Webprogrammierung mit HTML und CSS

Weiterleitung zu Suchmaschine

  1. Individuelle 404-Fehlerseiten
  2. Weiterleitung zu Suchmaschine

Aus dieser Funktion können wir uns jetzt den extrahierten Suchbegriff holen und um eventuell vorhandene Sonderzeichen bereinigen. Anschließend übergeben wir den Suchbegriff an die Suchfunktionen des jeweiligen CMS und zeigen die Suchergebnisse auf der 404-Fehlerseite an.

<php
$keyphrase = suchbegriff();
$keyphrase = preg_replace("/[^\pL]
/u"," ",$keyphrase);
// Weiterverarbeitung mit der Such
funktion des CMS
}
else {
// statische Alternative
}
?>

Für viele CMS gibt es aber auch Plugins, die eine solche oder eine ähnliche Funktionalität bereitstellen. Beispielsweise gibt es für WordPress das Plugin Search Engine Query (wordpress.org/extend/plugins/searchengine-query-in-wordpress-related-contents/ ) das sich genau für diesen Zweck einsetzen lässt. Es liegt zwar als Widget vor, kann aber auch in Templates wie in diesem Fall der 404.php im Theme-Verzeichnis eingebunden werden:

<?php if (function_exists("SEQ_in_
wp")) SEQ_in_wp(); ?>

Weiterleitung zu Suchmaschine

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Microsoft auf seiner Website: Dort extrahiert ein Skript die Keywords aus der aufgerufenen URL und führt mit fünf Sekunden Zeitverzögerung eine Suche nach diesen Begriffen bei Bing durch. Das ist freilich nur sinnvoll, wenn der User nicht gerade von einer Suchmaschine auf die Fehlerseite gelangt ist.

image.jpg

© Internet Magazin

Mit einer intelligenten Weiterleitung zur Suchmaschinen-Abfrage macht Microsoft es seinen Usern sehr bequem.

Mit ein wenig Abwandlung des eben besprochenen Skripts lässt sich eine solche Funktion recht einfach umsetzen. Sinnvollerweise kombiniert man die Suchanfrage nach dem extrahierten Keyword mit dem Parameter site:meinedomain.de, damit die Suchmaschine auch wirklich nur die eigene Website durchsucht und den User nicht womöglich zur Konkurrenz schickt.

Fehlerquellen analysieren

Nicht unwichtig ist, Logfiles auf 404-Fehlermeldungen auszuwerten. Dabei können Sie nämlich feststellen, welche nicht vorhandenen Seiten besonders oft aufgerufen werden. Mithilfe der Google Webmastertools (www.google.com/webmasters/tools/ )Nicht unwichtig ist, Logfiles auf 404-Fehlermeldungen auszuwerten. Dabei können Sie nämlich feststellen, welche nicht vorhandenen Seiten besonders oft aufgerufen werden. Mithilfe der Google Webmastertools (www.google.com/webmasters/tools/ ) finden Sie sehr einfach heraus, wenn diese vielen fehlgeleiteten User über falsch gesetzte Links kommen.

Links zum Text

www.plinko.net/404/ www.404errorpages.com codex.wordpress.org/Creating_an_Error_404_Page mashable.com/2010/09/04/404-error-pages/#34203-Apartment-Home-Living

Damit können Sie entweder den Betreiber dieser Website bitten, den Link zu aktualisieren, falls sich lediglich die URL geändert hat. Oder Sie nutzen die Situation und legen eine neue Seite an, die inhaltlich zu dem Link passt, um so vom Traffic und dem SEO-Vorteil zu profitieren, den Ihnen dieser Link beschert. Denn kommt über einzelne Links tatsächlich viel Traffic, dann lohnt sich dieser Aufwand durchaus - anders als seltene und zufällige Zugriffe auf verschiedene nicht existierende URLs, die sich über eine allgemeine 404-Fehlerseite effizienter abfangen lassen.Haben Sie nicht die Möglichkeit, in einem CMS die meistgelesenen Artikel auf der Fehlerseite auszugeben, hilft die Fehleranalyse zumindest ein wenig dabei, etwas Ähnliches in statischer Form anzubieten: Ermitteln Sie, welches die häufigsten falschen Seitenaufrufe sind und bieten Sie eine Liste mit thematisch passenden Links genau zu diesen Themen an.

