Cloud-Speicher

Workshop: Musik & Spiele mit Microsofts SkyDrive nutzen

Einzelkämpfer: In Sachen Unterhaltung besteht noch erhebliches Verbesserungspotenzial im Zusammenspiel der Geräte untereinander und mit SkyDrive.

SkyDrive

© Hersteller/Archiv

SkyDrive

Cut per touch - nicht nur Om Nom aus dem Spielehit Cut the Rope kommt schneller an seine Kekse, wenn man die dicken Seile mit dem Finger kappt, auch traditionelle PC-Rollenspiele lassen sich auf dem Touchscreen leichter steuern. 

Getrennte Spielstände 

Klar, dass der Xbox-Hersteller die hauseigene Plattform in alle neuen Systeme integriert hat. Zwischen PC oder Tablet und Smartphone ist das Zusammenspiel auch sinnvoll - aber hier klemmt es: 

Zwar kann man seinen Xbox-Avatar auf allen Geräten anmelden, überall verändern und Freunde zum Spielen einladen. Bei den Erfolgen wird aber zwischen Cut the Rope Windows und Cut the Rope Windows Phone unterschieden. Genauso verhält es sich bei weiteren Spielen: Spielstände werden nicht angeglichen. Ein Spiel zu Hause zu beginnen und unterwegs in der U-Bahn auf dem Smartphone fortzuführen - das ist bei Microsoft noch Vision. 

Stoffbox App

© WEKA Media Publishing GmbH

Ein Spiel zu Hause zu beginnen und unterwegs in der U-Bahn auf dem Smartphone fortzuführen - das ist bei Microsoft noch Vision.

Musikalisch kommen Multimedia-Tablet und Smartphone nur über den internen Store Xbox Music zusammen. Titel, die dort gekauft oder im Abo heruntergeladen werden, stehen auf allen Plattformen einschließlich Xbox 360 bereit. Das Abo Xbox Music Pass kostet 9,99 Euro monatlich oder 99,90 Euro im Jahr. Zum Testen gibt es für 30 Tage ein Probeabo. Wer woanders kauft und seinen Bestand unterwegs dabei haben will, muss zum Kabel greifen und sollte anstelle der Windows Phone App die gleichnamige Desktop-Anwendung nehmen; die App beherrscht derzeit nur die manuelle Übertragung. 

Cloud-Player für SkyDrive gibt es nur von Drittanbietern, alternativ existiert eine Beta von Spotify. Hitverdächtig ist die auf dem Windows Phone integrierte Musikerkennung: Wir haben sie mit einem YouTube-Video getestet, das es nirgends zu kaufen gibt, die Coverband ist allerdings bekannt. Schon nach den ersten Instrumental-Akkorden lieferte Bing Music Titel und Interpret - die Coverband. 

Das Feature findet man ausnahmsweise nicht im Musik-Hub: Der Service gehört zur Bing-Suche, die auf allen Windows-Phones über das Lupensymbol jederzeit gut erreichbar ist.

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