Geräte werden von den Herstellern auf einen bestimmten Preispunkt hin optimiert. Mit attraktiver Ausstattung versuchen sie, die produzierten Geräte möglichst schnell zu verkaufen. Um dann in wenigen Wochen mit einem neuen Modell erneut auf Kundenfang zu gehen. Die eingesetzten Komponenten variieren dabei von Modell zu Modell, abhängig vom aktuellen Komponentenmarkt und von den Anforderungen, die ein Aldi, Mediamarkt oder Saturn stellt.

Differenzierungsmerkmale

Bei Business-Notebooks sieht es anders aus. Sie werden häufig im Projektgeschäft vertrieben. Nicht selten werden einige hundert oder tausend Notebooks des gleichen Typs vom Kunden geordert. Dabei ist es wichtig, dass die Hersteller die Modelle unverändert über einen längeren Zeitraum liefern können. Doch nicht nur bei so großen Abnahmemengen ist die Plattformstabilität wichtig. Werden nur wenige Modelle über einen längeren Zeitraum gekauft, vereinfacht es einer IT-Abteilung die Arbeit, wenn alle Geräte mit einem einheitlichen Software-Image bespielt werden können. Im Fall eines Ausfalls kann dann ein Techniker das Notebook durch ein gleichwertiges Modell austauschen, das bereits mit allen Anwendungen versehen ist.

Professionelle Arbeitsgeräte: leistungsstark und leicht

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Mit den beiden Schaltern lassen sich beim Acer TravelMate 6293 alle Wireless- Komponenten gezielt ein- bzw. ausschalten. Eine LED informiert über den aktuellen Status der Verbindung.

Neben der Plattformstabilität ist bei mobilen Geräten die Fehlerdiagnose und Wartung aus der Ferne eine wichtige Funktion. Fällt bei einem Außendienstmitarbeiter ein Notebook aus oder funktioniert die firmenspezifische Applikation nicht, muss die IT-Abteilung in der Lage sein, eine Fehlerdiagnose durchzuführen. Liegt kein Hardware-Defekt vor, kann mit der Servicemitarbeiter mittels Fernwartung den Fehler beheben, ohne selbst Hand an das Notebook legen zu müssen.

Kann sich eine Firma keine IT-Abteilung leisten, helfen die Notebook-Hersteller mit speziell auf Geschäftskunden abgestimmten Servicepaketen, die weit über die gesetzliche Gewährleistung und die Garantieleistungen von Consumergeräten hinaus gehen. So bietet beispielsweise Dell für einige Modelle einen Service an, der bei einer Funktionsstörung innerhalb von vier Stunden einen Techniker zur Hilfe schickt und das in ganz Deutschland, rund um die Uhr, für bis zu vier Jahre.Da spielt es keine Rolle, dass solche Garantieerweiterungen einige hundert Euro kosten. Im Falle einer Funktionsstörung, die fast immer teurer zu stehen kommt, wird schnell geholfen und die Tätigkeit kann zügig fortgesetzt werden, ohne dass das Notebook zu einem Händler gebracht wird und man mehrere Tage ohne Arbeitsgerät auskommen muss.

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