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Schöner schneiden Videoschnitt mit Tipps vom Profi

In der Datenflut ertrinken – dieses Gefühl beschleicht viele Anwender beim Bearbeiten von Videomaterial. Die folgenden Tipps zeigen, wie Sie mit unterschiedlichen Programmen in kürzerer Zeit ansprechende Filme schneiden.
Videoschnitt mit Tipps vom Profi © PCMagazin
Videoschnitt mit Tipps vom Profi

Ein externes Mikrofon, am besten mit Muff gegen Windgeräusche, ist immer besser geeignet als das eingebaute Kamera-Mikro.

Tipp 1: Projekte strukturieren

Ein durchdachter Workflow spart sehr viel Zeit und schützt vor Daten-Chaos.

In der Regel steht weit mehr Material bereit als Sie beim besten Willen benötigen. Viele Produktionen nehmen mindestens achtmal so viel Filmmaterial auf wie später gebraucht wird. Auch Amateure drohen in der Flut an Material zu „ertrinken“. Dagegen hilft ein Workflow, der sich am aufgezeichneten Material, den bereit stehenden Bearbeitungsprogrammen sowie der geplanten Ausgabe orientiert.

Grundsätzlich sollten Sie für jedes Projekt einen eigenen, unmissverständlich bezeichneten Projektordner anlegen, etwa „Australienurlaub_2011“ – idealerweise sogar eine eigene dafür reservierte Festplatte(npartition). Im Projektordner erzeugen Sie mindestens vier Unterordner, etwa

1_ORG (für das unbearbeitete oder in möglichst hoher Qualität eingelesene Rohmaterial)
2_ARBEIT (für die verwendeten Clips und die Programmdateien; fast alle Programme erzeugen etwa für die Waveform eigene temporäre Dateien)
3_BACKUP (Kopie des Arbeitsordners)
4_AUSGABE (für die exportierten Daten, inklusive DVD-Images etc.)

Wer will, kann diese Ordnerstruktur mit weiteren Unterordnern verfeinern. Verwenden Sie zur Sicherheit bei der Benennung von Clips nie Leerzeichen, Umlaute, Sonderzeichen oder Kommas.

Externe bevorzugt
Ein externes Mikrofon, am besten mit einem Schutz (Muff) gegen Windgeräusche, ist immer die bessere Wahl als das eingebaute Kamera-Mikrofon. Das gilt auch und gerade für die Aufzeichnung von Filmen mit Spiegelreflexkameras wie der Canon 5D Mark II. Wichtig dabei ist es, den Synchronpunkt zu bestimmen: Bis heute bewährt hat sich dazu das Schlagen der guten alten analogen Filmklappe.

 
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