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Günstig die passende Website basteln
Welcher Webauftritt für wen? Blog, Homepage, soziales Netzwerk vorgestellt
Teurer Webspace muss nicht sein. Die meisten Web- und Homepage-Projekte lassen sich mit kostenlosten Alternativen besser realisieren als mit hausgebackenen HTML-Seiten. Das gilt für Neubauten wie für den Ausbau bestehender Auftritte.
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Wer ein Häusle im Web bauen will, sollte sich den Baugrund sorgfältig auswählen: Er sollte geeignet sein und die Kosten sollten im Rahmen bleiben. Nicht jeder wird sich eine noble Innenstadtlage leisten wollen und zieht die günstige und gemütliche Vorstadt vor. Im Gegensatz zum echten Häusle gibt es für die Immobilie im Web kostenlosen Baugrund, der für die meisten privaten Projekte ausreichen wird. Wer höher bauen oder die Werbeplakate loswerden will, muss etwas Geld in die Hand nehmen. In diesem Beitrag versuchen wir, die verschiedenen Homepage-Typen zu skizzieren und zu diesen passenden und günstigsten Webspace zu empfehlen.
Wer heutzutage der Welt (oder nur seinen Freunden) etwas mitteilen möchte, wird sich in den wenigsten Fällen leeren Webspace mieten, sich ein HTML-Buch kaufen, Seiten kodieren und bei Google in den Index eintragen. Leute, die Urlaubsfotos teilen wollen, gehen zu Spezialanbietern wie Flickr. Und wer hin und wieder etwas texten möchte, bloggt, oder wer es noch kürzer mag, twittert.
Welcher Webauftritt für wen? Blog, Homepage & Co.
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Typenberatung Homepage
Auch in ein Weblog lassen sich begrenzt statische Seiten einbinden, um gewisse Themen hervorzuheben.
So sind die meisten statischen Text- und Bildseiten im Web inzwischen verwaist und die Betreiber haben sich anderen Diensten zugewandt. Denn diese bieten viele Vorteile, die eine eigene Webseite nicht ermöglicht. Der Anwender ist sofort Teil einer Community, kann sich austauschen mit anderen. Die Darstellung ist professioneller und auf die Anwendung zugeschnitten.
Bilder werden etwa in verschiedene Auflösungen gerechnet und mit einem Rechtemanagement versehen. Ein RSS-Stream hält die Interessenten immer auf dem Laufenden. Die Bilderverwaltung erfolgt komfortabel über eine Bildlaufleiste, in der sich die Fotos mit der Maus verschieben lassen. Gruppen und Tags sorgen für Ordnung. Das alles ist mit einer privaten Bilderseite kaum zu erzielen.
Bekannteste Beispiele sind Flickr, Zooomr oder Picasa Webalben. Bei Letzterem verknüpft der Anwender Fotos mit einer Google Map. Wer eine gewisse Grenze an Bildern überschreitet, bei Flickr zum Beispiel 200, muss einen kostenpflichtigen Account für 25 Dollar im Jahr buchen.
Wer Texte veröffentlicht, wählt in den meisten Fällen einen Blog. Der hat gegenüber statischen Seiten viele Vorteile, denn der Blogger stellt seine Texte gleich in eine Diskussion. Er erhält Kommentare, wird zitiert, und Leser lassen sich per RSS informieren, sobald es etwas Neues gibt. Tags und Kapitel strukturieren die Inhalte gut und nachvollziehbar.
Nur wer wirklich statische Texte für die Ewigkeit schreibt, zum Beispiel wissenschaftliche Aufsätze, wird die Homepage vorziehen. Auch viele Blogs bieten zusätzlich statische Seiten, die sich dem tagesaktuellen Textfluss zufügen lassen. Sie sind über die Menüleiste im Seitenkopf erreichbar. Blogserver wie Wordpress oder Blogger sind in der Grundausstattung kostenlos. Wer etwas mehr Traffic oder Speicherplatz möchte, zahlt um die zwanzig Dollar pro Jahr. Das ist für professionellere Auftritte wichtig, da die bezahlten Blogs werbefrei sind.
Eigener Webauftritt
Besitzen Sie einen eigenen Webauftritt?
| Ja, eine eigene Homepage. | 69.6% |
| Ja, ein Blog. | 7.1% |
| Ja, bei Sozialen Netzwerken. | 3.6% |
| Nein, nirgends. | 19.6% |
Ähnliches wie für Fotos und Texte gilt für Video-Freunde: Kaum einer wird heute noch etwas anderes als Youtube oder Sevenload verwenden. Zusammenführen lassen sich die Inhalte der verschiedenen Dienste entweder im Blog, der die neuesten Bilder und Videos promotet und statische Links zu den anderen Seiten bietet oder in einem Community-Profil beispielsweise bei Facebook oder MeinVZ.
Gerade die Facebook-Statusmeldungen eignen sich hervorragend, um Inhalte aus anderen Umgebungen einzugliedern. Der Privatmann gibt sein Facebook-Profil oder seine Blogseite auf seiner Visitenkarte als Startadresse weiter, über die Besucher die anderen Seiten erreichen.
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