Wenn das Handy verloren geht...

So lassen sich gestohlene Handys orten - alle Tipps und Tricks

Ist das Handy weg, gilt es nicht nur den Verlust des teuren Gerätes zu verschmerzen. Besorgt sind mobile Nomaden vor allem über die verlorenen persönlichen Daten. Welche Maßnahmen vor dem Supergau schützen, erfahren Sie hier.

  1. So lassen sich gestohlene Handys orten - alle Tipps und Tricks
  2. Löschen oder verschlüsseln
  3. Teil 3: So lassen sich gestohlene Handys orten - alle Tipps und Tricks
Vergleichstest: Smartphones

© Archiv

Nokia N97 Smartphone

Handys haben sich als ständiger Begleiter etabliert. Sie gehen natürlich mit auf Reisen, sind aber auch im Alltag nicht aus Hemd- und Handtaschen wegzudenken. Dass sie gerne verlegt, aus der Tasche herausgleiten oder gar gestohlen werden, haben die meisten Handybesitzer schon erlebt. So wundert es nicht, dass Mobiltelefone in Bussen, U-Bahnen und Zügen liegen gelassen werden. So wurden 2009 in Zügen und auf Flächen der Deutschen Bahn AG insgesamt 15.567 Handys gefunden.

Handy weg?

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Auch wenn die Zahl nicht exorbitant hoch zu sein scheint, so sollte sich jeder vor Augen führen, dass es sich dabei lediglich um die Mobiltelefone handelt, die von ehrlichen Findern ins Fundbüro gebracht werden. Wie viele abhanden gekommene Geräte einfach den Besitzer wechseln, bleibt fraglich. Dabei sind liegen gelassene Handys schon ärgerlich genug. Aber zumindest gibt es die Hoffnung, dass sie wieder auftauchen. Wird das Handy aber gestohlen, sind Gerät und Daten meist unwiederruflich verloren. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland nicht weniger als 300.000 Mobiltelefone gestohlen werden. Langfingern das Handwerk zu legen, wird angesichts der Tatsache, dass Handys häufig offen auf dem Tisch im Cafe liegen, sich unbeachtet in der Handtasche an einer Stuhllehne im Kino oder der Jackentasche befinden, eher schwierig. Ein achtsamer Umgang mit dem mobilen Begleiter ist also angesagt.

Besser vorsorgen

Ist das Handy weg, ist es meist zu spät, um den Supergau zu verhindern. Besser ist es, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Damit zumindest persönliche Daten wie Kontakte, Termine oder auch Fotos und Musik nicht mit dem Gerät verloren gehen, sollten regelmäßig Sicherungskopien auf einem PC oder im Internet durchgeführt werden. Bei modernen Smartphones wie iPhone, Blackberry oder Windows-mobile-Geräten läuft das recht unkompliziert über ein Datenkabel und die mitgelieferte Gerätesoftware. Bei älteren Handys bieten sich Onlinedienste wie zyb.com oder ovi.com (für Nokia-Geräte) oder Internetangebote des Netzbetreibers an.

Handy weg?

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Mit dem Ortungsdienst von o2 lässt sich herausfinden, wo sich ein Handy gerade befindet.

Unerlässlich ist es, die Seriennummer, die sogenannte IMEI (International Mobile Equipment Identity), des Geräts zu notieren. Es handelt sich dabei um eine 15-stellige Zahl, über die ein Handy eindeutig identifiziert werden kann. Die IMEI befindet sich auf der Handypackung und auf dem Typschild (meist unterhalb des Akkus). Sie lässt sich auch über die Tastenkombination *#06# auf dem Gerät anzeigen. Wird ein Handy geklaut, sollte der Diebstahl bei der Polizei angezeigt werden. Anhand der IMEI lässt sich das Mobiltelefon dann wie auch die SIM-Karte sperren. Zwar fordern Politiker und etwa die Gewerkschaft der Polizei seit geraumer Zeit, Netzbetreiber auf, die IMEI-Sperre durchzuführen. Vodafone führt dies auf Wunsch im Vodafone-Netz durch, nicht aber in anderen Netzen.

Verlorene Handys orten

Gegen Handydiebstahl kann man sich natürlich auch versichern lassen. Bei Versicherungen wie assona gibt es zu dem sogenannten Handy-Schutzbrief noch den Lost & Found Service. Die Versicherung schützt neue Geräte vor Material- oder Montagefehler, vor Überspannung oder Kurzschluss und Diebstahl. Über den Lost & Found Service sollen verlorene Geräte einfacher wieder dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden. Dazu werden Handys über die IMEI-Nummer registriert. Sie erhalten einen Aufkleber mit einer Hotline-Nummer der Versicherung, sodass Finder sich dort melden können. Wer sein Handy nur verlegt hat, kann zusätzlich den Ortungsservice der Versicherung nutzen. Solch ein Ortungsservice funktioniert natürlich nur, wenn das Mobiltelefon noch eingeschaltet und der Akku noch nicht leer ist. Das Orten von unauffindbaren mobilen Telefonen gibt es auch bei anderen Anbietern. Erfreulicherweise sind sie meist sogar kostenlos.

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