
Windows 7 von Home auf Pro upgraden
Microsoft gestaltet den Umstieg von der Home-Premium-Version auf die Professional- oder Ultimate-Version dank Anytime Upgrade einfach. Warum der Hersteller die anschließend erforderliche Neuaktivierung allerdings auf geradezu triviale Weise umgehen lässt, bleibt sein Geheimnis.
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Die Tastenkombination "Windows" + "Pause" bestätigt einmal mehr, was man eigentlich ohnehin schon weiß: Auf dem eigenen Rechner läuft das Betriebssystem in der Version Home Premium. Höchstwahrscheinlich – denn dies ist die Variante, die auf den mit großem Abstand meisten Heim-PCs installiert ist.
Die so genannte Starter Edition gibt es nur vorinstalliert in 32 Bit auf Netbooks, die Ultimate-Version am anderen Ende der Skala wird von vielen PC-Herstellern und -Händlern gar nicht angeboten. Bleibt also nur Windows 7 Professional, das in Unternehmen sowie in teureren Business-Rechnern und -Notebooks zum Einsatz kommt.
Teurer sind die Geräte nicht nur deshalb, weil die Ausstattung in aller Regel besser und die Komponenten damit teurer sind. Auch das Betriebssystem selbst kostet in dieser Ausführung deutlich mehr. Bei gleicher Hardware muss man mit Mehrkosten zwischen 50 und 100 Euro rechnen. Das ist die Größenordnung, die Händler als Aufpreis für die Pro-Version von Windows 7 etwa in Rechnung stellen.
Offizielles Anytime-Upgrade einfach, aber extrem teuer
Über eine Preissuchmaschine findet man schnell günstige Angebote zu Windows 7 Professional.
Dabei ist die Idee dieser ins Betriebssystem integrierten Funktion im Prinzip richtig und die Umsetzung gut gelöst: Entschließt sich ein Benutzer von Windows 7 Home Premium zum Umstieg auf Professional oder Ultimate, ist der Wechsel mit wenigen Mausklicks und in weniger als zehn Minuten erledigt.
Insbesondere entfällt jegliche Neueinrichtung von System, Programmen und persönlichen Einstellungen. Alles läuft genau so wie zuvor, nur sind die neuen Funktionen hinzugekommen.
Ob man die zusätzlichen Funktionen wie Domänen-Unterstützung, EFS-Verschlüsselung oder den integrierte XP-Modus in Windows 7 Professional benötigt, muss jeder Anwender für sich selbst entscheiden. Bei Ultimate kommen noch Sprachpakete, die Festplattenverschlüsselung BitLocker und BitLocker to go sowie das Booten von virtuellen Festplatten hinzu.
Eine genaue Übersicht über alle Funktionen der einzelnen Editionen bietet Microsoft im Internet (windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/compare ).
Das Anytime Upgrade ist also ausgesprochen einfach: Ein Mausklick in der Übersicht mit den Basisfunktionen auf die Funktion "Windows Features mit einer neuen Edition von Windows 7 beziehen", die Eingabe des Upgrade-Schlüssels im nächsten Schritt, ein paar Minuten warten und schließlich ein Neustart des Systems – das ist tatsächlich alles.
Wer keinen Lizenz-Key für die höherwertigen Versionen hat, bekommt den Schlüssel zum Freischalten ebenfalls mit ein paar Klicks im angeschlossenen Microsoft Store.
Für den Umstieg von Home Premium auf Professional sind die genannten 180 Euro fällig, für das Upgrade auf Windows 7 Ultimate nochmals 10 Euro mehr. Wie dies – und zwar völlig legal – sehr viel preiswerter funktioniert, erklärt der Abschnitt "Preiswerter zu Windows 7 Professional und Ultimate".
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 Windows 7 von Home auf Pro upgraden
- Teil 2 Umstieg auf Professional
- Teil 3 Fazit:
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