Windows 7 und 8

AHCI-Modus nachträglich aktivieren: Zwei Lösungen

Wurde Windows im langsameren IDE-Modus installiert, enden alle Versuche, die Festplatte oder SSD nachträglich auf den AHCI-Modus umzustellen, mit einem Absturz des Betriebssystems. Mit unseren Tipps klappt der Wechsel trotzdem.

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© Hersteller

Wir zeigen zwei Lösungen auf, wie Sie den AHCI-Modus nachträglich aktivieren

Sie haben Windows 7 oder 8 installiert, im Rechner-BIOS oder -EFI/UEFI den Serial-ATA-Controller jedoch nicht auf den AHCI-Modus (Advanced Host Controller Interface) umgestellt? Dann läuft die Festplatte oder SSD im IDE-Modus und entfaltet nicht ihre volle Leistung.

Nur mit AHCI sind Funktionen wie Native Command Queuing (NCQ) oder eSATA-Hot-Plugging möglich. Wollen Sie den Serial-ATA-Controller nachträglich auf AHCI umstellen, stürzt Windows beim Hochfahren ab.

Wir zeigen Ihnen in zwei verschiedenen Varianten wie Sie den AHCI-Modus unter Windows 7 oder Windows 8 nachrüsten.

1. Lösungsvariante

Microsoft selbst stellt einen AHCI-Patch zur Verfügung: Laden Sie von Microsofts Hilfewebseiten die Datei MicrosoftFixit50470.msi herunter, und starten Sie das Programm, das einen Wiederherstellungspunkt erstellt.

Anschließend starten Sie den Rechner neu, und stellen im BIOS den SATA-Controller-Modus von IDE auf AHCI um. Nach einem weiteren Neustart installiert Windows dann automatisch den AHCI-Treiber.

2. Lösungsvariante

Eine alternative Methode führt über die Registry. Rufen Sie den Registrierungs-Editor über das Windows-Startmenü durch Eingabe von regedit mit Administratorrechten auf. Wechseln Sie anschließend zum Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\msahci.

Anschließend ändern Sie den Wert beim Schlüssel Start auf 0. Schließen Sie nun den Editor, und fahren Sie Windows herunter. Nach dem Neustart rufen Sie das BIOS auf und stellen ebenso wie bei der ersten Methode den SATA-Controller-Modus von IDE auf AHCI um. Beim nächsten Start von Windows installiert das System schließlich den AHCI-Treiber.

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