404-Fehlern vorbeugen

image.jpg

© Internet Magazin

Zu viel des Guten bei Adobe: So viele Links verwirren den Besucher.

Der beste Fehler ist der, der gar nicht passiert. Als Webmaster können Sie einige vorbeugende Maßnahmen ergreifen, auf Fehler anderer Webmaster haben Sie dagegen nur wenig Einfluss. Zunächst sollte man vermeiden, die URLs bereits vorhandener Websites zu ändern. Denn alle bis dahin gesetzten Links sind dann erst einmal verloren und andere Websites korrigieren falsche Links nur selten von sich aus. Sollte eine URL-Änderung unausweichlich sein, ist der beste Weg, User automatisch auf die neue URL weiterzuleiten. Beim Apache-Webserver geht das am einfachsten mit einem 301-Redirect in der .htaccess-Datei am Webserver:

redirect 301 /alt/alt.html http://
www.domain.de/neu.html

Auf diese Weise gelangt der User automatisch auf die neue Seite und merkt - außer an der geänderten URL in der Adresszeile des Browser - nichts von der Weiterleitung. Und auch unter Suchmaschinenoptimierungs- Aspekten ist dies die korrekte Methode, um Google & Co. die neue Adresse der Seite mitzuteilen.

Korrekte Fehlermeldung

Ist eine Seite nicht vorhanden, muss im http- Header unbedingt der 404-Fehlercode gesendet werden, unabhängig vom restlichen Inhalt der Seite. Gestaltet man individuelle 404-Seiten über den vom Webhoster angebotenen Weg, geschieht das meist automatisch. Fängt man 404-Fehler aber mit einem eigenen PHP-Script ab, muss man selbst für den korrekten http-Header sorgen:

<?php
header("HTTP/1.0 404 Not Found");
?>

Bekommt Google nämlich nicht die Information, dass es sich um eine 404-Seite handelt, dann indiziert sie Suchmaschine diese Seite womöglich als reguläre Webseite, was in den seltensten Fällen sinnvoll ist, da man ja eigentlich seine regulären Content-Seiten und nicht eine 404-Fehlerseite bei Google indiziert haben möchte.

404-Fehlerseite aktivieren

Manche Webhoster bieten proprietäre Methoden an, um individuelle Fehler anzulegen. Haben Sie Zugriff auf die .htaccess- Datei im Rootverzeichnis Ihrer Webpräsenz oder dürfen Sie eine solche anlegen, dann ist es sehr einfach, den Apache-Webserver so zu instruieren, dass er bei fehlerhaften Seitenaufrufen auf Ihre individuelle 404- Fehlerseite umleitet. Zunächst muss natürlich die 404-Fehlerseite selbst existieren, respektive eine URL, die diese Seite im CMS ansteuert. Dann müssen Sie lediglich eine Zeile in der .htaccess hinzufügen:

ErrorDocument 404 /errors/404.php

In dem Beispiel heißt die Fehlerseite 404.php und liegt im Unterverzeichnis /error/. Achten Sie darauf, dass die Fehlerseite richtig referenziert ist, ansonsten schicken Sie den Webserver damit in eine Endlosschleife, wenn er die Fehlerseite nicht finden kann.CM-Systeme haben meist eigene Methoden, 404-Fehler abzufangen, sodass Sie in der Dokumentation des jeweiligen CMS eine Lösung finden werden. Bei WordPress genügt es beispielsweise, wenn Sie im Verzeichnis Ihres Themes ein Template mit dem Namen 404.php anlegen (siehe codex.wordpress.org/Creating_an_Error_404_Page ).

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