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Mediaplayer VLC 2.0 bringt Blu-ray-Wiedergabe und 64 Bit

Der nagelneue Mediaplayer VLC 2.0 steht seit kurzem zum Download bereit. Blu-ray-Video, 64 Bit und radikal abgespeckte Caching-Optionen sind die wichtigsten Neuerungen.
VLC - Logo © VideoLAN
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VLC 2.0 ist fertig. Zwar wurde die neue Version noch nicht offiziell angekündigt, aber die 32-Bit-Variante lässt sich schon jetzt herunterladen. Nur wer die erstmals bereitgestellte 64-Bit-Version nutzen will, muss noch etwas warten.

VLC 2.0 kann auch ein bisschen Blu-ray

Die Unterstützung für Blu-ray Video ist sicherlich das spektakulärste neue Feature. Allerdings bezeichnen sie selbst die Programmierer noch als "experimentell". Hinzu kommt, dass VLC den auf Blu-rays üblichen Kopierschutz natürlich nicht entschlüsseln darf. Deshalb lässt sich nur nicht kopiergeschütztes Material mit VLC wiedergeben.

Schluss mit ruckelnden Videos

Für eine deutlich größere Zielgruppe interessant sind die abgespeckten Caching-Optionen, über die sich dem Player ruckelnde Videos abgewöhnen lassen. VLC 1.x verwirrte hier zuletzt mit über 40 Einstellungsmöglichkeiten - eine Flut, in der sich nur ausgewiesene VLC-Kenner über Wasser halten konnten.

VLC gehört traditionell zu den flexibelsten Mediaplayern und benötigt keine im System installierten Codecs, um alle wichtigen Audio- und Videoformate abspielen zu können.

In VLC 2.0 sind die Caching-Optionen auf gerade einmal vier Stück zusammengeschrumpft. Zu finden sind diese Einstellungen unter "Extras \ Einstellungen". Aktivieren Sie die Option "Einstellungen zeigen: Alle". Dann navigieren Sie zu "Input/Codecs" und scrollen runter bis zum Abschnitt "Erweitert". Ruckelt ein Video, erhöhen Sie testweise die mit "Cachewert" betitelten Einstellungen. Je höher der Wert, um so länger dauert es aber auch, bis ein Video nach dem Klick auf den Wiedergabeknopf startet.

Bessere Untertitel

VLC 1.x hatte Schwächen bei der Darstellung von Untertiteln auf HDTVs und anderem, hochauflösendem Gerät. Beim Umrechnen eines SD-Videos auf HD-Auflösung vergrößerte der alte VLC nämlich auch im Video enthaltene Untertitel proportional. Dadurch nahmen die Untertitel häufig deutlich mehr Platz ein, als zur Lesbarkeit notwendig.

VLC 2.0 kann Untertitel unabhängig vom Video skalieren. Dadurch fügt sich die Beschriftung harmonischer in das Video ein, insbesondere bei der angesprochenen Upconversion von SD-Videos. Voraussetzung dafür ist, dass zum Beispiel das Direct3D Ausgabemodul in den Einstellungen (unter "Video \ Ausgabe") aktiviert wird.

Mehr Komfort am Mac

Nutzer von Mac OS X freuen sich über das neue Design der Programmoberfläche, dank der sich VLC jetzt harmonischer in das Betriebssystem mit dem Apfel integriert. VLC 2.0 unterstützt den Vollbild-Modus von Mac OS X 10.7 "Lion", wirkt dabei nach unserer Erfahrung aber (noch) nicht ganz so flüssig wie viele andere Anwendungen.

 
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