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YouTube to go Videoclips für Handys und Smartphones

Smartphones, die Videoclips direkt von Internet-Plattformen à la YouTube & Co. abspielen können, sind noch rar. Zudem sind die mobilen Datentarife alles andere als günstig. Meist kostenlos und flexibler gestaltet sich der Weg über den PC.
Clips fürs Handy

Wer kennt das nicht: Zu fortgeschrittener Stunde versammelt sich das interessierte Party-Publikum schon mal gerne um den Mini-Bildschirm eines Handys. Mittelpunkt des Interesses und zugleich Auslöser für weinkrampfartige Lachanfälle sind nicht selten die neuesten Spaß-Clips von Internet- Videoportalen wie YouTube, MySpace, MyVideo, Clipfish oder Google Video.

Um das eigene Handy zur Video-Spaßzentrale aufzubohren, braucht es hingegen weder ein potentes Smartphone neuester Generation noch einen mobilen Datenzugang: Ein halbwegs aktuelles Kamera-Handy sowie ein PC nebst passender Software genügen fürs Erste. DasGros der Konvertierungsprogramme sind ausgesprochene Formatkünstler und unterstützten meist Dutzende verschiedene Formate, so dass sich auch eigene Aufnahmen und TV-Mitschnitte konvertieren lassen.

Youtube to go

Youtube to go

VDownloader glänzt mit einfacher Bedienung und integrierter Video-Download-Funktion

VDownloader

VDownloader glänzt mit einfacher Bedienung
und integrierter Video-Download-Funktion
VDownloader glänzt mit einfacher Bedienung und integrierter Video-Download-Funktion

Einer der wenigen kostenlosen Konverter mit integrierter Video-Download-Funktion ist VDownloader von Enrique Puertas. Das Tool nutzt in der Browser-Ansicht die Engine des Internet Explorers, um die Seiten der Videoportale zu rendern und ergänzt die Ansicht um spezielle Funktionen und Schaltflächen wie die Download Video-Schaltfläche. Die integrierte Suchfunktion gestattet eine plattformübergreifende und parallele Suche nach bestimmten Schlagwörtern.

Einzig die Ausgabeformate und Einstellungsmöglichkeiten für Handys fallen etwas dürftig aus und beschränken sich auf 3GP in QCIF-Auflösung (176 x 144 Bildpunkte). Die übrigen unterstützten Ausgabeformate wie AVI oder MPEG eignen sich eher für PC-Videoarchive, Streaming- Clients oder mobile Gadgets wie PDAs, iPOD oder PSP. Für Letztere wartet VDownloader mit passenden Profilen auf – allerdings ohne Unterstützung für das moderne MPEG- 4-AVC-Format.

Die Bedienung gestaltet sich ob der wenigen Einstellungsmöglichkeiten vergleichsweise unkompliziert, sodass auch Einsteiger schnell zu brauchbaren Ergebnissen gelangen. Andererseits fehlen Möglichkeiten, um die Zieldatei gegebenenfalls in kleinere Dateihäppchen aufteilen oder die Zielgröße respektive die Bitrate beeinflussen zu können.

SUPER

SUPER bietet mit Abstand die meisten Einstellungsmöglichkeiten und erweist
sich als flexible Multi-Format-Lösung.
SUPER bietet mit Abstand die meisten Einstellungsmöglichkeiten und erweist sich als flexible Multi-Format-Lösung.

Ein wahrer Tausendsassa hinsichtlich der Quell- und Zielformate ist SUPER. So haben Anwender bei 3GP-Containern die Wahl, welcher Video-/Audiocodec zum Einsatz kommen soll. Neben einer H.263-kodierten Videospur nebst Mono-Audiospur im AMR-NBFormat stehen die Videocodecs H.264, MPEG-4 SP/ASP sowie AMR-WB und AAC für die Tonspur zur Disposition.

Darüber hinaus wartet SUPER mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten auf: Bitrate, Bildwiederholrate, Bildauflösung, Seitenverhältnisse sowie die Sample-Frequenz der Tonspur lassen sich in feinen Schritten regulieren. Für erste Experimente sind die vorbereiteten Handy-Profile ein guter Einstiegspunkt. Der größte Nachteil von SUPER ist die etwas eigenwillige Bedienung und die mit Optionen und Parametern überfrachtete Benutzeroberfläche. Für Einsteiger ist SUPER daher eher weniger geeignet.

