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Web-Hoster im Check - dedizierte Linux-Rootserver

Dedizierte Rootserver bieten hohe Leistung und volle Kontrolle über ihre Webanwendungen. Wir stellen die Server von 16 Anbietern gegenüber.

  1. Web-Hoster im Check - dedizierte Linux-Rootserver
  2. Teil 2: Web-Hoster im Check - dedizierte Linux-Rootserver

Ein eigener Rootserver muss nicht teuer sein. Günstige Einstiegsserver gibt es schon ab 20 Euro monatlich. Auch besonders Energie sparende Server sind im Angebot. Webtropia baut einen Zweikern-Atom in seinen Eco-Server ein, Server4you hat sogar eine ganze Eco-Serie mit Athlon-CPUs.Für speicherintensive Anwendungen schicken Euserv und OVH ihre Rootserver Filer und Storage mit mehreren riesigen Festplatten ins Rennen. Bei dedizierten Servern gibt es teils erhebliche Qualitätsunterschiede. In dieser Übersicht tauchen nur Webhoster auf, die über ein professionelles Rechenzentrum verfügen und Marken-Hardware einsetzen. Wichtig für die Auswahl eines Serveranbieters sind aber neben der Ausstattung der Maschinen und des Rechenzentrums auch die Servicevereinbarungen.

Bei Prozessoren, Festplatten und Zusatzfunktionen lohnt sich ein genauer Blick ins Datenblatt. Einige Anbieter setzen auf neueste Mehrkern-CPUs von Intel und AMD für den Servereinsatz. Teilweise kommen auch Pentium, Celeron und Duron zum Einsatz. Der benötigte Arbeitsspeicher hängt von der Art der Webanwendungen ab, die darauf laufen sollen. Die Kluft ist in dieser Übersicht groß: Die Spanne reicht von mageren 250 MByte bis 12 GByte RAM.

IDE, SATA, SAS

Auch bei den Festplatten gibt es große Unterschiede. In einem Server sollte mindestens eine SATA-Festplatte stecken, für hochperformante Anwendungen bringt aber erst SAS den entscheidenden Leistungsschub mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute und etwa doppelt so hohem Datendurchsatz wie bei SATA.

Allerdings sind in den Geräten mitunter auch IDE-Festplatten zu finden, beispielsweise bei 1blu. Webhoster. de baut nur in den Small-Server noch SATA-Speicher ein, in alle andere Modelle aber SAS-Festplatten. Bei http.net werden generell SATA-Platten angeboten, auf Kundenwunsch tauscht der Provider diese aber auch gegen die schnelleren SAS-Speicher.

Die Mehrzahl der Server ist mit zwei oder mehr Festplatten bestückt, sodass sich die Verfügbarkeit der Daten via RAID erhöhen lässt. Nicht alle Provider bieten aber wenigstens Software-RAID an. Noch kürzer wird die Liste bei Hardware-RAID, bei dem ein eigener Controller die Prozessorlast reduziert.

Hier können nur 1blu, Host Europe, Serverloft und Webhoster.de punkten. Optional gegen Aufpreis konfigurieren auch Hetzner, OVH, Webtropia und isgenug.de ihre Server mit Hardware-RAID.

Für Arbeitsspeicher und Festplatten bieten einige Provider Upgrades an, bei den übrigen Komponenten muss man in der Regel mit dem vorliebnehmen, was man hat. Eine Nachfrage beim Provider, welche Komponenten im gewünschten Server stecken und welche Erweiterungsmöglichkeiten es gibt, schadet nicht.

Service und Verwaltung

Alle Provider garantieren eine Netzverfügbarkeit zwischen 97 und 99,99 Prozent. Sollte ein Server durch einen Hardwarefehler gestört sein oder ausfallen, garantieren Anbieter wie internet24, OVH und Webhoster den Hardwareaustausch innerhalb von vier Stunden, bei 1&1 muss man dagegen im schlimmsten Fall bis zu 24 Stunden auf die Reparatur warten.Andererseits gestatten einige Provider wie Webhoster.de auch rund um die Uhr den Zugang zum eigenen Server, beispielsweise, um große Datenmengen einzuspielen.

Dedizierte Linux - Rootserver

© Archiv

Ein Monitoring der Serverfunktionalität ist im Rootserver-Geschäft nicht überall Standard. Bei vielen Providern ist der Kunde selbst für die Serverüberwachung verantwortlich und muss Probleme selbst melden. Für die Fernsteuerung der dedizierten Maschinen stellt die Mehrzahl der Anbieter passende Online-Tools bereit, über die auch ein automatischer Reset initiiert werden kann.

Einige Hoster ermöglichen allerdings nur den manuellen Reset. Der automatische Reset gelingt bei Host Europe beispielsweise innerhalb von 30 Minuten. Der Hoster integriert außerdem eine Remote-Management-Karte von Dell, über die sich der Server vom Schreibtisch aus bedienen lässt, als würde man davor sitzen. Eine KVM-Optionen bietet unter anderem auch Strato an.

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