Datenbank selbst gemacht

Visual Basic Plus SQL-Server

Um genau zu wissen, welche Musikstücke Sie besitzen und wo Sie diese finden, verwenden Sie am besten eine Datenbank. Mit Visual Basic programmieren Sie diese Datenbankanbindung ohne viel Aufwand.

  1. Visual Basic Plus SQL-Server
  2. Tabellen
  3. Musiksammlung.sdf
  4. Test, Updates, Fazit
IT Professional Programmierung: Visual Basic Plus SQL-Server

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IT Professional Programmierung: Visual Basic Plus SQL-Server

Zu Visual Studio 2008 gehört die neue Visual-Basic-Version. Damit legen Sie Datenbanken ohne viel Aufwand an. Mit den Expressversionen von Visual Basic und dem SQL-Server brauchen Sie nicht einmal Geld für diese Programme auszugeben. Wagen Sie es, mit diesen mächtigen Werkzeugen eine Datenbank zu programmieren. Es ist nicht schwer. Die meiste Arbeit leistet das Programm für Sie. Die manuelle Nacharbeit hält sich in Grenzen.

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Beginn, Voraussetzung, Entwicklung

Wer eine Datenbank anlegt, muss sich zuerst Gedanken über den Aufbau der Datenbanktabellen und deren Beziehungen zueinander (Relationen) machen. In einer Datenbanktabelle ist es wichtig, jeden Datensatz eindeutig zu identifizieren. Dazu benötigt die Tabelle einen eindeutigen Schlüssel, der Primärschlüssel genannt wird. Für den Primärschlüssel ist der Felddatentyp Zahl die richtige Wahl.

Theoretisch dienen zwar auch Texte als Primärschlüssel, die verlangsamen aber den Programmablauf. Damit Sie nicht bei jedem neuen Datensatz eine neue Zahl eingeben müssen, soll das System den Primärschlüssel automatisch vergeben. Als Name bietet sich CDNummer an. Außerdem brauchen Sie ein Feld für den Titel der CD, den Interpreten und das Genre. Somit soll die erste Tabelle die Felder CDNummer, Covertitel, Interpret und Genre enthalten.

Weil Sie nicht nur die zusammenfassenden Informationen, sondern auch die einzelnen Titel der CD erfassen wollen, benötigen Sie eine zweite Tabelle. Die Daten dieser Tabelle setzen Sie über ein eindeutiges Feld mit der ersten Tabelle in Beziehung. Dazu müssen Sie sich in dieser Tabelle auf die erste Tabelle beziehen. Das funktioniert über ein Feld, das Sie CDNummer nennen. Sie benötigen in der zweiten Tabelle also auch eine Nummer, und zwar als Fremdschlüssel. Zusätzlich benötigen Sie Informationen über die Titelnummer, den Songtitel und die Laufzeit.

Wenn eine CD Musikstücke unterschiedlicher Interpreten enthält, sollten Sie auch das berücksichtigen. Somit benötigen Sie in Tabelle 2 die Felder: CDTitelverweis, LfNr, Songtitel, Laufzeit und Interpret. Überlegen Sie sich gleich Namen für die Tabellen: Die erste Tabelle soll CDHaupttabelle, die zweite CDDetailtabelle heißen. Mit diesen Vorüberlegung zur Datenbank entwicklen Sie die Anwendung.

Um mit der Visual Basic Express Edition eine SQL-Datenbank anzulegen und darauf zuzugreifen, müssen Sie erst den SQL Server Compact 3.5 installieren. Wenn Sie diesen nicht gleich mit Ihrer Visual Basic Express Edition mitinstalliert haben, holen Sie dies jetzt nach. Dann starten Sie Visual Basic.

Um eine neue Windows-Anwendung mit dem Namen Musiksammlunganzulegen, klicken Sie auf den Befehl Erstellen Projekt. Aktivieren Sie im Dialogfenster Neues Projekt das Symbol Windows Forms-Anwendung. Tippen Sie in das Feld Name den Datenbanknamen Musiksammlung V1.0 ein und klicken Sie auf OK. Ihr neues Projekt wird erstellt.

Um mit VB2008 eine SQL-Datenbank zu erzeugen, aktivieren Sie zunächst den Menübefehl Projekt und klicken dann auf Neues Element hinzufügen. Klicken Sie im jetzt eingeblendeten Dialogfenster Neues Element hinzufügen auf das Symbol Lokale Datenbank. Tippen Sie in das Feld Name den Datenbanknamen MusiksammlungDB ein, und klicken Sie auf "Hinzufügen". So blendet sich der Assistent zum Konfigurieren von Datenquellen ein.

Klicken Sie in diesem Dialogfenster auf Abbrechen, weil Sie die Datenquellen erst einfügen, wenn die Tabellen der Datenbank fertig sind. Die neue Datenbank Musiksammlung.sdf wird dem Projekt hinzugefügt und im Projektmappen-Explorer angezeigt. So leicht ist es also, eine Datenbank anzulegen. Doch die Datenbank nützt zunächst wenig, da sie weder Tabellen noch Daten enthält. Deshalb müssen Sie zur Aufnahme der Daten zunächst die Tabellen anlegen.

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