Testbericht

26-Zoll-Displays im Vergleichstest

Monitore mit mehr als 24 Zoll Bilddiagonale: Die meisten Anwender denken hier an sündteure Profi- Displays im vierstelligen Preisbereich. Die fünf 26-Zöller im Test kann man aber schon für weniger als 400 Euro bekommen.

Vergleichstest 26-Zoll-Displays

© Archiv

Vergleichstest 26-Zoll-Displays

Bei Fahrrädern gilt 24 Zoll noch als Größe für Jugendliche, erst 26-Zöller sind dann Vehikel für Erwachsene. Bei Monitoren ist diese Faustregel nicht unbedingt zutreffend, mit einem 26-Zöller stellt man sich aber auf jeden Fall ein "erwachsenes" Gerät auf den Schreibtisch. Für den Computertisch in der Ecke eignen sich solche großformatigen Monitore weniger. Denn mit Abmessungen von knapp 60 Zentimetern Breite und 45 Zentimetern Höhe brauchen sie ganz schön viel Platz.

Die Auflösung ist bei den 26-Zoll-Monitoren mit 1920 x 1200 Bildpunkten ((WUXGA) nicht höher als die der meisten älteren 24-Zöller. Diese Beschränkung hat den Vorteil, dass selbst Rechner mit integrierter Grafik den Monitor mit seiner vollen physikalischen Auflösung ansprechen können, wenn man auf schnelle 3D-Grafik verzichten kann. Für die QXGA-Auflösung mit 2560 x 1600 Bildpunkten sind dagegen Grafikkarten mit Dual-Link-Unterstützung erforderlich.

Neue 24-Zoll-Monitore kommen meist mit der etwas geringeren FullHD-Auflösung von 1920 x 1080 auf den Markt. Es ist zu erwarten, dass sich diese Entwicklung auch bei der nächsten Generation der 26- Zöller fortsetzen wird, da die 16-zu-9-Panels günstiger in der Herstellung sind, als die derzeit verwendeten Bauteile mit einem 16:10-Seitenverhältnis.

Die bei kleineren TFT-Displays immer weiter verbreiteten Glare-Displays werden bei den 26-Zöllern nicht verwendet. Zwar verzichten die Hersteller so auf eine etwas brillantere Farbdarstellung, aber ein spiegelndes Display wäre bei dieser Bildschirmgröße zu störend.

Monitore für Multimedia

Wer braucht 26-Zoll-Displays? Auf jeden Fall alle Anwender, die ihren PC für TV und HD-Video nutzen wollen. Denn bei einem 26-Zöller muss man nicht direkt vor dem Bildschirm sitzen, sondern kann Filme und Reportagen auch noch aus einiger Entfernung genießen, ohne dass Details verloren gehen. Etwa wenn man die Monitore als Ausgabegerät für einen Media-Center-PC einsetzt. Mit dem Samsung T260HD kann man sogar ohne Media-Center-PC fernsehen: In dem Monitor ist ein Hybrid-Tuner für DVB-T und analogen TV-Empfang eingebaut.

Vergleichstest 26-Zoll-Displays

© Archiv

Anschlussvielfalt: Der Asus VK266H verfügt nicht nur über D-Sub-, DVI- und HDMI-Buchsen, sondern auch noch über einen Komponentenanschluss. Die USB-Buchse ist für die Webcam zuständig.

Alle fünf Monitore im Testfeld sind mit HDMI-Eingängen versehen. So können im Zusammenspiel mit entsprechend ausgestatteten PCs oder auch Notebooks bei Blu-ray-Videos Bild und Ton über ein einziges Kabel übertragen werden. Alternativ können die Displays natürlich auch als Monitor für eine Sony PS3 oder eine Microsoft XBox360 dienen. Der PC kann dann über die ebenfalls vorhandene DVI- Buchse angeschlossen werden, die ebenfalls HDCP unterstützt. Der Samsung T260HD verfügt sogar noch über eine zweite HDMI-Buchse, der Asus über einen Komponenten-Anschluss, über den sich vor allem Besitzer älterer XBox-360-Modelle freuen dürften.

Monitor

Welche Größe steht bei Ihnen auf dem Schreibtisch?

19"23.2%
20"4.4%
22"20%
23"13.3%
24"13.7%
26" und größer25.4%

Bildergalerie

Vergleichstest 26-Zoll-Displays
Galerie

Mehr zum Thema

Samsung S27D850T im Test
27-Zoll-Monitor

Der S27D850T eignet sich bestens für den anspruchsvollen Office-Einsatz. Wir haben den 27-Zoll-Monitor getestet.
Monitor
ColorEdge-Monitore

Der farbechte 24-Zoll-Monitor Eizo CS240 ist eine optimale Wahl für alle Anwender, die mit der Bildqualität herkömmlicher Bürobildschirme…
LG 34UC97-S - Test
34-Zoll-Curved-Monitor im 21:9-Format

Der 34 Zoll-Monitor LG 34UC97-S ist ein überzeugender Vertreter der neuen Generation gebogener Bildschirme. Die Kombination aus hoher Auflösung und…
Samsung U32D970Q Test
32-Zoll-Ultra-HD-Monitor

Der Samsung U32D970Q hat den stolzen Preis von etwa 1.850 Euro. Im Test überzeugt der Monitor mit nahezu perfekten Voreinstellungen.
LG 29UC97-S
29-Zoll-Curved-Monitor im 21:9-Format

Der überbreite und leicht gebogene LG 29UC97-S überzeugt mit guter Bildqualität und weiten Blickwinkeln. Lesen Sie alle Details im Test.