Handy-Kino: Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner

Multimedia-Handys wie das Nokia N93 zeigen
bereits Videos in VGA-Auflösung bei 30 Bildern/
s sowie Unterstützung für H.264.
Multimedia-Handys wie das Nokia N93 zeigen bereits Videos in VGA-Auflösung bei 30 Bildern/ s sowie Unterstützung für H.264.

Prinzipiell sind alle Kamera-Handys mehr oder weniger gut geeignet, um Videoclips abzuspielen. Neben offensichtlichen Eignungskriterien wie die Größe und Qualität des eingebauten Displays entscheiden vor allem die Leistungsfähigkeit des Prozessors, die verfügbare Speicherkapazität sowie die unterstützten Video- und Audioformate über die Eignung als mobiles Mini-Kino.

Der kleinste gemeinsame Nenner bei den Videoformaten ist das 3GPContainerformat in Verbindung mit einer H.263-kodierten Videospur, dem Standardformat für Video-MMS.

Die Auflösung beträgt üblicherweise 176 x 144 Bildpunkte (QCIF). Als Audioformat unterstützen alle Handys den AMR-NB-Codec, der zugleich als Sprach-Codec beim Telefonieren zum Einsatz kommt. Typische Problemkandidaten sind preiswerte Prepaid-Handys sowie Handys der ersten Kamera-Handy-Generation wie das Siemens S65. Mehr als 30-Sekunden- Sequenzen bei mageren 128 x 96 Bildpunkten (SQCIF) und ruckelnden 15 Bildern pro Sekunde lassen sich aus solchen Geräten kaum herauskitzeln.

Speicherplatz und Prozessorleistung sind hier die limitierenden Faktoren. Sind die Videofähigkeiten des eigenen Handys unbekannt, empfiehlt es sich, zunächst mit 3GP-Testdateien in QCIF-Auflösung bei 15 Bildern/s und einer maximalen Bitrate von 200 kBit/s zu beginnen. Spielt das Handy mit, können Sie Auflösung, Bildwiederholrate und Bitrate schrittweise steigern.

Aktuelle Kamera-Handys und Smartphones sind für die Videowiedergabe deutlich besser gerüstet. Standard sind momentan Zwei-Zoll-Displays in QVGA-Auflösung (320x240 Pixel). In der Regel bieten die verbauten Prozessoren genügend Rechenpower, um Videos in nativer Displayauflösung ruckelfrei abzuspielen. Bei weniger hoch auflösenden Displays liegt die Grenze nach wie vor bei 176 x 144 Bildpunkten. Der Speicher lässt sich bei den aktuellen Geräten dank der integrierten Speicherkarten- Slots unkompliziert und preiswert aufrüsten.

Bei den derzeit gängigen Speicherkapazitäten von 2 GByte ist genügend Platz vorhanden, um selbst komplette Spielfilme mit auf Reisen zu nehmen. Die aktuellen Multimedia-Handys haben auch in puncto Audioformate zugelegt: Neben AMR-NB unterstützen viele auch das AAC- sowie MP3-Format, was eine deutlich bessere Klangqualität ermöglicht.

Bei Smartphones und PDAs mit Windows-Mobile-Betriebssystem kommen darüber hinaus die Microsoft- Formate WMV sowie WMA hinzu. Die Crème de la Crème der Video-Handys wie das Nokia N93 spielen gar Videos in VGA-Auflösung mit bis zu 30 Bildern/s ab und unterstützen PC-Videoformate wie MPEG-4 und H.264 alias MPEG-4 AVC.

Videoclips herunterladen und abspielen

Die Firefox-Erweiterung DownloadHelper ist
nur eines von vielen Browser-Add-ons, um
Videos auf Mausklick von Portalseiten herunterzuladen.
Die Firefox-Erweiterung DownloadHelper ist nur eines von vielen Browser-Add-ons, um Videos auf Mausklick von Portalseiten herunterzuladen.

