Testbericht

Acer Predator G5900

Der große Predator von Acer hat einen kleinen Bruder bekommen: den Gaming-PC Predator G5900 mit Sockel-1156-CPU und Micro-ATX-Mainboard in einem schwarzen Midi-Tower mit orangefarbenen Akzenten.

image.jpg

© PC Magazin

image.jpg

© PC Magazin

image.jpg

© PC Magazin

Die Einbaurahmen für zusätzliche Festplatten sitzen hinter einer etwas fragilen Klappe.

Das Testgerät für knapp 1500 Euro ist die Spitzenversion mit Core i7-870 und einer GeForce GTX480 als Grafik. Diese leistungshungrige Kombination brachte das Netzteil unseres Testgeräts dazu, sich unter voller Last im 3D Mark Vantage einfach abzuschalten, ein Test eines identischen Gerät zeigte aber, dass es sich um ein einzelnes defektes Netzteil handelte.

Aber auch so ist das 500-Watt-Netzteil für einen PC dieser Klasse unterdimensioniert. Auch der Wirkungsgrad ist nicht gerade gut. Platz für eine zweite Grafikkarte bietet das Micro-ATX-Board nicht, es steht nur ein PCI-Slot zur Verfügung.Keinen Anlass zur Klage gaben die Benchmarkwerte des Predators: Im 3DMark Vantage erzielte der G5900 sehr gute 22 450 Punkte im Performance- und 14944 Punkte im High-Modus.

Auch die 9562 Punkte im PCMark Vantage bescheinigen dem Rechner eine sehr hohe Systemleistung. Ein Spiel wie Resident Evil 5 läuft selbst bei maximalen Einstellungen mit 99 fps bei Full-HD-Auflösung, im Cinebench R11.5 bringt der Rechner 18 374 Punkte und ist daher auch für CPU-intensive Aufgaben gut geeignet. Der Arbeitsspeicher des Rechners ist mit sechs GByte großzügig dimensioniert.

Als Laufwerke sind eine Terabyte-Platte von Seagate und ein DVD-Brenner von LG eingebaut. Mit einer Transferrate von 101 MByte/s zeigt die Seagate Barracuda eine gute Leistung für eine herkömmliche HDD. Für zwei weitere SATA-Platten stehen hinter einer Klappe Wechselrahmen bereit.

Die Scharniere der Klappe sind allerdings recht fragil ausgefallen. Mit zum Lieferumfang gehören noch eine optische Maus und eine Multimedia-Tastatur, die allerdings den Ansprüchen der meisten Gamer nicht genügen dürften.

Fazit:

Mit seinem schnellen Quad-Core-Prozessor Core i7-870 und der GeForce GTX480 liefert der Acer Predator G5900 eine sehr hohe System- und 3D-Leistung. Weniger gut gefallen haben uns das schwachbrüstige Netzteil und die Gehäusequalität. Hier kann man für 1500 Euro mehr erwarten.

TESTURTEIL

Acer Aspire Predator G5900

1500 Euro; www.acer.de

Prozessor: Intel Core i7-870 (2,93 GHz)

Chipsatz/Speicher: Intel H57/6 GByte

Grafik: Nvidia GeForce GTX480

Festplatte: Seagate ST31000528AS ( 1 TByte)

Opt. Laufwerk: LG GH60N (DVD-Brenner)

Gesamtwertung: gut 80 %

Mehr zum Thema

Alienware Area-51 - Test
Gaming-PC

Der Area-51, das neue Spitzenmodell von Alienware, ist der schnellste Gaming-PC, den wir bisher in unserem Testlabor hatten.
ASUS ROG G20AJ im Test
Gaming-PC

Der kompakte Gaming-PC Asus ROG G20AJ sieht nicht nur futuristisch aus, er hat auch starke Triebwerke eingebaut: eine Core Intel i7 und eine GeForce…
MIFcom Battlebox Smokin' Aces im Test
Gaming-PC

Die Battlebox Smokin' Aces ist ein Gaming-PC mit Corei5- CPU und GeForce-GTX 970-Grafikkarte, der genügend Power für aktuelle Spiele wie GTA…
One PC 22633
Gaming-PC

Im Test: Der One PC 22633 ist zwar dank Core i5 und Geforce GTX 960 ein waschechter Gaming-PC, ein kleines Detail lässt ihn aber nicht mit voller…