Mini-Workshop

Windows 10 - alte Software mit Virtualbox starten

Mit Windows 10 inkompatible Programme können Sie auf einem virtuellen Computer mit Windows 7 betreiben. Wir zeigen, wie das geht!

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© Weka/Archiv

Screenshot aus Virtualbox

Mit VirtualBox können Sie auf Ihrem Windows-System einen virtuellen Computer mit einem älteren Betriebssystem installieren. Auf diesem können Sie die Programme betreiben, die auf Windows 10 nicht funktionieren. Da sich zwischen den Computern Daten austauschen lassen, haben Sie die Möglichkeit, Dokumente zwischen den Systemen hin und her zu kopieren.

1. Installieren Sie VirtualBox vond er offiziellen Website oder aus dem Tool-Paket Windows-10-Einstieg zur PCgo 7/2016. Während der Installation wird ein neuer Treiber installiert. Diesen Vorgang müssen Sie bestätigen. Anschließend installieren Sie zusätzlich das VirtualBox-Extension-Pack. In den folgenden beiden Schritten richten Sie die virtuelle Umgebung ein, um dort ein älteres Windows zu installieren.

2. Klicken Sie auf Neu, um einen neuen virtuellen Computer zu erstellen. Es startet der Assistent, der Sie bei der Einrichtung eines neuen Computers unterstützt. Zunächst geben Sie einen beliebigen Namen für den PC ein und wählen als Betriebssystem Microsoft Windows aus. Als Version wählen Sie Windows 7 oder Windows 7 (64 Bit) aus, je nachdem, was Sie installieren wollen. VirtualBox unterstützt auch Windows 10. Auf der nächsten Seite legen Sie den maximalen Hauptspeicher fest, den der virtuelle Computer erhalten soll. Hier sollten Sie mindestens 1024 MByte, besser 2048 MByte auswählen.

3. Im nächsten Fenster erstellen Sie die virtuelle Festplatte, auf der Sie das Betriebssystem des virtuellen Computers installieren. Diese ist das Herzstück der Installation. Wählen Sie in diesem Fenster die Festplatte erzeugen aus. Wählen Sie anschließend aus, auf welcher Basis VirtualBox die Festplatte erstellen soll.

Lesetipp: Alte Software unter Windows 10 nutzen

Hier bietet sich bei der Installation von Windows die Option VHD (Virtual Hard Disk) an. Auf der nächsten Seite wählen Sie dynamisch alloziert aus. Damit wächst die Festplatte mit ihrem Platzbedarf.

4. Nachdem Sie in den Schritten 2 und 3 den virtuellen PC vorbereitet haben, installieren Sie das Betriebssystem darauf. Beim ersten Start erscheint ein Assistent zum Einbinden der Installationsdateien. Hier können Sie ISO-Dateien oder einen Installationsdatenträger auf dem Host-PC auswählen. Wichtig: Für das virtuelle Windows benötigen Sie eine eigene Seriennummer. Verwenden Sie nicht den Produktschlüssel Ihres realen Windows-Rechners.

5. Sie können Dateien zwischen dem virtuellen Computer und dem Host-System austauschen. Dazu müssen Sie einen Austauschordner festlegen. Die Einstellungen dazu finden Sie über Gemeinsame Ordner in den Einstellungen des virtuellen Computers.

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