Integrierte Download-Hilfen, um Clips direkt von den einschlägigen Videoportalen herunterladen und anschließend umwandeln zu können, sind bei den Gratis- Konvertern noch die Ausnahme. Entsprechende Tools und Browser-Add-ons gibt es inzwischen allerdings wie Sand am Meer. Nutzer des Mozilla Firefox-Browsers können gleich zwischen mehreren Alternativen wählen: Das Add-on Ook? Video Ook! ist vielseitig und zugleich einfach zu bedienen.

Zu den unterstützten Videoportalen zählen unter anderem YouTube, MySpace und Google Video. Praktisch: Ist die Firefox-Erweiterung DownThemAll! installiert (ein Download-Manager, der Downloads in mehrere Segmente aufteilt und diese anschließend parallel herunterlädt), arbeiten beide Add-ons Hand in Hand, was den Download der Videos um ein Vielfaches beschleunigt.

Weitere Alternativen sind die Add-ons Video Download und DownloadHelper. Letzteres saugt selbst ASF-Streams und Clips im DivX-Format von Stage6 herunter. Die Add-ons finden Sie über die integrierte Add-on-Verwaltung (Erweiterungen herunterladen) oder alternativ auf der Seite . Anhänger des Internet Explorers finden im TubeDownload (www.windowsmarketplace.com) ein vergleichbares Plugin, das – anders als der Name vermuten lässt – auch den Video-Download von anderen Portalen beherrscht.

Um die heruntergeladenen Videoschnipsel ohne die Hilfe des Browsers abzuspielen, braucht es noch einen passende Software-Player wie den VLC media player () oder einen universellen DirectShow-Filter wie ffdshow.

XMedia Recode

Als einziges Programm im Testfeld wartet XMedia Recode mit Profilen für
konkrete Handytypen auf – und eignet sich für Einsteiger und Profis
Als einziges Programm im Testfeld wartet XMedia Recode mit Profilen für konkrete Handytypen auf – und eignet sich für Einsteiger und Profis

Ein echter Geheimtipp ist der Freeware-Konverter XMedia Recode. Das Tool kombiniert die Benutzerfreundlichkeit von VDownloader mit der Flexibilität von SUPER. Neben einer leistungsfähigen Stapelverarbeitung und den zahlreichen durch entsprechende Geräteprofile unterstützten Handytypen wartet XMedia Recode unter anderem mit einer integrierten Trim- und Crop-Funktion zum Zurechtschneiden der Filme auf.

Einzig und allein eine Download-Hilfe zum Herunterladen der Internetvideos sowie eine Möglichkeit, um die Zieldateigröße festzulegen oder das Zielvideo beim Kodieren gegebenenfalls in mehrere kleinere Dateien aufzuteilen, fehlen dem Programm zur perfekten All-in-one-Lösung.

3GP Ripper/3GP Movies Free

Mit dem 3GP Ripper sind Video-DVDs im Handumdrehen
fürs Taschenkino aufbereitet.
Mit dem 3GP Ripper sind Video-DVDs im Handumdrehen fürs Taschenkino aufbereitet.

Wer regelmäßig Video- DVDs Handy-gerecht aufbereiten möchte, wird bei vielen Tools neben den fehlenden DVD-Importfunktionen vor allem die Möglichkeit missen, die Zieldatei in handlichere Dateihappen aufsplitten zu können.

Ein kostenloses Programm, das die genannten Anforderungen erfüllt und zugleich mit intuitiver Bedienung glänzt, ist der 3GP Ripper. Neben Auswahlfunktionen für Titel, Kapitel sowie Audiospuren bietet der 3GP Ripper eine Trim- Funktion zum Entfernen überflüssige Trailer und Abspannsequenzen. Die übrigen Einstellungen beschränken sich auf das absolut Notwendige:

Neben der Auflösung und dem Datei- Splitting lässt sich lediglich noch das Zielverzeichnis sowie die Bitrate in fünf Schritten festlegen. Ist hinsichtlich der Importformate mehr Flexibilität gefragt, bietet sich 3GP Movies Free aus gleichem Haus an.

