Nerv-Software

Windows-Autostart: Dienste & Tools entfernen

In Windows lassen sich Dienste und Hilfsprogramme nur schwer vom Autostart abhalten. Wir zeigen, wie Sie den Start der Nerv-Software verhindern.

Glühbirne

© shutterstock/ Pushkarevskyy

Wir haben Tipps&Tricks für Windows

Von einigen Programmen möchte man, dass sie automatisch mit Windows starten, von anderen wieder nicht. Leider geht es nicht immer nur um Programme, sondern oft auch um irgendwelche Tools, die man eigentlich gar nicht haben möchte und von denen man oft auch gar nichts mitbekommt, obwohl sie sehr aktiv sind. Ein typischer Fall sind diverse Updater, die z. B. von Firmen wie Google, Sun oder Adobe ohne eigenes Zutun zusammen mit der Software (Google Earth, Java, Adobe Reader usw.) automatisch mit installiert und ebenso automatisch dem Autostart hinzugefügt werden.

Lesetipp: Windows 10 – Autostart anpassen

Bei OEM-Betriebssystemen gesellen sich eventuell noch kleine Hilfsprogramme hinzu, die der Hersteller mit ausliefert. Im Ergebnis nehmen diese Tools nicht nur Platz in Anspruch, sondern in ihrer Gesamtheit drosseln Sie auch das System. Mit dem Systemkonfigurationsprogramm msconfig können Sie sich einen Überblick darüber verschaffen, welche Programme und Tools ohne Ihr Wissen aktiv sind und diese gegebenenfalls deaktivieren. Suchen Sie nach msconfig und starten Sie das Programm anschließend – die ausführbare Datei hat den Namen msconfig.exe. Sie befindet sich im Windows-Verzeichnis unter System32, also z. B. unter C:\Windows\System32\msconfig.exe.

Systemkonfiguration

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Systemkonfiguration: Eine Auflistung von automatisch startenden Programmen und Diensten finden Sie auf den Registerkarten Dienste und Systemstart.

In der Systemsteuerung können Sie msconfig über System und Sicherheit/Verwaltung/Systemkonfiguration aufrufen. Entfernen Sie auf der Registerkarte Systemstart die Häkchen in den Kontrollkästchen neben den Programmen, von denen Sie wollen, dass Sie nicht automatisch starten. Allerdings sind viele Anbieter in den letzten Jahren dazu übergegangen, Updater als Dienste einzurichten.

Lesetipp: Windows 10 oder Windows 7?

Durchforsten Sie daher auch die Liste auf der Registerkarte Dienste. Wenn Sie Software von Google installiert haben, werden Sie hier z. B. einen oder auch mehrere Google-Update-Dienste finden (für eine bessere Übersicht können Sie die Anzeige der Microsoft-Dienste vorübergehend ausblenden, aktivieren Sie dazu das untere Kontrollkästchen). Schließen Sie das Dialogfeld Systemkonfiguration mit OK, wenn Sie fertig sind. Einen deaktivierten Dienst oder ein deaktiviertes Programm können Sie im Übrigen jederzeit wieder aktivieren, indem Sie das Häkchen wieder setzen.

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