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Datenzentrale
Workshop: Home Server einrichten
Der Home Server sammelt im Haus-LAN Daten an einer Stelle und sorgt außerdem für Backups, Media Streaming und Fernzugriff per Internet. Probieren Sie die kostenlose Testversion als virtuelle Maschine auf Herz und Nieren.
Der Windows Home Server wird in Deutschland nur als Systembuilder-Version für 100 bis 130 Euro oder mit einem kompletten PC verkauft. Bekannte Anbieter sind hier etwa Fujitsu Siemens, HP oder Medion. Trotzdem kann man den Home Server auf Herz und Nieren selbst prüfen: Die englische Version gibt es jetzt bei www.microsoft.com unter Windows/Windows Home Server als Download.
Die ISO-Datei müssen Sie nur auf eine DVD brennen. Mit über 800 MByte ist das allerdings nur etwas für schnelle DSL-Zugänge. Alternativ kann man die DVD für rund 8 Euro Versandkosten (je nach Dollar-Kurs) auf der amerikanischen Microsoft-Website bestellen. Dort bekommt man auch die deutsche Version. Für die folgende Beschreibung gehen wir aber vom englischen Download aus.
Home Server einrichten
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VirtualBox einrichten
Wenn Sie den Home Server auf einem älteren PC installieren wollen, sollte dieser 70 GByte Platz auf der Festplatte haben. Außerdem sollte mindestens ein Pentium III, besser ein Pentium 4 im Gehäuse stecken. Neben 512 MByte Arbeitsspeicher ist natürlich eine Netzwerkkarte unerlässlich.
Wer zwei GByte Arbeitsspeicher oder mehr in seinem PC hat, kann den Home Server problemlos in einer virtuellen Maschine installieren. Damit lässt sich die Arbeitsweise des Servers auf nur einem PC simulieren. Irgendwelche Einschränkungen gibt es abgesehen von der reduzierten Geschwindigkeit nicht, dafür sparen Sie sich sogar das Brennen einer DVD.
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Windows Homer Server basiert auf Windows Server 2003, stellen Sie also diese Version in VirtualBox ein.
Windows Homer Server basiert auf Windows Server 2003, stellen Sie also diese Version in VirtualBox ein.
Als Virtualisierungsumgebung dient im Beispiel Sun xVM VirtualBox, das kostenlos unter www.virtualbox.org zum Download bereit steht. Prinzipiell funktioniert es auch mit anderen VM- Systemen wie VMware oder Virtual PC.
Starten Sie Virtualbox und legen Sie eine neue virtuelle Maschine an. Als Betriebssystem stellen Sie im Assistenten Microsoft Windows ein, als Version dann Windows 2003. Home Server basiert nämlich auf dem "großen" Windows Server 2003. Die Größe des Hauptspeichers stellen Sie auf mindestens 512 MByte ein, im Test hat sich auf einer 2-GByte-Maschine 1 GByte bewährt.
Die virtuelle Festplatte muss mindestens 65 GByte groß sein, sonst verweigert Home Server die Installation. Legen Sie mit Neu ein Dynamisch wachsendes Medium entsprechender Größe an – dann wird der Platz auf der echten Festplatte erst dann belegt, wenn ihn die virtuelle Maschine wirklich anfordert.
Markieren Sie nach dem Beenden des Assistenten die virtuelle Maschine in VirtualBox und klicken Sie auf Ändern. Im Register CD/DVD-ROM aktivieren Sie CD/DVD-Laufwerk einbinden und dann ISO-Abbild. Wählen Sie die ISO-Datei von Home Server aus, die Sie heruntergeladen haben.
Bei einer echten DVD verbinden Sie die virtuelle Maschine natürlich mit dem entsprechenden physikalischen Laufwerk und legen die DVD ein. Im Register Netzwerk aktivieren Sie den Adapter 1 und stellen bei Angeschlossen an den Eintrag Hostinterface ein. Die restlichen Optionen bleiben unverändert.