Letzteres importiert deutlich mehr Formate, wartet ansonsten aber mit ähnlichem Funktionsumfang und nahezu identischer Benutzeroberfläche auf. Lediglich die DVD-Importfunktion seines Konterfeis fehlt dem Programm. Zwar gelingt der Import von VOB-Dateien, allerdings ohne die Möglichkeit, zwischen Tonspuren wählen oder gezielt nur einzelne Kapitel umwandeln zu können.

videoraptor

Eine kommerzielle Alternative ist videoraptor von RapidSolution. Wie VDownloader wartet auch videoraptor mit einer integrierten Download-Hilfe auf, die Videos von Seiten wie YouTube, Googel Video und Clipfish auf Mausklick herunterlädt. Dazu genügt es, den gewünschten Clip im Internet Explorer abzuspielen, während videoraptor im Hintergrund läuft. Die Videos landen so zunächst in einer Videoliste.

Anschließend genügt ein Mausklick, um die Videos herunterzuladen und in einem Rutsch in das gewünschte Format zu konvertieren. Bei den für Handys interessanten Profilen wartet videoraptor mit verschiedenen vorgefertigten 3GP-, MP4- sowie WMVProfilen auf. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Profile zu ergänzen, wobei sich Videoauflösung, Bildwiederholrate und Bitrate individuell festlegen lassen.

videoraptor eignet sich nicht nur als Online-Ripper für Video, sondern spürt auch MP3-Titel im Netz auf.
videoraptor eignet sich nicht nur als Online-Ripper für Video, sondern spürt auch MP3-Titel im Netz auf.

Allerdings unterstützt das Programm keine 3GP-Dateien mit AMR-Ton – als Audioformat steht in diesem Fall lediglich AAC zu Auswahl, was vor allem ältere Handys überfordern dürfte. Ansonsten bietet videoraptor einigen Komfort und viele Extras. Unter anderem lassen sich die heruntergeladenen Clips für DivX-kompatible DVDPlayer, Streaming-Clients sowie mobile Gadgets wie MP3-Player, PSP und iPOD umwandeln.

videoraptor saugt zudem nicht nur Videos aus dem Netz, sondern spürt mittels der integrierten Suchfunktion auch frei erhältliche MP3s aus Quellen wie Mpeg- Search.com, ProjectPlaylist.com und Mp3-Realm.com auf.

MovieJack Mobile 5

Bei MovieJack Mobile 5 bleiben Flash-Videos
außen vor. Ansonsten erweist sich das Programm
als flexibler Formatkonverter.
Bei MovieJack Mobile 5 bleiben Flash-Videos außen vor. Ansonsten erweist sich das Programm als flexibler Formatkonverter.

Als einziges Programm im Testfeld bietetMovieJack Mobile 5 von S.A.D. die Möglichkeit, die gewünschte Dateigröße im Vorhinein festzulegen. Alternativ lassen sich Bitrate und Aufteilungsgröße auch manuell einstellen. Weitere Highlights der Software sind die DVD-Importfunktion inklusive freier Titel-, Kapitel- und Tonspurwahl sowie die integrierte Stapelverarbeitung. Allerdings fehlt dem Programm eine Importmöglichkeit für Flash-Videos z.B. von YouTube.

Das Ausgabeformat lässt sich zudem nicht direkt, sondern nur über die Wahl des Profils beeinflussen. Auch wenn die Zahl der unterstützten Ausgabeformate auf den ersten Blick üppig ausfällt: Speziell für Handys steht lediglich ein einzelnes, allgemeines Profil zu Auswahl. Immerhin besteht die Möglichkeit, neben der Videobitrate auch die Bildauflösung nachträglich anzupassen. Unverständlicherweise ist die Bildwiederholrate beim Handy-Profil aufmaximal 16 Bilder/s beschränkt.

Reif für die DVD

Die Berechnung synthetischer Zwischenbilder (Bild 1a, 1b) reduziert nachhaltig das Ruckeln
in Handy-Videos.
Die Berechnung synthetischer Zwischenbilder (Bild 1a, 1b) reduziert nachhaltig das Ruckeln in Handy-Videos.

