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Viren mit AVG entfernen

Oberfläche von AVG
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Oberfläche von AVG

Wollen Sie Viren von Computern über den USB-Stick entfernen, stehen in erster Linie die beiden Live-Systeme von AVG und Kaspersky zur Verfügung. AVG und Kaspersky sind in der Lage, die Festplatten des lokalen Computers zu lesen und nach Viren zu suchen, auch wenn die Partitionen mit dem NTFS-Dateisystem formatiert sind.

Wollen Sie mit AVG nach Viren scannen, sollte der Computer über eine normale Netzwerkschnittstelle angebunden sein, eine Anbindung per WLAN ist nicht möglich. Das gilt auch für das Rettung-Tool von Kaspersky. Leider erkennen AVG und Kaspersky nicht alle Netzwerkkarten, sodass im Notfall nicht immer sicher ist, ob Sie den Computer mit aktuellen Definitionsdateien durchsuchen können.

Booten Sie AVG über den USB-Stick, nutzen Sie den ersten Eintrag AVG Rescue CD. Bei Problemen versuchen Sie einfach die beiden nächsten Versionen. Der Scanner versucht, eine Verbindung über das Netzwerk mit dem Internet aufzubauen. Gelingt das nicht, erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung.

In diesem Fall können Sie aber die Aktualisierungsdatei auf einem anderen Computer von der Seite www.avg.com/de-de/download-update herunterladen. Sie erkennen die Datei am aktuellen Datum und der Bezeichnung IAVI*.bin. Kopieren Sie die BIN-Datei in das Stammverzeichnis auf den USB-Stick und wählen Sie dann im Menü der AVG-CD den Menüpunkt Update aus.

Wählen Sie dann die Option Offline -Update from directory. Als nächstes fahren Sie mit den Pfeiltasten der Tastatur zum Volume, das Ihren USB-Stick darstellt. Sie erkennen diesen an dessen Größe. Klicken Sie dann die Leertaste und bestätigen Sie mit Eingabe die Auswahl. Bestätigen Sie dann die nächsten Fenster einfach mit Eingabe und führen Sie dann die Option Virus database update und dann Program update aus.

Anschließend integriert der Assistent die aktuellen Daten und zeigt die Aktualisierung als erfolgreich an. Mit Return kommen Sie wieder ins Hauptmenü. Über den Menüpunkt About können Sie sich den Versionsstand der Defintionsdateien anzeigen lassen.

Wählen Sie als nächstes Scan aus, um die Partitionen des Computers nach Viren zu durchsuchen. Auf der nächsten Seite können Sie mit Volumes entweder ganze Festplatten scannen lassen oder mit Directory einzelne Verzeichnisse.

Weitere Live-System-Virenscanner finden Sie im nebenstehenden Kasten. Diese drei Scanner lassen sich aktuell noch nicht ohne größeren Aufwand stabil auf einen USB-Multiboot-USB-Stick integrieren.

Kaspersky-Rettungs-CD

Mit der Kaspersky-Rettungs-CD suchen Sie nach Viren und können parallel Dateien kopieren.
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Mit der Kaspersky-Rettungs-CD suchen Sie nach Viren und können parallel Dateien kopieren.

Der Vorteil von Kaspersky, im Vergleich zu AVG, ist die Mausunterstützung und der integrierte Dateimanager, der wesentlich leichter zu bedienen ist als die Variante in AVG. Allerdings unterstützt der Dateimanager nicht den USB-Stick, sodass Sie nur Dateien zwischen den Partitionen auf dem Computer verwalten können.

Wollen Sie Daten sichern oder kopieren, sind Sie mit Parted Magic aus der Ultimate Boot-CD oder mit Knoppix wesentlich besser ausgestattet. Der Bootvorgang mit Kaspersky ist recht unspektakulär.

Unter Umständen erhalten Sie eine Fehlermeldung "Media not found" für das CD-ROM-Laufwerk, aber das spielt keine Rolle, wenn dafür andere Datenträger vorhanden sind, vor allem der USB-Stick und die Windows-Partitionen.

Die CD erkennt, wenn Windows nicht ordnungsgemäß heruntergefahren wurde und bietet einen Neustart an, den Sie aber nicht durchführen müssen. Nur wenn Windows noch funktioniert, ist es stabiler, Windows sauber herunterzufahren, bevor Sie nach Viren scannen. Kaspersky kann durchaus Netzwerkverbindungen erkennen, die AVG nicht kennt. Das gilt natürlich auch umgekehrt.

Der Vorteil von Kaspersky ist, dass Sie auch einen Proxy-Server als Verbindung hinterlegen können. Sie finden alle Optionen über die Schaltfläche Settings. Die Virensignaturen aktualisieren Sie über Start update.

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