Testbericht Acer Predator G5900
© PC Magazin
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Aber auch so ist das 500-Watt-Netzteil für einen PC dieser Klasse unterdimensioniert. Auch der Wirkungsgrad ist nicht gerade gut. Platz für eine zweite Grafikkarte bietet das Micro-ATX-Board nicht, es steht nur ein PCI-Slot zur Verfügung.Keinen Anlass zur Klage gaben die Benchmarkwerte des Predators: Im 3DMark Vantage erzielte der G5900 sehr gute 22 450 Punkte im Performance- und 14944 Punkte im High-Modus.
Auch die 9562 Punkte im PCMark Vantage bescheinigen dem Rechner eine sehr hohe Systemleistung. Ein Spiel wie Resident Evil 5 läuft selbst bei maximalen Einstellungen mit 99 fps bei Full-HD-Auflösung, im Cinebench R11.5 bringt der Rechner 18 374 Punkte und ist daher auch für CPU-intensive Aufgaben gut geeignet. Der Arbeitsspeicher des Rechners ist mit sechs GByte großzügig dimensioniert.
Als Laufwerke sind eine Terabyte-Platte von Seagate und ein DVD-Brenner von LG eingebaut. Mit einer Transferrate von 101 MByte/s zeigt die Seagate Barracuda eine gute Leistung für eine herkömmliche HDD. Für zwei weitere SATA-Platten stehen hinter einer Klappe Wechselrahmen bereit.
Die Scharniere der Klappe sind allerdings recht fragil ausgefallen. Mit zum Lieferumfang gehören noch eine optische Maus und eine Multimedia-Tastatur, die allerdings den Ansprüchen der meisten Gamer nicht genügen dürften.
Fazit:
Mit seinem schnellen Quad-Core-Prozessor Core i7-870 und der GeForce GTX480 liefert der Acer Predator G5900 eine sehr hohe System- und 3D-Leistung. Weniger gut gefallen haben uns das schwachbrüstige Netzteil und die Gehäusequalität. Hier kann man für 1500 Euro mehr erwarten.
TESTURTEIL
Acer Aspire Predator G5900
1500 Euro; www.acer.de
Prozessor: Intel Core i7-870 (2,93 GHz)
Chipsatz/Speicher: Intel H57/6 GByte
Grafik: Nvidia GeForce GTX480
Festplatte: Seagate ST31000528AS ( 1 TByte)
Opt. Laufwerk: LG GH60N (DVD-Brenner)
Gesamtwertung: gut 80 %