Beim Aufbereiten von Videoclips für DVD, die per Handy, Fotokamera, Smartphone oder PDA aufgenommen wurden, ergibt sich häufig das Problem, dass Videoauflösung und Bildwiederholrate in konträrem Verhältnis stehen: Je höher die gewählte Videoauflösung ist, desto geringer fällt die maximal mögliche Bildwiederholrate aus und umso stärker ruckelt das Video bei der anschließenden Wiedergabe. Besonders ältere Handys können Videos häufig nur mit maximal 15 Bildern/s aufzeichnen – zu wenig für eine flüssige Videowiedergabe.

Mit herkömmlichen Videobearbeitungsprogrammen ist dem Problem hingegen nicht beizukommen. Zwar rechnen die Programme die Bildwiederholrate gegebenenfalls hoch, aber dies geschieht lediglich durch das mehrfache Hintereinanderreihen identischer Einzelbilder – das Ruckeln bleibt (Ausnahme: Adobe After Effects). Die einzig erfolgversprechende Lösung liegt daher in der Berechnung synthetischer Zwischenbilder, die die fehlenden Bewegungsphasen mittels Bewegungsanalyse ergänzen.

Solche Zwischenbilder lassen sich beispielsweise mit dem Videoframe-Server AviSynth () in Verbindung mit den MVTools (http://avisynth.org.ru/mvtools/mvtools.html) berechnen. Unser folgendes Beispielskript rechnet ein 3GP-Video von 15 auf 25 Vollbilder/s hoch. Um die 3GPDatei mit AviSynth öffnen beziehungsweise bearbeiten zu können, empfiehlt sich der Importfilter FFmpegSource ():

video1 = FFmpegSource („Ihr_Film.3gp“) backward_vec = video1.MVAnalyse(isb = true, truemotion=true, pel=2, idx=1) forward_vec = video1.MVAnalyse(isb = false, truemotion=true, pel=2, idx=1) cropped = video1.crop(4,4,-4,-4) backward_vec2 = cropped.MVAnalyse(isb = true, truemotion=true, pel=2, idx=2) forward_vec2 = cropped.MVAnalyse(isb = false, truemotion=true, pel=2, idx=2)return video1.MVFlowFps2(backward_vec,forward_vec,backward_vec2,forward_vec2,num=25,idx=1,idx2=2)

Das Skript lässt sich beliebig verfeinern und ergänzen, beispielsweise um einen effizienten Rauschfilter wie fft3dgpu ([ext:http://forum.doom9.org/showthread.php?t=89941]/ext[]), dessen Berechnungen statt auf der CPU auf der GPU ablaufen.

Eine halbwegs aktuelle DirectX-9-kompatible Grafikkarte vorausgesetzt, gelingt das Entrauschen nahezu in Echtzeit. Ebenso lässt sich das Video im gleichen Atemzug mittels eines hochwertigen Skalierungsfilters auf DVD-konforme 720 x 576 Bildpunkte vergrößern. Dazu genügt es beispielsweise, die erste Zeile des Skripts mit Folgendem zu ergänzen:

.Spline36Resize(720,576).fft3dgpu(sigma=3.5,plane=4,sharpen=0.5)

Probleme bereitet zuweilen das Auslesen der Audiodaten mittels FFmpegSource aus dem 3GP-Container, sofern die Audiodaten nicht im AAC-Format vorliegen. Grund: Zwar liest und verarbeitet FFmpegSource prinzipiell auch Audiodaten aus 3GP-Containern (Option: atrack = -1), allerdings fehlt ein passender Decoder für Tonspuren im AMR-NB/WB-Format.

Als Workaround empfiehlt sich stattdessen die Extraktion und Umwandlung der Tonspur mittels eines der im Beitrag vorgestellten Tools wie beispielsweise SUPER. Anschließend führen Sie Bild und Ton entweder direkt im AviSynth-Skript über den Befehl AudioDub wieder zusammen oder überlassen diese Arbeit Ihrer DVD-Authoring-Software.

