YouTube-Nutzungsdaten bleiben anonym

YouTube gegen Viacom

Viacom und die anderen Parteien im Verfahren gegen YouTube haben der Forderung der Videoplattform zugestimmt, Nutzungsdaten zu YouTube-Videos nur in anonymisierter Form zu erhalten. YouTube hat damit sein Ziel erreicht, die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen.

Videos über YouTube verbreiten

© Christian Grugel

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Viacom und die anderen Parteien im Verfahren gegen YouTube und Google haben der Forderung der Videoplattform zugestimmt, Nutzungsdaten zu YouTube-Videos nur in anonymisierter Form zu erhalten. YouTube konnte damit im laufenden Urheberrechtsverfahren gegen Viacom und andere Kläger die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen.

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© Christian Grugel

Im Streit um Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzungen ist YouTube jetzt eine richterliche Verfügung zugegangen Nutzungsdaten zugänglich zu machen. Allerdings konnten Kläger wie Viacom und MTV nur einen Teilerfolg für sich verbuchen. Laut Youtube sind die Kläger von ihrer ursprünglichen Forderung abgrückt, alle Daten zu den Sehgwohnheiten ihrer Nutzer herauszugeben. ..wir werden diese Informationen nicht zur Verfügung stellen", bekräftigt Youtube in seinem Unternehmensblog.

Zusätzlich zu den Nutzerinformationen hatten die Kläger ursprünglich Zugriff auf Privatvideos von Youtube-Nutzern, die Suchtechnik der Videoplattform und deren Video-Identifikationstechnik gefordert. Das Gericht folgte in diesen Punkten der Argumentation der Verteidigung Youtubes, die sich strikt gegen eine Offenlegung gewehrt hatte.

Stärkere Restriktionen und Legitimationspflichten für seine Nutzer will Youtube aber nach Möglichkeit vermeiden: "Wir wollen es unseren Nutzern auch zukünftig möglichst einfach machen, Videos hochzuladen und anzusehen", gibt YouTube-Sprecher Henning Dorstewitz sein Wort. YouTube-Nutzern sei es untersagt, Urheberrechte zu verletzen und man arbeite mit Rechteinhabern zusammen, geschütztes Material zu finden und umgehend zu entfernen.

Das Medienunternehmen Viacom, zu dem unter anderem die Marke MTV Networks gehört, mahnt Google und YouTube an, dass zirka 160.000 Clips unauthorisiert auf YouTube zugänglich gemacht worden sind und diese mehr als 1,5 Milliarden mal angesehen wurden. Viacoms Forderung: Mehr als eine Milliarde US-Dollar (749.776.941 Millionen Euro) Schadenersatz und eine einstweilige Verfügung, die weitere Urheberrechtsverstöße durch Google und YouTube verhindern soll ([int:article,829]magnus.de berichtete[/int]).

Youtube glaubt fest daran, den Rechtsstreit für sich entscheiden zu können: "Wir respektieren die Rechte der Copyright-Inhaber und glauben, dass uns das Gericht zustimmen wird", gibt sich Google-Sprecher Henning Dorstewitz auf magnus.de-Nachfrage siegesbewusst. YouTube stelle Rechteinhabern weltweit ein enthusiastisches und engagiertes Publikum zur Verfügung, mit dem sie auf direktem Weg kommunizieren könne. Zudem eröffne sie den Copyright-Haltern einen Weg zur Online-Vermarktung.

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