Testbericht

Bose Lifestyle 135 im Test

Mit dem Lifestyle 135 bietet Bose ein Front-Surround-System. Im Test beweist der Soundbar, was er kann.

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© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Pro

  • ausgewogener, unangestrengter Klang mit guter Surround-Kulisse

Contra

  • Abbildungspräzision in Stereo eingeschränkt

Einmal mehr bringt Bose das Thema Heimkino auf den Punkt. Neben dem drahtlos angesteuerten kleinen Acoustimass-Subwoofer gehören ein Controller - also die Schaltzentrale für unzählige Zuspieler - und ein schmales, kaum ein Meter breites Speaker-Array zum Set. Nicht weniger als sieben analoge und vier digitale Toneingänge sowie vier HDMI- und zwei USB-Eingänge erlauben mehr als genug Zugänge zur Bedienkonsole. Ein UKW- und ein MW-Tuner sind integriert, mit im Paket ist außerdem eine Docking-Station für iPhone und iPod.

Fünf Soundbars im Test

Vorbildlich gelöst ist das Anschließen. Boses Unify Intelligent Integration System leitet on Screen Schritt für Schritt durch den Setup-Vorgang. Dazu gehört auch Boses AdaptiQ-Einmessung, die das Lifestyle 135 für den Hörraum optimiert.

Apropos optimiert: Im Hörtest beweisen die kleinen Komponenten, dass man diskrete 5.1-Sets eigentlich nicht braucht. Neben der Tiefbass-Tauglichkeit zeigt das Multitalent eine breite Bühne, die zuweilen tatsächlich bis fast hinter die Zuhörer reicht. Die tonal weitestgehend ausgewogene und vor allem unangestrengte Wiedergabe macht die Bose-Kombi zu einer spielstarken Allround-Beschallung für Heimkino- und Musikwiedergabe.

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