Testbericht

AppBooster 2.0 Pro

Auf den meisten Computern läuft eine unübersehbare Zahl von Hintergrundprozessen, von denen man meist gar nicht weiß, wozu sie da sind. Sie auszumisten und zu deaktivieren ist zeitaufwendig und manchmal auch gefährlich, wenn man aus Versehen einen wichtigen Prozess ausschaltet.

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© PC Magazin

AppBooster 2.0 Pro
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AppBooster 2.0 Pro bietet einen Ausweg: Die unnützen Programme werden durch einen Booster-Schalter nur temporär deaktiviert, wenn man viel Speicher und Rechenzeit für ein Spiel, Videoschnitt oder Grafikprogramm benötigt, und können bei Bedarf wieder zugeschaltet werden.

Mit AppBooster 2.0 Pro kann man Profile anlegen, sodass beim Start eines bestimmten Programms automatisch andere Programme deaktiviert und wieder andere gestartet werden.

So hat man auf Knopfdruck eine bestimmte Programmumgebung vor sich. Der Anwender kann entweder über ein Symbol im System-Tray oder über ein Windows-Sidebar-Gadget zwischen den Profilen umschalten oder den Booster ganz deaktivieren. Über den Internet-Tuner kann man zusätzlich Netzwerk-Parameter wie die Paketgröße (MTU) einstellen. Auch ein Festplatten-Defragmentierer ist an Bord.

Testurteil:

AppBooster 2.0 Pro

19,99 Euro; www.appsmaker.com

Betriebssystem: Windows XP, Vista (32/64 Bit), Windows 7 (32/64 Bit)

Besonderheiten: Internet-Tuning, Festplatten-Defragmentierung, automatisches Umschalten zwischen verschiedenen Profilen (AutoBoost), Windows-Sidebar-Gadget, Starten eigener Programmumgebungen.

Gesamtwertung: befriedigend 60 %

So pfiffig die Idee von AppBooster 2.0 ist, es fehlt dem Programm am Feinschliff. Fehlt ein bestimmter Windows-Dienst, startet das Programm hartnäckig mit einer Fehlermeldung. Der Internet-Bandbreitentest rief in unserem Test den Virenscanner AVG 2011 auf den Plan, der vor der Weitergabe persönlicher Daten warnte.

Originell: Das Tool schlägt pauschal auf jedem System dieselben Programme zur Deaktivierung vor. So kann man zum Beispiel den AntiVir Planer Dienst vorübergehend ausschalten, obwohl man den Scanner gar nicht installiert hat.

Das Programm gibt es neben der kostenpflichtigen ProEdition auch in einer kostenlosen Version und als Testversion zum Ausprobieren. Wer die kostenlose BasicEdition verwendet, muss unter anderem auf die praktischen Profile und die Möglichkeit verzichten, selbst Programme zum Abschalten auszuwählen.

Fazit:

Mit AppBooster kann man gut Programmumgebungen konfigurieren. Leider fehlt dem Programm in der getesteten Version noch der Feinschliff.

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