Testbericht

Adobe Creative Suite CS6

Auf die hohen Datenmengen bei modernen Medienproduktionen hat Adobe bei der Creative Suite 6 reagiert und bietet alle Programme als native 64-Bit-Versionen an.

Adobe Creative Suite CS6

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Adobe Creative Suite CS6
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EUR 2.199,00

Pro

  • bessere Grafikperformance
  • 3D-Integration erweitert
  • neues günstiges Abomodell

Contra

Fazit

Die neue Grafik-Engine von CS6 macht sich in der Praxis sofort bemerkbar. Die Arbeit macht einfach mehr Spaß. Viele Werkzeuge sind einfach schneller. Gelungen im Bereich Video ist die verbesserte 3D-Integration.

Der Nutzung mit neuen Windows-Versionen und die damit verbundene bessere Speicherausnutzung steht damit nichts mehr im Weg. In Sachen Optimierung und mehr Performance bleibt Adobe an dieser Stelle nicht stehen. Photoshop und Illustrator bekamen wie schon die Videoprodukte die Mecury Engine für die schnelle Bildschirmdarstellung spendiert.

Damit wird das Arbeiten enorm beschleunigt, was man in der Praxis auf etwas schwächer ausgerüsteten PCs sofort merkt. Der Einsatz beider Programme macht einfach mehr Spaß. Photoshop CS6 spielt seine Stärken im neuen Turbomodus bei 3D-Grafiken aus. Das Positionieren der Objekte und das Ausleuchten der Szene geht in der Vorschau sehr flott. An dieser Stelle zeigt die Mercury Engine realistische Vorschaubilder und erspart dem Nutzer umständliche Testberechnungen. Umfangreiche Designs mit vielen Objekten stellt Illustrator CS6 schneller dar.

Neu in Photoshop CS6 sind auch Spezialfilter für das Weichzeichnen von Bildbereichen. Tilt-Shift-Effekte für die Gestaltung von Miniaturszenen oder die gezielte Fokusierung auf bestimmte Bildbereiche sind nur zwei Anwendungen an dieser Stelle.

 

Adobe Systems Creative Suite CS6

© Hersteller/Archiv

After Effects wurde mit neuen Filtern und einem 3D-Tracker für Kameras versehen und die Zusammenarbeit mit Illustrator erweitert.

Produktion für verschiedene Medien

Durch die erweiterte Verzahnung von llustrator und After Effects, lassen sich Logos und Designs als Ebenenkomposition nun in After Effects importieren und dann sofort animieren. Die Grafikelemente wandelt man mit wenigen Mausklicks in 3D-Objekte und kann diese für die Produktion direkt auf der Timeline verwenden. Die neue Funktion erleichtert die Animation von Grafiken aus Print oder Web für die Produktion von Motion Graphics und Video. Kantenglättung bei Masken, neue Filter und ein 3D-Tracker für Kameras sind auch neu. Bei Premiere CS6 wurde eine neue Benutzerobfläche eingeführt, um das Produkt bei der Bedienung an die anderen Module der Creative Suite anzupassen. Neu ist auch Speed Grade, das von Iridas übernommen wurde. Damit lassen sich Clips in der Postproduction anpassen und Farbkorrekturen vornehmen.

 

Adobe Systems Creative Suite CS6

© Hersteller/Archiv

Die Bildschirmdarstellungen von Photoshop CS6 sind durch die neue Mercury Graphics Engine viel schneller als beim Vorgänger.

Die Creative Cloud nutzen

Mit der Veröffentlichung der Creative Suite 6 bietet Adobe auch ein neues Nutzermodell. Im Rahmen der Creative Cloud kann man die Adobe Produkte für einen Monatsbeitrag mieten. Für etwas mehr als 60 Euro im Monat stehen dem Anwender alle Programme aus der Creative Suite uneingeschränkt zur Verfügung. Voraussetzung: Der Abschluss eines Jahres-Abos. Die Angebotspalette will Adobe im Laufe der Zeit erweitern - erstes Zusatzprogramm in der Creative Cloud ist Adobe Lightroom.

Die Desktop-Programme werden für die Nutzung auf den PC geladen und dort installiert. Nach einer Online-Freischaltung stehen die Produkte auch ohne Verbindung zum Internet für die Arbeit zur Verfügung. Zusätzlich bietet Adobe im Rahmen der Creative Cloud exclusive Zusatzprogramme an. Das sind Adobe-Apps für iPad bzw. Android- Modelle und verschiedene Webservices bzw.- Online-Tools.

 

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