Testbericht

Avid Symphony 6.0.1 im Test

Die Software Avid Symphony ist der große Bruder der Schnitt-Software Media Composer. Wir haben Avid Symphony 6.0.1 getestet.

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© Hersteller/Archiv

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Im Vergleich zu ihm enthält Symphony wichtige zusätzliche Möglichkeiten zur Sekundären Farbkorrektur inklusive Histogramm-Anzeige. Die zusätzlichen Möglichkeiten dürften vor allem bei tagesaktuellen Produktionen ausreichen, spezielle Grading-Systeme wie der DaVinci Resolve leisten jedoch deutlich mehr. Zudem unterstützt Symphony im Gegensatz zum Media Composer weitere Dateiformate, darunter beispielsweise DPX-Sequenzen.

Eine ärgerliche, keineswegs zeitgemäße Einschränkung beider Programme sind die maximal möglichen 1920 x 1080 Pixel Auflösung. Damit lassen sich zwar die meisten verwendeten Datenquellen wie die H264-Dateien digitaler Kameras oder HDCAM-HD-Material verwenden. Doch etwa für die beliebten Filmkameras wie die RedOne Epic ist diese Auflösung zu wenig - sie können längst 4K, immer mehr Kameras mit höherer als HDV-Auflösung kommen in bezahlbare Preisbereiche. Immerhin lassen sich auch 4K-Dateien flüssig abspielen. Für den Schnitt selbst bietet Avid Symphony traumhaft präzise Werkzeuge; der volle Leistungsumfang erschließt sich jedoch erst nach gründlicher Einarbeitung.

Fazit: Symphony ist vorübergehend zum Kampfpreis als Crossupdate zu haben. Für Profis ist sie eine sehr gute Wahl, für Gelegenheitsanwender zu komplex und zu teuer.

TESTURTEIL

Avid Symphony 6.0.1

ab 1228 Euro; www.avid.com

Betriebssysteme: Windows 7, 64 Bit; MacOS X

Besonderheiten: Unterstützung von sekundärer Farbkorrektur, viele zusätzliche Effekte und Im- und Exportfilter; eine Version für PC und Mac OS

Gesamtwertung: sehr gut

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