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Vernetzt

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Wenn der VDR läuft, beschränkt sich die Kommunikation mit anderen Rechnern nicht nur auf den ssh-Zugriff und das Konfigurations-Frontend. Unter http://{IP des VDR}:8008 erhalten Sie Zugriff auf das Live Interactive VDR Environment, ein komfortables Frontend zur Programmierung von Timern, Bearbeitung von Aufnahmen und zum Durchsuchen des EPGs.

So ist nach entsprechender Portfreigabe am Router sogar die Timerprogrammierung der VDRs über das Web möglich. Der Standard-Login-Name lautet admin, das Passwort live. Wenn der VDR dafür nicht rund um die Uhr laufen soll, können Sie Wake-on-LAN nutzen - eine allgemeine Anleitung finden Sie unter www.brueck-computer.de/index2.php?modul=1404&link=1.

Der VDR kann darüber hinaus Videosignale an andere Rechner streamen. Haben Sie die zu beliefernden IP-Adressen in der /etc/vdr/plugins/streamdevhosts.conf freigegeben, können Sie z.B. unter Windows mit VLC über die Netzwerkstreaming-Funktion und die URL http://{IP des VDR}:3000/{Kanalnummer} fernsehen - auch in HD. Auch das Streamen über DSL ist möglich, mehr dazu im VDR-Wiki.

Videoqualität bei xine optimieren

Neben der Dekodierung des AVC-Video-Datenstroms haben Grafikkarten bei 1080i-Sendern wie AnixeHD, ServusTV und AstraHD (sowie den HD+-Sendern der RTL- und ProSieben-Sat1-Sendergruppen) noch eine weitere Aufgabe zu bewältigen: Sie müssen vor der Ausgabe aus den Halbbildern Vollbilder machen, ansonsten sind unschöne Kammartefakte zu erkennen.

Der Nvidia-Grafikkartentreiber stellt dazu verschiedene Deinterlacing-Algorithmen zur Verfügung: Bob ist der einfachste Algorithmus und zeigt an Kanten und dünnen Linien ein deutliches Flimmern, während Sie mit Temporal-Spatial die derzeit beste Qualität erhalten.

Um zu erfahren, für welchen Algorithmus die Leistung des Grafikchips ausreicht, finden Sie unter www.nvnews.net/vbulletin/showthread.php?t=133465 das Test-Tool qvdpautest. Laden Sie sich die Datei herunter und entpacken Sie sie mit tar -xzvf qvdpautest-0.5.tar.gz.

Wechseln Sie mit cd in den erstellten Unterordner und installieren Sie zunächst weitere Linux-Pakete: sudo apt-get install build-essential qt4-qmake libqt4-dev. Kompilieren Sie dann das Tool mit den Befehlen qmake und anschließend make. Starten Sie es dann mit ./qvdpautest.

Nach Durchlaufen aller Tests wird Ihnen in den Zeilen beginnend mit MIXER angezeigt, wie schnell Ihre Grafikkarte ist. Erreicht sie z.B. bei TEMPORAL die notwendigen 50 Fields nur knapp oder überhaupt nicht, sollten Sie den Deinterlacing-Modus auf Bob belassen. Benutzen Sie ansonsten den Parameter video.output.vdpau_deinterlace_method in Ihrer .xine/config.

Bei langsameren Grafikkarten kann video.output.vdpau_enable_inverse_telecine:0 und video. output.vdpau_skip_chroma_deinterlace:1 Geschwindigkeitsvorteile zugunsten eines besseren Deinterlacing-Modus bringen - für beide Optionen zeigt vdpautest ebenfalls Messwerte an.

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