Mit Discounter-Tarifen Geld sparen

Vergleich: Die besten Prepaid- und Vertragstarife für Handys

So günstig war Handytelefonieren noch nie. Immer mehr Discounter locken mit immer preiswerter werdenden Prepaid-Angeboten auch Vertragskunden an.

Handy tarif mobiltelefon frau

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Handy tarif mobiltelefon frau

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Prepaid-Karten dem Prekariat vorbehalten waren. Während früher Laufzeitverträge der Netzbetreiber mit subventionierten Handys den Markt beherrschten, purzeln dank Aldi, Tchibo, Simply & Co. die Preise bei Prepaid-Karten immer weiter in den Keller. Gerade mal 8 Cent kostet die Minute bei den Discountern, maxxim oder bei dem neuen, seit April operierenden BigSIM. Und weil Sparen sowieso gerade angesagt ist, werden Prepaid-Angebote mit den günstigen Minutentarifen auch für Vieltelefonierer interessant. Die Vorteile: Keine Grundgebühr, keine Vertragsbindung und bezahlt wird über ein Guthabenkonto letztlich nur das, was wirklich vertelefoniert wird. Dafür leidet der Service.

Immerhin sind knapp über die Hälfte der Handy-Nutzer (56,5 Prozent) inzwischen Prepaid- Kunden. Interessanterweise zeigt eine Studie der Mobilfunk-Suchmaschine telfish, dass der Großteil der Handynutzer aber nicht in dem für ihn optimalen Tarif telefoniert. Analysiert wurden dazu anonymisierte Handyrechnungen von 300 telfish-Nutzern. Heraus kam, dass vor allem die richtige Taktung jede Menge Einsparpotenzial bietet. Rund 60 Prozent der Handygespräche dauern demnach kürzer als eine Minute. Jedes fünfte Gespräch wird sogar innerhalb der ersten zehn Sekunden beendet. Die meisten Anbieter rechnen mit einer Taktung von 60/10 oder - bei den Discountern sehr verbreitet - 60/60.

Im ersten Fall wird die erste Minute voll bezahlt, während alle weiteren im 10-Sekunden-Takt abgerechnet werden. Bei der 60/60-Taktung werden auch nach der ersten Minute alle Gespräche im Minutentakt abgerechnet. Wer sich auf kurze Telefonate beschränkt, zahlt also drauf. Mit dem richtigen Tarif können Handynutzer ihre Mobilfunkrechnung um die Hälfte reduzieren, behaupten die Marktforscher, die bei telfish Handyrechnungen analysiert haben. Bei einem Gesamtumsatz der Netzbetreiber von 30 Milliarden Euro könnten Handynutzer mit der richtigen Taktung insgesamt bis zu 9 Milliarden Euro im Jahr einsparen.

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Wechseln und sparen

Angesichts dieser Zahlen sollte jeder seine Handyrechnung überprüfen oder bei einem Dienst wie telfish analysieren lassen. Diese Tarifsuchmaschine wertet Handyrechnungen aus und gibt Tipps für den richtigen Tarif. Stattdessen klingeln die Kassen der Netzbetreiber. Schließlich versuchen sie, ihre Kunden mit subventionierten Handys und vermeintlich günstigen Flatrates zu ködern oder zum Verbleiben zu überreden. Dabei ist die Flatrate noch längst kein Dauerabo für Quasselstrippen. Auch da heißt es Augen auf beim Vertragsabschluss, denn häufig gelten Flatrates nur innerhalb eines Netzes oder ins Festnetz.

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Beim Neuling BigSIM kostet jede Gesprächsminute oder Kurzmitteilung lediglich acht Cent.

Zusätzliche Kosten fallen zudem häufig auch für Kurzmitteilungen an.Ein weiterer Grund für den geringen Wechselwillen sowohl unter Vertrags- als auch Prepaid-Kunden sind Bedenken wegen der Rufnummer. Wer jahrelang über seine Handynummer erreichbar war, müsste Freunden, Verwandten und Geschäftspartnern die neue Nummer übermitteln. Da das mit einem gewissen Aufwand verbunden ist, scheuen viele einen Wechsel. Dabei bieten auch viele der günstigen Prepaid-Anbieter die Mitnahme der Rufnummer an. Das ist zwar mit Aufwand und Kosten verbunden - in der Regel fallen zwischen 25 und 30 Euro an - doch dürfte sich gerade bei Wenigtelefonierern durch die eingesparten Kosten der Aufwand dennoch lohnen.

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Handy & Navigation:Handys, Telefon &…

Zu Laufzeitverträgen der Netzbetreiber gibt es subventionierte Handys.

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