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Ultratouchbook Die ersten Ultrabooks mit Windows 8

Displays mit Touch-Funktion halten dank Windows 8 auch bei Ultrabooks Einzug und machen so die Bedienung der neuen Oberfläche und der Apps zum Kinderspiel. Einige der Geräte lassen sich sogar mit einem Handgriff in waschechte Tablets verwandeln. Wir stellen die ersten Windows-8-Ultrabooks vor.
Die ersten Ultrabooks mit Windows 8 © Hersteller
Displays mit Touch-Funktion halten dank Windows 8 auch bei Ultrabooks Einzug und machen so die Bedienung der neuen Oberfläche und der Apps zum Kinderspiel. Einige der Geräte lassen sich sogar mit einem Handgriff in waschechte Tablets verwandeln. Wir stellen die ersten Windows-8-Ultrabooks vor.

Smartphones und Tablets haben die Bedienung per Touchscreen populär gemacht. Mit Windows 8 hält dieses Konzept auch bei Geräten Einzug, bei denen die Steuerung mit Fingertip oder Wischgeste bislang unüblich war: Notebooks und Ultrabooks. Bei Windows 8 wurde die gewohnte Umgebung mit einer zusätzlichen Oberfläche und passenden Apps für die kleinen Rechner mit Touch-Bedienung fit gemacht. Der aus Windows 7 gewohnte Desktop und die Möglichkeit, auch weiterhin alle herkömmlichen Windows-Programme auszuführen, bleibt aber auch unter Windows 8 erhalten - nur vom Startmenü muss man sich verabschieden.

Windows-8-Ultrabooks: Verwandlungskünstler

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Einige der neuen Windows-8-Ultrabooks  kann man auch in ein Tablet verwandeln. Beim  1300 Euro teuren Ultrabook-Hybrid Lenovo IdeaTab Yoga kann das 13,3-Zoll-Display um bis zu 360 Grad umgeklappt werden. In diesem Modus liegen die Tasten dann auf der Rückseite des Geräts und schalten sich automatisch ab. Lenovo wird als Zubehör auch eine Schutzhülle für die Tastatur anbieten. Eine weiteres Lenovo-Ultrabook mit Tablet-Funktion ist das ThinkPad Twist. Hier greift der chinesische Hersteller das traditionelle Convertible-Konzept mit einem vertikal drehbarem Display auf, das auf dem Keyboard aufliegt. Der 12,5-Zöller mit Ivy-Bridge-Prozessor kostet kanpp über 1000 Euro.

Test: Design-Ultrabooks

Dell hat für das Ultrabook-Convertible XPS Duo ein Konzept aufgegriffen, das die Firma schon für das Netbook Inspiron Duo verwendet hat: Das 12-Zoll-Display mit Full-HD-Aufflösung und IPS-Panel ist drehbar im Display-Rahmen aufgehängt. So ist das Keyboard im Tablet-Modus durch das Display geschützt. Der 1,5 kg schwere XPS 12 ist mit einem Ivy-Bridge-Core-i7- 0der 17-Prozessor lieferbar, der Preis startet bei 1300 Euro.

Einen ganz eigenen Weg geht Asus beim Taichi: Das Gerät ist mit einem zusätzlichen Touchscreen im Display-Deckel ausgestattet, das im Notebook-Modus als Zusatz-Display dient, etwa für Präsentationen. Das primäre Display für den Notebook-Betrieb ist dagegen nicht für eine Fingerbedienung ausgelegt. Beide Displays bieten dank IPS-Panel einen breiten Betrachtungswinkel und Full-HD-Auflösung. Asus baut das Taichi in einer 11,6-Zoll-Variante mit Core i5-3317U-CPU für 1450 Euro und als 13,3-Zoll-Gerät mit i5-3317U- oder i7 -3517U-Prozessor. Diese Varianten kosten 1560 und 1900 Euro.In der folgenden Bildergalerie finden Sie Eindrücke der hier vorgestellten Ultrabooks mit Windows.

Die ersten Windows-8-Ultrabooks: Ein Display ist nicht genug, jedenfalls nicht für die Asus-Entwickler, die dem Taichi einen zusätzlichen Touchscreen verpasst haben.

