Gaming-PC

Acer Predator G6-710 im Test: Überstarkes Raubtier

Acers jüngster Hardcore-Gaming-PC ist bis auf ein Element nur mit Highend-Komponenten vollgestopft. Wem das nicht reicht, darf den Predator G6-710 auf Tastendruck sogar übertakten. Wir haben den Test!

Wir haben den High-End-Gaming-PC Predator G6-710 von Acer im Test.

© Acer

Wir haben den High-End-Gaming-PC Predator G6-710 von Acer im Test.
EUR 2.098,96

Pro

  • Enorm leistungsfähige Komponenten
  • Übertaktung auf Knopfdruck
  • Effektives und leises Kühlsystem

Contra

  • Hoher Stromhunger unter Volllast
  • Extrem teuer

Fazit

Der Acer Predator G6-710 sorgt für Benchmark-Highscores, geht dafür aber auch ordentlich an die Spardose.
90,0%

 Allein beim Blick auf das schuppenartigen, beleuchteten Gehäuse des Acer Predator G6-710 sollte kein Zweifel mehr bestehen, dass es sich bei diesem PC um eine Gaming-Maschine der Extraklasse handelt. Dies unterstreicht Acer durch nützliche Extras wie einen herausziehbaren Kopfhörerhalter, einen HDD-Wechselschacht in der Front, einer beleuchteten APEX RAW-Tastatur und einer Sensei RAW-Gaming Mouse von SteelSeries.

Außerdem sind schnelle Schnittstellen in Form von diversen HDMI- und USB-3.0-Ports, einem DisplayPort-Ausgang, Gigabit-LAN und WLAN-ac eingebaut. Windows 10 ist auf einer 512-GByte-SSD installiert. Eine 4-TByte-Festplatte und ein Blu-ray-Brenner dienen als sekundäre Massenspeicher. Für Leistung im Überfluss sorgen ein übertaktbarer Intel Core i7-6700K (offizell max. 4,2 GHz), riesige 64 GByte DDR4-2133-RAM und Nividias Spitzenkarte GeForce GTX Titan X (12 GByte).

Acer Predator G6-710 Innenansicht

© Acer

Im Inneren des Predator G6-710 befinden sich die stärksten Komponenten, die es derzeit auf dem PC-Markt zu haben gibt.

Kein Wunder also, dass der Predator G6-710 in unseren Leistungstests reihenweise neue Bestmarken für PCs mit einer Single-Grafikartenlösung setzt. Im sehr anspruchsvollen 3DMark Fire Strike erzielt er 14.042 Punkte und im Cloud Gate-Test überragende 3.1024 Punkte. Das reicht sogar für ruckelfreies Zocken mit hohen Detailstufen auf 4K-Displays oder mehreren Monitoren. Mit 80,64 Punkten im OGL- und 9,63 Punkten im CPU-Test des Cinebench R11.5 setzt der Predator G6-710 auch hier neue Höchstmarken.

Auf Knopfdruck übertakten Sie den Core i7 soweit es die Kühlung zulässt. Dann erreicht der Predator G6 im 3DMark Fire Strike sogar 14.868 Punkte und im Cloud Gate-Test 34.805 Punkte. Im Cinebench-CPU-Benchmark steigt das Ergebnis auf 11,03 Punkte und im OGL-Test auf 90,24 Punkte. Die SATA-SSD liefert zwar eine hohe Transferrate von 498,7 MByte/s, zu diesem extrem hohen System-Preis von rund 4.000 Euro hätten wir aber eine vier Mal so schnelle PCIe-SSD erwartet.

Bildergalerie

Acer Predator G6-710
Galerie
Galerie

In unserer Galerie zeigen wir verschiedene Ansichten des Acer Predator G6-710 aus unserem Test.

Toll: Damit es der Hardware nicht zu heiss wird, baute Acer ein sehr effektives und leises Kühlsystem ein. Gegen den hohen Stromhunger von rund 304 Watt unter Volllast kann aber auch sie nichts ausrichten - rund das Doppelte eines Standard-Gaming-PCs. Im Leerlauf beziehungsweise mit geringer Last sind es dank der vielen Stromsparmechanismen nur 48 Watt.

Fazit

Mit dem extrem leistungsfähigen, leisen und klasse ausgestatteten Acer Predator G6-710 gehen Spieler mit Leichtigkeit auf die Highscore-Jagd. Der Preis für diesen Spielertraum ist allerdings ebenfalls extrem hoch.

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