Gratis-Upgrade läuft aus

Windows 10 Update Countdown: Wechseln oder nicht?

Der Windows 10 Update Countdown läuft: Nur wer vor dem 30. Juli 2016 wechselt, erhält das Upgrade noch gratis. Wir zeigen Pro und Contra auf.

Windows 10 Update

© SkyLine - fotolia.com / Microsoft / Montage: pc-magazin.de

Das kostenlose Windows 10 Update läuft bis zum 30. Juli 2016.

Am Stichtag 30. Juli 2016 läuft das kostenlose Upgrade von Windows 7 und 8.1 auf Windows 10 offiziell aus. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für einen Wechsel. Denn anschließend müssen Sie für Microsofts aktuelles Betriebssystem zahlen, wenn Sie von den Vorgängern auf Windows 10 wechseln wollen. Wir erleichtern Ihnen die Entscheidung mit unserem Artikel und der Übersicht Pro und Contra Update.

Bestnote für Bedienerfreundlichkeit

Windows 10 macht vieles besser und kaum etwas schlechter als seine beiden Vorgänger. Auf gelungene Weise vereint das System das Beste aus zwei Welten: Die Schnelligkeit der Windows-7-Oberfläche und die weiterentwickelten Hintergrundtechniken aus Windows 8.1. Sämtliche Kinderkrankheiten des ersten Release sind beseitigt.

Auch in Sachen Bedienkomfort setzt Windows 10 Maßstäbe, die das Upgrade attraktiv machen: Ganz gleich ob Sie das System mit Tastatur und Maus, Touchscreen oder Eingabestift bedienen, alles sitzt an der richtigen Stelle. Auf Schreibtisch-PCs und Notebooks mit Windows 10 unterscheidet sich die Handhabung von Desktop-Anwendungen und Apps kaum mehr voneinander, und auf Tablets funktionieren Apps wie unter Android oder iOS. Sogar am Smartphone ist die schicke PC-Desktop-Oberfläche dank Continuum stets mit dabei - mit großem Bildschirm und Bluetooth-Tastatur können Sie Word & Co. am Handy wie am Desktop- PC verwenden.

Ein paar Altlasten aus der zweigeteilten Bedienoberfläche von Windows 8.1 gibt es noch, etwa die doppelte Systemkonfiguration über die Einstellungen-App und die alte Systemsteuerung.

Anniversary-Update im Anmarsch

Ein weiteres Jetzt-wechseln-Argument ist das für Juli geplante Jahresupgrade Anniversary-Update (Codename Redstone). Mit ihm steht das zweite große Verbesserungspaket für Windows 10 in den Startlöchern. Einmal mehr hat Microsoft das Startmenü optimiert und die Alle-Apps-Übersicht aus der schmalen Menüleiste in den größeren Kachelbereich verfrachtet. Dazu gibt's neue Icons links von der Programmliste und oben links ein Ausklappmenü.

Windows 10 Alle Apps

© Screenshot WEKA / PC-Magazin

Mit dem Anniversary-Update zeigt Windows 10 die Übersicht Alle Apps rechts im Kachelbereich an.

Bedeutender fallen die Änderungen beim bislang wenig nützlichen Cortana aus. Das Assistenzsystem mit nun verbesserter Spracherkennung soll den Nutzer Microsoft zufolge über den Tag hinweg mit proaktiven Ratschlägen oder Hinweisen unterstützten - es bleibt abzuwarten, inwiefern man das als störend empfindet. Cortana ist jetzt mit Einschränkungen auch auf dem Begrüßungsschirm aktiv und kann jedem Nutzer - ohne den PC zu entsperren - Informationen liefern oder das Herunterfahren des Rechners übernehmen. Vertrauliche Angaben verrät Cortana weiterhin erst nach der Anmeldung.

Fest integriert ist Cortana auch in Windows Ink, eine Art Toolbox, die alle App-Anwendungen mit Stiftunterstützung bündelt. Werden handschriftliche Notizen wie “Tante Klara am Samstag vom Bahnhof abholen” aufs Display gekritzelt, fragt Cortana nach, ob für den Termin eine Erinnerung erstellt werden soll. Zu Ink gehört auch ein neues Bildschirmlineal als Zeichenhilfe für gerade Linien.

Sogar in die Karten-App soll der Stift Einzug halten, um Wunschstrecken von Hand einzuzeichnen. Mit den neuen Stiftfunktionen will Microsoft Anwender weg vom analogen Stift und Papier und hin zur Nutzung von Windows-Geräten wie dem Surface-Tablet bringen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Funktionen Windows 10 für Umsteiger lohnenswert machen.

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