Konsolen-Duell

Xbox One X oder PS4 Pro kaufen: Specs, Spiele, Zubehör und Co. im Check

PS4 Pro oder Xbox One X? Nach unserem ersten Vergleich gibt es hier nach dem Release der neuen Xbox eine Ergänzung mit aktuellen Erkenntnissen.

  1. Xbox One X oder PS4 Pro kaufen: Specs, Spiele, Zubehör und Co. im Check
  2. Xbox One X oder PS4 Pro: Spiele-Patches, ungewisse Zukunft und Fazit
PS4 Pro oder Xbox One X

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Xbox One X oder PS4 Pro? Konsolenspieler mit hohem Leistungsanspruch müssen sich entscheiden. Wir beleuchten technische Daten, Spiele, Zubehör und mehr.

Ab dem 7. November können Gamer die Xbox One X kaufen. Als Upgrade der aktuellen Generation tritt sie in den Ring gegen die PS4 Pro von Sony. Nach unserem ersten großen Vergleich, folgt ein kleines Update. Wir verraten, für wen sich welche Konsole eher lohnen kann. Dafür schauen wir zuerst auf die Leistungsdaten der reinen Hardware samt Preis und vergleichen sie mit den jeweils schwächeren Modellen derselben Generation. Wir geben auch einen kurzen Überblick über verfügbare Spiele und das verfügbare Zubehör für potenziell bessere Möglichkeiten zum Spielen an.

Xbox One X vs. PS4 Pro: Hardware

Seit dem Launch der ersten Versionen von Xbox One und PS4 sind rund vier Jahre vergangen. Sowohl Sony als auch Microsoft setzen seit jeher auf Hardware von AMD. Jaguar-Achtkernprozessoren mit Radeon-Grafikeinheit mitsamt mind. 8 GB RAM ziehen sich durch alle zwischenzeitlich erschienenen Revisionen mit unter anderem Xbox One S und PS4 (Slim). Das größte Upgrade hat natürlich die Xbox One X erhalten. Neben dem UHD-Laufwerk, das auch die Xbox One S erstmals mitbrachte, sind das vor allem 12 GB DDR5 RAM und deutlich angehobene Taktraten für den Haupt- (CPU) und den Grafikprozessor (GPU).Dafür werden zum Start 499 Euro fälllig. Die PS4 Pro ist mind. 100 Euro günstiger.

Gegenüber der Xbox One hat Microsoft den Takt der CPU von 1,75 auf 2,3 GHz und den Takt der GPU von 853 MHz auf 1,172 GHz gesteigert. Außerdem wurden die Recheneinheiten (Compute Units) der GPU von 12 auf 40 erhöht. Der ehemals verbaute ESRAM (32 GB) konnte weichen, da Microsoft bei der Xbox One X u.a. von DDR3 auf den schnelleren (und mehr) DDR5-Speicher umstieg.

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Sony setzte von Anfang an auf den schnelleren Arbeitsspeicher. Beließ es bei der PS4 Pro ab November 2016 jedoch bei weiterhin 8 GB – abgesehen von einem zusätzlichen GB DDR3-Speicher für Hintergrundanwendungen, von denen maximal 500 MB Spielen zur Verfügung stehen. Die Grafikeinheit der PS4 Pro bietet 36 statt 18 Compute Units bei 911 statt 800 MHz. Der CPU-Takt wuchs von 1,6 auf 2,1 GHz. Das Laufwerk unterstützt weiterhin nur konventionelle Blu-ray-Discs.

Insgesamt stieg die maximal verfügbare Rohleistung im Playstation-Universum mit der PS4 Pro von 1,84 auf 4,2 TFLOPS. Microsoft startete bei der Xbox One mit 1,3 TFLOPS, die S-Variante legte leicht auf 1,4 TFLOPS zu. Die Xbox One X vergrößerte dies um mehr als den Faktor 4 auf stolze 6 TFLOPS. Das macht den Einsatzzweck deutlich: Im Vergleich zu Full-HD soll die Xbox One X Spiele nativ auf der vier Mal höheren 4K-Auflösung flüssig darstellen. Dass das klappt, können Spieler zumindest bei der Microsoft-Produktion Forza Motorsport 7 begutachten. In Dritthersteller-Spielen kann eine kleinere Auflösung zugunsten von flüssigeren Bildwiederholraten oder mehr grafischen Details zu beobachten sein. Bei der PS4 Pro sind native 4K-Spiele eine absolute Ausnahme. Dort werden so gut wie alle Spiele in niedrigerer Auflösung berechnet und per Checkerboard-Verfahren auf 4K hochskaliert.

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