Anbieter Enrique Puertas eRightSoft Sebastian Dörfler Acala Software RapidSolution Software AG S.A.D
Produktname VDownloader SUPER XMedia Recode DVD 3GP Ripper/3GP Movies Free Videoraptor MovieJack Mobile 5
Preis kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos 24,90 Euro 36,99 (Download)/39,99 (Versand)
Internet www. vdownloader.es erightsoft.com xmedia-recode.de cutedvd.com videoraptor.com s-a-d.de
Funktionsumfang
Integrierte Download-Funktion/ unterstützte Videoplattformen (Auswahl) ja (YouTube, Google Video, DailyMotion, MySpace, Stage6, Metacafe) nein/entfällt nein/entfällt nein/entfällt ja (YouTube, Google Video, ClipFish, MyVideo, Online Glotze.tv, CNetTV) nein/entfällt
Vorschaufunktion ja (Browser-Ansicht) ja ja ja ja ja
Quellformate FLV, AVI, WMV WMV, VOB, TS, SWF, RM, QT, OGG, MP4, MOV, MKV,MPG, FLV, DAT, AVI, ASF, 3GP, VIV, FLC WMV, TS, SWF, MPG, MP4, MOV, FLV, AVI, ASF, 3GP, M1V, M2V, VOB, NSV DVD/AVI, MPEG, ASF, RM, DAT, MOV, SWF, FLV, MP4, FLV, WMV DVD, AVI, MPG, MP4, WMV
Zielformate (Video) AVI, 3GP, MPEG-1/4 (Simple Profile) WMV, VOB, TS, SWF, RM, QT, OGG, MP4, MOV, MKV, MPG, FLV, DAT, AVI, ASF, 3GP, 3G2, VIV, FLC WMV, TS, SWF, MPG,MP4, MOV, FLV, AVI, ASF, 3GP, M1V, M2V 3GP/3GP, 3GPP, 3G2, 3GPP2 3GP, AVI, MP4, WMV7, WMV9 3GP, 3GPP, MP4, ASF
Zielformate (Audio) AMR-NB AMR-NB, AMR-WB, AAC, MP3, WMA AMR-NB, AMR-WB, AAC, MP3, WMA, AC3 AMR-NB AAC, MP3, OGG, WAV, WMA, WMA Pro AMR-NB, AAC
Unterstützte 3GP-Auflösungen 176 x 144 128 x 96, 176 x 144,220 x 176, 240 x 192, 320 x 240, 352 x 288 128 x 96, 176 x 144, 352 x 288, 704 x 576 128 x 96, 176 x 144, 320 x 240 beliebig von 128 x 96 bis 720 x 576 128 x 96, 176 x 144, 300 x 180, 320 x 240, 352 x 288
Videoschnittfunktion nein nein ja (Trimmen) ja (Trimmen) nein ja (Trimmen)
Bitrate einstellbar nein ja ja ja (fünf Stufen) ja ja
Zieldateigröße einstellbar nein nein nein nein nein ja
Split-Funktion nein nein nein ja nein ja für Zieldatei
Geräte-Profile ja(iPOD, PSP) ja (Nokia, NEC, Siemens, Sony Ericson) ja (Motorola V547/V635/ V710; Nokia 6620/6630; Samsung D500/D600; Sanyo 5600; Sony Clie PEG-ZJ35/37; Sony Ericsson K700i/K750i) nein nein ja (Handy, PSP, Windows-Mobile-PDA, Gizmodo, Nintendo DS, GameBoy Advanced, iRiverH320/340, iPod u.a.)
Besonderheiten Gleichzeitige Online-Suche auf mehreren Plattformen, Download-Historie, einfache Bedienung Umfangreiche Einstellungs-möglichkeiten, breite Formatunterstützung Durchdachtes Bedienkonzept, umfangreiche Einstellungs-möglichkeiten, Stapelverarbeitung Komfortable Titel-und Kapitelauswahl bei DVD-Material (nur 3GP Ripper), einfache Bedienung Gleichzeitige Online-Suche auf mehreren Plattformen, einfache Bedienung, für Video-und Musik-Downloads geeignet Komfortable Titel-und Kapitelauswahl bei DVD-Material, Stapelverarbeitung, einfache Bedienung

 
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