Ratgeber

FAQ

Vor allem Geräte mit älteren Standards und Übertragungsraten von 14 oder 85 Mbit/s sind zu den aktuellen, schnelleren Adaptern nicht kompatibel. Mit HomePlug-AV-zertifizierten Geräten ist eine maximale Übertragungsrate von 200 Mbit/s möglich, was grundsätzlich für die Übertragung von HD-Filmen ausreicht.

Mehr Kompatibilität und höhere Datenraten verspricht die Zukunft. Das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), das etwa auch die WLAN-Standards festgelegt hat, verabschiedete kürzlich einen Standard zur Datenkommunikation über Stromleitungen.

Erste Adapter nach dem neuen Standard IEEE 1901 sind bereits auf dem Markt und besitzen eine maximale Übertragungsrate von 500 Mbit/s. Die neuen Produkte sind nicht nur untereinander kompatibel, sondern auch zu alten Adaptern mit HomePlug-AV-Logo.

Datenraten, mit denen sich auch HD-Filme streamen lassen, sind jedoch nicht in jedem Haus und jedem Raum möglich. Die Länge und die Qualität der Stromkabel können großen Einfluss auf die Bandbreite haben. ethernet Der Begriff bezeichnet eine Familie von Technologien zum drahtgebundenen Datentransport in lokalen Netzwerken.

Häufig kommen dabei Kabel mit verdrillten Adernpaaren zum Einsatz (Twisted Pair). homeplug AV Dieser Standard kennzeichnet Powerline-Adapter mit einer maximalen Übertragungsrate von 200 Mbit/s. Der ältere Standard HomePlug 1.0 ist dazu nicht kompatibel.

Die Powerline HomePlug Alliance arbeitet derzeit an einer neuen Version, die auf dem neuen IEEE-1901-Standard beruht. Eine Übersicht der zertifizierten Geräte findet man auf der Website www.homeplug.org. In Ausnahmefällen kann das Streamen von HD-Videos in einem Raum nicht reibungslos funktionieren.

Eine weitere Einschränkung von Powerline: Die Adapter lassen sich in einer Steckdosenleiste nur eingeschränkt nutzen. Das ist ärgerlich, wenn man die eine Stromdose in der Wand schon für den TV benötigt. Abhilfe schaffen spezielle Adapter mit einer Steckdose an ihrer Rückseite, die oft auch als Netzfilter arbeiten und Störungen im Stromnetz minimieren.

Die mischung macht's

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man verschiedene Techniken kombiniert. Um mehrere Clients mit ausreichend Geschwindigkeit versorgen zu können, sollte ein Server per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden sein. Um Mobilität zu gewährleisten und überall im Haus auf das Internet zugreifen zu können, reicht meist die Übertagungsgeschwindigkeit von WLAN.

Die WLAN-Reichweite lässt sich erhöhen, indem man im Funkloch einen zweiten WLAN-Router aufstellt und ihn per LAN-Kabel mit dem ersten verbindet. Oder man nutzt Powerline für mehr Reichweite. Das Set von devolo, dLAN 200 AV Wireless N (siehe "Produkttipps"), besitzt etwa integriertes WLAN-n.

Kurz und knapp: Wichtige Begriffe

Einige Ausdrücke tauchen immer wieder in Datenblättern und Werbeprospekten von Netzwerk-Produkten auf. Wir erklären die wichtigsten, damit Sie beim Kauf alles richtig machen.

Ethernet: Der Begriff bezeichnet eine Familie von Technologien zum drahtgebundenen Datentransport in lokalen Netzwerken. Häufig kommen dabei Kabel mit verdrillten Adernpaaren zum Einsatz (Twisted Pair).

Homeplug AV: Dieser Standard kennzeichnet Powerline-Adapter mit einer maximalen Übertragungsrate von 200 Mbit/s. Der ältere Standard HomePlug 1.0 ist dazu nicht kompatibel. Die Powerline HomePlug Alliance arbeitet derzeit an einer neuen Version, die auf dem neuen IEEE-1901-Standard beruht. Eine Übersicht der zertifizierten Geräte findet man auf der Website www.homeplug.org.

MIMO (Multiple Input Multiple Output): Einige WLAN-fähige Geräte besitzen mehrere Sende- und Empfangsantennen, um höhere Datenraten zu gewährleisten. Man erkennt MIMO bei Routern häufig an mehreren Stabantennen (siehe etwa FRITZ!Box in der Galerie). Die Antennen können sich aber auch im Inneren verstecken.

Netzwerkkabel

© Video Homevision

Stecker, die bei Netzwerkkabeln zum Einsatz kommen

RJ45: Hinter diesem Kürzel verstecken sich die typischen Stecker, die bei Netzwerkkabeln zum Einsatz kommen.

Twisted Pair: Die acht Adern innerhalb von Netzwerkkabeln sind paarweise miteinander verdrillt. Daher der Name Twisted Pair (TP). Abhängig davon, ob die einzelnen Paare geschirmt sind, bezeichnet man ungeschirmte (unshielded) Kabel mit UTP und geschirmte (shielded) mit STP.

Zudem kann die Schirmung um alle Adern aus einem Drahtgeflecht (screened) oder aus Folie (foiled) bestehen: daher die Bezeichnungen S/FTP und F/FTP. Eine gute Schirmung ist vor allem bei Störeinflüssen etwa durch parallel laufende Stromleitungen vorteilhaft.

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