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Verteilerschlüssel
Windows 7 im Unternehmensnetzwerk
Die Installation von Windows 7 auf Dutzenden von Rechnern ist eine echte Herausforderung. Es gibt aber Tools, die die Aufgabe erleichtern.
Seine wirklichen Stärken spielt Windows 7 in einem Netzwerk aus. Wenn mehr als 20 Computer verbunden werden sollen, verwenden Sie entweder die hauseigenen Mittel von Microsoft oder so genannte Client-Management-Software von Drittanbietern, die mehr Komfort bieten und meistens spezielle Module zum Installieren von Betriebssystemen enthalten. Rechnen kann sich der Einsatz solcher Systeme bereits, wenn mehr als 25 PCs im Unternehmen vorhanden sind.
Die Methode Microsoft
Eine manuelle Installation kann ein IT-Verantwortlicher durchführen, wenn die Anzahl der Rechner in der Firma nicht mehr als 100 beträgt. Als Lizenzmodell kommt ein im Einzelhandel erworbenes Vollversionspaket oder eine Volumenlizenz in Betracht. Als Werkzeug dient dabei das Windows Automated Installation Kit (AIK) htt p://technet.microsoft.com/en-us/library/cc748933(WS.10).aspx.
Bei mehr als 100 Computern rät Microsoft entweder ein Standardabbild oder darüber hinausgehend gleich eine automatische Installation an. Die Installation sollte dann ein echter Experte durchführen, der Erfahrung im Ausrollen von Windows hat.
Beim Standardabbild wird nicht das Windows "out of the Box" installiert, sondern eine unternehmensspezifische, benutzerdefinierte Variante, die die meisten Anwendungen und Einstellungen umfasst.
Dafür benötigen Sie die Windows 7-Volumenlizenzmedien, zwei USB-Flashlaufwerke (UFDs), mit deren Hilfe Sie Computer starten können (8 Gigabyte oder größer, je nach Größe des erstellten Windows-7-Abbilds) und einen Abbildcomputer, auf dem Sie das Standardabbild erstellen und anpassen können.
Da Sie die Festplatte des Abbildcomputers formatieren werden, sollten Sie zuvor eine Sicherungskopie wichtiger Dateien erstellen. Auch hier kommt das Windows Automated Installation Kit (AIK) zum Einsatz, das als erstes installiert werden sollte. Als nächstes bauen Sie eine Windows PE-Startdiskette (Windows Preinstallation Environment) auf einem USB-Stick.
Dann installieren Sie Windows 7 auf dem Abbildcomputer und passen das Betriebssystem an Ihre Bedürfnisse an, wobei Sie Ihre im Unternehmen vorhandenen Anwendungen, insbesondere Anti-Viren-Software und Office, sowie die nicht standardmäßig in Windows 7 vorhandenen Gerätetreiber einbeziehen sollten.
Um zu überprüfen, ob dies alles dann auch fehlerfrei funktioniert, gibt es ein eigenes Systemprogramm namens Sysprep. Dafür klicken Sie auf Start, geben im Suchfeld den Eintrag C:\Windows\System32\sysprep\sysprep.exe ein und drücken dann die Eingabetaste. Wählen Sie in der Liste Systembereinigungsaktion die Option Systemüberwachungsmodus aktivieren aus und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verallgemeinern.
Starten Sie anschließend den Computer neu, Sie werden automatisch als Administrator angemeldet. Dann entfernen Sie Ihr temporäres Benutzerkonto und verallgemeinern das Abbild. Nun öffnen Sie Sysprep erneut. (Unter Windows 7 wird Sysprep beim Starten des Betriebssystems im Überwachungsmodus automatisch ausgeführt.) Dann wählen Sie in der Liste Systembereinigungsaktion die Option Out-of-Box-Experience (OOBE) für System aktivieren aus.
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Changebasevon Matrix 42 überprüft die Anwendungskompatibilität.
Changebasevon Matrix 42 überprüft die Anwendungskompatibilität.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verallgemeinern. Nun den Computer herunterfahren. Anschließend können Sie ein Abbild davon aufzeichnen. Sie starten den Computer mithilfe des zuvor erstellten, startbaren USB-Flashlaufwerks. Zudem werden Sie das Abbild auf diesem USB-Flashlaufwerk aufzeichnen.
Daher sollten Sie ein USB-Flashlaufwerk mit einer Mindestkapazität von 8 GByte verwenden, um sicherzustellen, dass genügend Speicherplatz für Windows PE und das aufgezeichnete Abbild vorhanden ist. Um das Abbild zu erstellen, dient das Tool ImageX.
Die genaue Syntax unterscheidet sich je nach System, für Windows 7 Professional lautet sie E:\imagex /compress fast /check /flags "Professional” /capture D: und E:\install.wim "Windows 7 Professional" "Windows 7 Professional Custom”. Als letzten Schritt übertragen Sie mit dem Befehl install.wim das Abbild vom USB-Stick auf die einzelnen Rechner.