WLAN Repeater

Weitere Tipps: WLAN-Repeater Kauf, SSID-Wahl und mehr

  1. So erhöhen Sie Ihre WLAN-Reichweite
  2. Weitere Tipps: WLAN-Repeater Kauf, SSID-Wahl und mehr

4. Verwenden Sie unterschiedliche SSID in Router und Repeater

Das Verbergen der SSID bietet keinen Schutz vor Hacker-Angriffen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die vorgegebene Bezeichnung in den Einstellungen Ihres Routers und des Repeaters durch einen eigenen Namen ersetzen.

Die Hersteller tragen dort normalerweise die Bezeichnung des Geräts ein, was Angreifer in die Lage versetzt, Sicherheitslücken auszunutzen. Außerdem ist es sinnvoll, im Repeater eine andere SSID zu wählen als im Router. Auf diese Weise verhindern Sie, dass sich ein Client aus Versehen mit dem schwächeren Signal des Routers verbindet, anstatt über den nähergelegenen Repeater.

Lesetipp

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5. Ein höherer Datendurchsatz im WLAN-Dschungel der Großstadt

Wenn Sie in dichtbesiedelten Wohngebieten das 2,4-GHz-Band verwenden, wo mehrere WLANs miteinander konkurrieren, bringt das Deaktivieren der Option Für 300 MBit/s optimierte Funkkanäle nutzen einen spürbaren Geschwindigkeitsschub. Ist diese Option aktiv, versucht der Router beziehungsweise der Repeater, einen Funkkanal mit 40 MHz Bandbreite zu belegen. Nur dann ist mit dem 802.11n-Standard eine Geschwindigkeit von 300 MBit erreichbar.

hardware, repeater, netzwerk

© Hersteller/Archiv

Steckdosen-Version: Den WLAN-Repeater D-Link DIR -505 schieben Sie platzsparend in eine freie Steckdose an der Wand.

Falls im 2,4-GHz-Band viel Gedränge herrscht, schaltet der Router/Repeater meistens auf die 20 MHz Bandbreite um, was die maximal erreichbare Geschwindigkeit auf 130 MBit verringert. Trotzdem verwendet er aber immer noch einen der überlasteten Kanäle, deren Geschwindigkeit weit darunter liegt. Durch das Abschalten der Option erreichen Sie, dass das Gerät auf einen anderen, weniger stark genutzten Kanal ausweicht und so zumindest die 130 MBit bietet.

Zudem sollten Sie sicherstellen, dass als Verschlüsselungsstandard WPA2-AES oder WPA2 (CCMP) eingestellt ist. WPA-TKIP begrenzt die Datenübertragungsrate auf maximal 54 MBit pro Sekunde.

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© Hersteller/Archiv

Dualband-Technik: Der Netgear WN2500RP ist sowohl im 2,4- wie auch im 5-GHz-Band zuhause. Das bietet mehr Alternativen bei der Übertragung.

6. Achten Sie beim Kauf des Repeaters auf die Ausstattung

Die hohe Preisspanne von 25 bis 75 Euro weist bereits darauf hin, dass die Ausstattung der Repeater nicht einheitlich ist. Auf die folgenden Merkmale sollten Sie achten:

  • Bevorzugen Sie Modelle mit externem Netzteil zur besseren Positionierung

Man kann WLAN-Repeater in zwei große Gruppen unterteilen: Geräte mit internem und solche mit externem Netzteil. Weiter verbreitet sind die Modelle mit internem Netzteil, und zwar deshalb, weil sie billiger in der Herstellung sind. Sie stecken sie einfach in eine freie Steckdose, können aber auch ein Verlängerungskabel oder eine Steckdosenleiste verwenden. Trotzdem ist diese Bauform weniger flexibel als Geräte mit externem Netzteil, die sie beispielsweise auf einem Schrank oder im Regal platzieren können.

  • Externe oder interne Antennen machen keinen Unterscheid

Einige Modelle bringen eine kleine externe Antenne mit, die Mehrheit beschränkt sich jedoch auf interne Empfangsgeräte. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Sende- und Empfangsleistung davon weitgehend unabhängig ist.

  • Achten Sie auf dualbandfähgie Repeater für eine besser Verbindung

Lesetipp: WLAN-Empfang verbessern - per Funk und Strom

In Mehrfamilienhäusern kommen sich oft mehrere WLAN in die Quere, was im Effekt eine verringerte Übertragungsgeschwindigkeit zur Folge hat. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Repeater neben dem 2,4-auch das 5-GHz-Band kennt, wo normalerweise weniger los ist. Allerdings muss auch Ihr Router diese Frequenzen beherrschen. Um in das 5-GHz-Band zu wechseln, stellen Sie etwa bei der Fritzbox als WLAN-Standard 802.11n+a ein.

  • Repeater mit Bridge-Funktion sind flexibler einsetzbar

Praktisch jeder WLAN-Repeater besitzt eine RJ45-Buchse für ein Netzwerkkabel. Damit sollte es dann möglich sein, das Signal eines WLAN aufzunehmen und per LAN-Kabel an ein Endgerät ohne WLAN-Schnittstelle weiterzugeben. Auch der Anschluss eines Switch für die Anbindung von mehreren Clients funktioniert. Man bezeichnet solche Repeater auch als WLAN-Client-Bridges.

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