Testbericht

Audio Pro Living LV2 im Test

Die Stereo-Lautsprecher Living LV2 von Audio Pro empfangen Musik drahtlos vom PC oder Fernseher. Wie der Ton aus den Boxen klingt, verrät der Test von Video-Homevision.

Audio Pro Living LV2, lautsprecher, wireless

© Hersteller, Josef Bleier, Stefan Rudnick

Audio Pro Living LV2, lautsprecher, wireless

Pro

  • Bassstarker Klang dank Bassentzerrung
  • Kompakte Bauform
  • Sehr gute Ausstattung

Contra

  • Zweilen fehlt dem Klang etwas Grundtonwärme

Bei Audio Pro aus Schweden hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden. Man setzt nicht mehr nur auf die klassische Hi-Fi-Anlage mit CD-Player, Verstärker und Boxen, sondern vielmehr auf ein neues Konzept: Audio Pro sieht in Dongles als drahtlose Tonsender in Verbindung mit kleinen, aber feinen Aktivboxen die Zukunft der Audio-Wiedergabe. Audio Pro ist überzeugt: Heute hört man Musik von der Festplatte, es fehlt nur die Schnittstelle zur guten Audio-Übertragung.

Mit Dongles drahtlos zum Lautsprecher

Die Grundkonfiguration der Audio-Pro-Idee bildet ein Paar LV2-Aktivlautsprecher und der Sende-Dongle TX-100 für drahtloses Streaming. Ob über den Weg Computer, WLAN, Air-Port Express und TX-100 oder besser mit weniger DA/AD-Wandlung vom Computer direkt über den USB-Port via TX-100-Sender zu den Aktivboxen, mehr braucht man nicht für eine gute Musikwiedergabe. 

Vier 2.0-Wireless-Lautsprecher im Test

In beiden Fällen bieten sich passende Apps wie Remote oder Splashtop an, um etwa mit dem iPhone als Fernbedienung die gesamte Musikbibliothek des Rechners zu verwalten. Natürlich darf auch der Equalizer von iTunes zum Einsatz kommen, wenn etwa eine Party eine sattere Sound-Abstimmung erfordert.

Sogar ein Range Extender gehört zum Audio-Pro-Programm. Auch unter schwierigen Sende- und Empfangsbedingungen etwa in Häusern mit dicken Stahlbetonwänden hält dieser den Funkkontakt aufrecht.

Bildergalerie

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Im roten Leder-Outfit machen die LV2-Boxen eine gute Figur. Dank Bass-Entzerrung spielensie für ihre Größe recht bassstark. Zudem sind sie…

Drei Zonen getrennt regeln

Die mitgelieferte Fernbedienung kann bis zu drei Zonen verwalten, um etwa in drei verschiedenen Räumen die Lautstärke der Aktivboxen getrennt zu regeln. Möchte man auch den Fernsehton zu einem Paar Boxen senden, nutzt man einfach den Line-Out des Fernsehers und verbindet ihn mit dem Analogeingang des TX-100-Senders - schon ist auch der TV-Ton in guter Qualität hörbar.

Für den guten Ton haben die Schweden in die kleinen Zwei-Wege-Boxen einiges an Technik verpflanzt: Zwei 25 Watt starke Digitalverstärker treiben einen 11 Zentimeter großen Tief-/ Mitteltöner und eine 25-Millimeter-Gewebekalotte an. Die Frequenzweiche ist konsequenterweise auch digital, was neben einer steilen Filterung bei 4.000 Hertz auch Eingriffe in die Übertragungsfunktion erlaubt, um etwa Korrekturen vorzunehmen und dem Bass auf die Sprünge zu helfen.

Apropos Bass: Obwohl die LV2 relativ klein ist, spielte sie - wenn auch zulasten des möglichen Maximalpegels - tief in den Frequenzkeller. Stimmen wirkten direkt, zuweilen fehlte nur etwas Grundtonwärme.

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