Spiele-Test

Beyond: Two Souls für PS4 im Test - Auch hier ein tolles Erlebnis

Beyond: Two Souls war der letzte große Titel auf der PS3. Jetzt gibt es das Abenteuer der Heavy Rain-Macher auch für die Playstation 4. Und die Version hat es wirklich in sich, wie der Test zeigt.

Beyond: Two Souls

© Weka/ Archiv

Screenshot: Beyond: Two Souls im Test

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EUR 20,79

Pro

  • 1080p-Auflösung
  • Gameplay-Verbesserungen
  • PS4-Controller gut genutzt
  • Chronologie veränderbar

Contra

  • Kein Kaufgrund für Besitzer der PS3-Version

Fazit

Unbedingt spielen! Die PS4-Version von Beyond: Two Souls wurde nochmal leicht verbessert.
Hervorragend

Beyond: Two Souls im Test: Wer die PS3-Version des Spiels noch nicht hat, für den liefern wir hier einen kurzen Abriss der Story: Jodie Holmes, gespielt von Ellen Page, hat seit ihrer Geburt eine mysteriöse Entität an ihrer Seite: Aiden. Der ist nicht nur ziemlich unberechenbar, er verleiht Jodie auch übernatürliche Kräfte. Ihre Eltern sind damit maßlos überfordert. Sie geben Jodie ab, die künftig im Labor von Dr. Dawkins, gespielt von Willem Dafoe, aufwächst. Später wird sie von der CIA ausgebildet.

Beyond: Two Souls: Das Spielprinzip

Prinzipiell ist Beyond: Two Soul, wie schon Heavy Rain, mehr Film als Spiel. Denn ihr steuert Jodie zwar wie in einem Third-Person-Abenteuer, doch gibt es viele, viele Sequenzen, in denen ihr einfach nur bestimmte Knöpfe drücken müsst, um voran zu kommen. Dabei sind es die Freiheit der Entscheidungen und die daraus resultierenden Wendungen in der Geschichte, die Beyond: Two Souls so klasse machen.

Beyond: Two Souls: Die Unterschiede zur PS3-Version

Was unterscheidet nun aber die PS4- von der PS3-Version? Zum einen fallen die Unterschiede bei der Grafik auf. Jetzt wird in 1080p gezockt, mit deutlich verbesserter Beleuchtung und imposanten Schattenspielen. Außerdem wird der Speaker im PS4-Controller jetzt genutzt, um zu unterstreichen, dass man gerade Aiden spielt.

Sreenshot: Beyond: Two Souls

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Sreenshot: Beyond: Two Souls im Test

Auch spielerisch hat sich etwas getan. Denn jetzt entscheidet der Spieler selbst, ob er die Geschichte in chronologischer Reihenfolge spielen will oder in der etwas konfusen, von den Drehbuchautoren aber so vorgegebenen Reihenfolge. Das sorgt dafür, dass die Geschichte nicht mehr ganz so wirr wirkt.

Auch an den Kämpfen soll sich laut Hersteller etwas getan haben. Die seien nun fordernder. Davon bekommt man aber im Spielverlauf zu wenig mit. Eine große Änderung? Nein. Ja, die Steuerung von Aiden wurde etwas verbessert, das ist es, was den Kämpfen zugute kommt. Mehr bleibt aber nicht übrig.

Beyond: Two Souls im Test: Fazit

Wer Beyond: Two Souls schon auf der PS3 gespielt hat, der muss nicht auf die PS4-Version umsatteln. Klar, die schönere Grafik, die leichten Gameplayverbesserungen sind schön, aber kein erneuter Kaufgrund. Wer Beyond: Two Souls aber noch gar nicht angefasst hat, der kann bedenkenlos zugreifen. Hier bekommt man eine tolle Story, viele Entscheidungsmöglichkeiten und eine noch immer überaus zeitgemäße Grafik präsentiert.