Testbericht

Bilderdienst von HP - Schnappschuss

Der Snapfish schwimmt stilecht auf einer blauen Webseite und will zur Bildbestellung anhalten. Der Bilderdienst von HP bietet alle Produkte auf die man mehr oder weniger sinnvoll Bilder drucken oder ausbelichten kann.

image.jpg

© Archiv

Dass dazu zwangsläufig bei einem Computerhersteller auch Mousepads gehören ist logisch. Doch da man die heute wohl kaum noch benötigt, haben wir zum Test herkömmliche Bilder bestellt, was angesichts des Produktportfolios erst mal gar nicht so einfach ist: Erst einmal auf Poster und Abzüge geklickt, führt einen die Webseite zur nächsten Unterproduktgruppe und benötigt dann noch einmal die Bestätigung, dass man wirklich Bilder ausbelichtet haben möchte. Anschließend verlangt die Webseite die Registrierung, was Snapfish über ein unschön überlagerndes Fenster löst, das sich dann wieder schließt und zum Hochladen der Bilder führt. Sehr schön: Snapfish speichert die Bilder sehr lange und ermöglicht die Sortierung  in Fotoalben, wobei weniger Computererfahrene Schwierigkeiten haben, beim Hochladen alte Alben zu finden, da die Auswahl recht versteckt ist. Snapfish bietet eine Hilfefunktion, die den unsicheren Käufer aber mit Textlastigkeit erschlägt.

  UnübersichtlichAus dem Album kann der Fotograf die Bilder in den Warenkorb legen. Dort bietet Snapfish zu jedem Bild gleich wieder mehrere Produkte an, was die Übersicht deutlich einschränkt. Sind Fotos mit verschiedenen Seitenverhältnissen im Warenkorb, bietet Snapfish die Wahl zwischen den klassischen Standardformaten, wobei hier das Bild beschnitten wird, und digitalen Formaten, so dass das komplette Bild zu sehen ist. Bedauerlich: Die Webseite übernimmt nicht die geänderte Formatwahl - immerhin liefert Snapfish dann aber korrekt.

Bei der Bildqualität gibt sich Snapfish keine Blöße, korrigiert rote Augen und entfernt selbst das grobe Farbrauschen aus dunklen Aufnahmen. Sehr gute Bilder werden korrekt, scharf und farbecht wiedergegeben.

  Fazit: HP sollte seiner Bildtochter dringend die Überarbeitung des Warenkorbs ans Herz legen. Doch wer sich an die Darstellung gewöhnt hat und nicht gleich 100 verschiedene Bilder bestellt, wird mit einer sehr ordentlichen Bildqualität beliefert.

Download: Tabelle

Mehr zum Thema

Geotagging
Fotopraxis

Mit Hilfe eines GPS-Empfängers können Sie Ihre Fotos exakt verorten, auf Karten einblenden und über Internet-Plattformen zugänglich machen.…
Cewe-Fotobuch
Fotoalben

Die Fotobuch-Software von Cewe ist umfangreich, im Test erwies sie sich aber als sehr bedienerfreundlich. Wie steht es um die Bildqualität?
Pixelnet, Fotobuch
Fotoalben

Im Test erstellen wir ein Fotobuch bei Pixelnet und prüfen die Software und die Bildqualität beim gedruckten Fotoalbum.
Whitewall, Fotobuch
Fotoalben

Die Fotobücher von Whitewall überzeugen im Test bei der Bildqualität - doch die Fotobuch-Software zeigt Schwächen.
Joby Gorillapod
Flexibles Mini-Stativ

Das leichte Mini-Stativ erweist sich als flexibler Begleiter für Fotografen.