DSL und Kabelinternet

Kein Firmware-Upgrade erhältlich?

Screenshot: OpenWRT

© Weka/ Archiv

Keine andere Firmware ist so flexibel wie OpenWRT, das auch die Verwendung von WLAN-Interfaces für ausgehende Verbindungen zulässt und Hunderte Pakete zur Nachinstallation mitbringt – kompatible Router mit USB als Basis für eigene Experimente sind für 30 Euro erhältlich.

Die freien Betriebssysteme OpenWRT und DD-WRT bieten oft mehr Funktionen als die Originalfirmware und sind aktueller. Dafür ist der Einrichtungsaufwand höher.

Sind keine Firmware-Updates des Herstellers mehr erhältlich, hilft oft der Blick auf die Webseiten von DD-WRT oder OpenWRT. Diese beiden Projekte entwickeln freie Firmware-Images für viele gängige DSL-Router. OpenWRT richtet sich primär an Nutzer mit fortgeschrittenen Netzwerkkenntnissen, während DD-WRT eine leichtere Konfigurierbarkeit anstrebt.

Lesetipp: DSL-Anschluss vor Hackern schützen mit alternativer Firmware

In den letzten beiden Jahren lief die Entwicklung bei OpenWRT etwas intensiver, die Community ist größer, weshalb wir dazu tendieren, bei von beiden Projekten unterstützten Routern zu OpenWRT zu greifen. OpenWRT ist auch eine tolle Firmware, wenn ein eigener Accesspoint als Gastzugang mit etwas restriktiverer Firewalleinstellung aufgebaut werden kann. Geeignete Router als Basis gibt es ab 15 Euro. Für 30 Euro sind bereits Geräte mit zwei WLAN-Schnittstellen und USB-Buchsen erhältlich, die so mehr Flexibilität bieten und dank USB auch die einfache Nachinstallation zusätzlicher Komponenten erlauben.

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