Windows-8-Ultrabooks mit abnehmbarer Tastatur

Bei den kleineren Windows-8-Tablets mit Atom-CPU oder den Windows-RT-Geräten dominiert die so genannte Detachable-Bauform. Hier ist das Grundgerät ein reines Tablet mit einer andockbaren Tastatur. Derartige Geräte kommen aber auch mit Ultrabook-Innenleben auf den Markt. Von Samsung kommt der ATIV Smart PC Pro mit Ivy-Bridge-Prozessor und sehr hellem 11,6-Zoll-Full-HD-IPS-Display und zusätzlicher Stifbedienung mittels eines sehr präzisen Wacom-Digitizers. Als reines Tablet wiegt der Samsung nur 884 Gramm, als 11,6-Zoll-Ultrabook mit Keyboard  1,6 kg. Er kostet knapp 1500 Euro.

Ratgeber: Ivy  Bridge schneller und sparsamer

Ein weiteres Detachable-Ultrabook kommt von Asus. Der Transformer Book wird mit Full-HD-Displays zwischen 11,6 und 14 Zoll auf den Markt kommen. Im Andock-Keyboard steckt ein Zusatzakku, der die Laufzeit im Ultrabook-Modus verdoppeln soll. Auch das Surface Pro von Microsoft gehört zum Detachable-Typ.

Windows-8-Ultrabooks: Slider von Toshiba und Sony

Ein sehr eigenständiges Design liefert Toshiba mit dem Satellite U920t. Das 12,5-Zoll-Convertible ist ein so genannter Slider: Das Keyboard ist über eine Schiene mit dem Display verbunden, das Display gleitet fast vollständig nach hinten und wird dann aufgestellt. Es kann auch nur ein Stück nach hinten geschoben werden und gibt so die Kamera auf der Rückseite des Displays frei. Beim Ausprobieren hat die aus Metall gefertigte Schienenkonstruktion einen sehr soliden Eindruck gemacht. Im Innern des 1,45 kg schweren Satellite U920t arbeitet Ultrabook-Technik; leider bietet das IPS-Panel nur die 1366er-Auflösung.

Der zweite Slider, der Sony VAIO Duo 11, verfügt dagegen über ein Full-HD-IPS-Panel mit 11,6 Zoll Diagonale und zusätzliche Stiftbedienung. Hier ist das Display über integrierte Aufsteller mit dem Magnesium-Unterbau verbunden, auch hier hinterlässt der Mechanismus einen soliden Eindruck. Unter der Tastatur ist kein Platz mehr für ein Touchpad, der Mauszeiger wird mittels eines Trackpoints bedient. Das 1,2 kg leichte Hybrid-Ultrabook von Sony wird mindestens 1200 Euro kosten.

Windows-8-Ultrabook zum Anfassen

Aber auch Ultrabooks oder Notebooks in der herkömmlichen Clamshell-Bauweise, also zum Klappen, bekommen passend zu Windows 8 einen Touchscreen spendiert, der die Bedienung des neuen Touchscreens und der neuen Apps erleichtert. Erste Vertreter sind hier das Acer Aspire S7 (Praxistest), das Asus Zenbook UX21, das Dell Inpiron 15z, das HP Spectre XT Touch, das Samsung Series 5 (Chromebook-Praxistest) und das Sony T13. Die kapatitiven Touchscreens sind kaum dicker als herkömmliche Panels. Ein praktischer Nebeneffekt ist, dass das Panel durch eine Glasfläche geschützt ist. Außerdem sind die Scharniere des Display-Deckels meist straffer ausgelegt, um ein Nachgeben beim Berühren zu verhindern. Gut so: So sind die Geräte auch gleich noch robuster im Alltagseinsatz. Der Mehrpreis gegenüber Ultrabook ohne Touch liegt bei etwa 100 Euro.

Windows-8-Ultrabooks - Intel-Studie: Touch wird bevorzugt

Nach den Ergebnissen einer Intel-Studie zur Touch-Bedienung können sich die Hersteller tatsächlich Hoffnungen machen, dass dieser Mehrpreis auch gerne bezahlt wird. Die Anthropologen (!) von Intel wollten herausfinden, ob normale Anwender Windows-8-Notebooks mit Touchscreen akzeptieren und haben dafür User in Brasilien, China, Italien und den Vereinigten Staaten für längere Zeit ein Intel-Referenz-Gerät mit Multitouch ausprobieren lassen. Dabei kam heraus, dass die Anwender das Gerät über 77 Prozent der Zeit per Touch bedient haben.

Gleichzeitig wollten die meisten der befragten Anwender trotzdem ein Gerät mit einem physikalisch vorhandenen Keyboard. Das spricht für die Hybriden aus Tablet und Notebook.

 
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