Shooter-Highlight

Bioshock Infinite im Test

Nach den beiden erfolgreichen Vorgängern sind die Erwartungen an Bioshock Infinite sehr hoch. Im Test erfahren Sie ob der Shooter diese erfüllen kann.

Bioshock Infinite im Test

© Screenshot: Ramona Kohlen: 2k Games

Bioshock Infinite im Test
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EUR 14,98

Pro

  • stimmungsvolle Umgebung
  • mitreißende Geschichte
  • zahlreiche Möglichkeiten im Kampf

Contra

  • Steam-Account notwendig

Fazit

Altbewährte Spielmechaniken wurden mit leichten Änderungen beibehalten und neue ergänzt. Es macht Spaß, Columbia zu entdecken und sich von der Geschichte fesseln zu lassen.

Im Test von Bioshock Infinite war das "Warum" eine zentrale Frage. Überhaupt wirft das Spiel sehr viele Fragen auf. Aber erst einmal von Anfang an: Ein verlassener Leuchtturm auf hoher See begrüßt den Spieler in der Welt des Shooter-Highlights. Dieser hat die Kontrolle über Privatdetektiv Booker DeWitt übernommen und sitzt nun gemeinsam mit zwei weiteren Personen in einem kleinen Ruderboot. Warum Booker nun diesen dunklen Leuchtturm betreten soll, ist zunächst nicht klar. Da es jedoch keine andere Wahl gibt, begibt sich Booker dennoch in den bedrohlichen Bau und stellt schnell fest, dass dieser gar nicht so verlassen ist, wie es scheint. Ein Paar Videosequenzen später findet sich der Spieler in der fliegenden Stadt Columbia wieder. Im Gegensatz zu Rapture, der Unterwasserstadt der beiden Vorgänger, wirkt Columbia im ersten Moment überhaupt nicht bedrohlich. Nein, im Gegenteil: es ist geradezu idyllisch. Und hier soll es, Shooter-typisch, vor Gegner wimmeln, hinter jeder Ecke Gefahren lauern und wilde Gefechte entstehen? Die Antwort: Ja. Und es macht eine Menge Spaß.

Bildergalerie

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Galerie

Die ersten Schritte in der Himmelsstadt Columbia...

Die Mission: Finde Elizabeth

Noch bevor Bioshock Infinite richtig anfängt, ist der Auftrag klar: Finde Elizabeth und bringe sie unbeschadet nach New York. Wer Elizabeth ist und warum man die junge Frau überhaupt suchen soll, erfährt der Spieler nicht. Zum Glück muss Booker nicht lange warten, bis ihm Elizabeth über den Weg läuft. Den Rest des Spiels verbringen die beiden gemeinsam als Team. Die junge Frau stellt sich als überaus nützlich heraus, da sie nicht nur Hilfsgegenstände spendiert, sondern auch Geschütze aufstellt und dabei nie im Weg steht. Die Dialoge zwischen Booker und Elizabeth sind, wie das gesamte Spiel, sehr stimmungsvoll vertont.

Von Vigor und Waffen

Das Grundprinzip von Bioshock Infinite entspricht dem der beiden erfolgreichen Vorgänger. Viele Gegner die erledigt werden müssen, viele Kisten, Truhen und Behälter zum Durchsuchen und verschiedene nützliche Kräfte, die Vigors. Vigors sind die Pendants zu den Plasmiden aus Bioshock 1 und 2. Diese Kräfte ermöglichen es Booker, neben Waffengewalt auch Feuer oder Insektenschwärme gegen angreifende Gegner einzusetzen. Aber auch das Manipulieren von Maschinen ist möglich.

Neuer Bioshock Infinite Content und Steam-Aktivierung

Empfohlene Systemanforderungen

  • Betriebssystem: Windows 7 Service Pack 1 64-bit
  • Prozessor: Quad Core Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Grafikkarte: DirectX11-kompatibel
  • Soundkarte: DirectX-kompatibel

Um das Spiel zu installieren, wird ein Steam-Account benötigt, denn die Bioshock-Seriennummer wird mit dem Account verknüpft. Dies setzt auch eine einmalige Internetverbindung voraus. Erst nach erfolgreicher Verknüpfung ist das Spielen möglich.

Bereits zum Release hat Publisher 2K Games drei DLCs zum Spiel angekündigt. Diese führen die Geschichte weiter und bringen zudem neue Waffen, mehr Vigors und weitere Ausrüstung. Auch diese werden über die Steam-Plattform erhältlich sein.

Fazit

Dank dichter Atmosphäre versteht es Bioshock Infinite, den Spieler sehr schnell in die neue Geschichte um Booker DeWitt zu ziehen. Columbia ist zwar nicht so bedrückend und beängstigend wie Rapture, aber auf seine eigene Weise ist diese Stadt schaurig schön. Mit Elizabeth an seiner Seite stehen dem Spieler neue Möglichkeiten im Kampf offen. 

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