Neues Windows für die Hälfte

Windows 7 günstiger: 60 Prozent beim Betriebssystemkauf sparen

Bevor Sie Windows 7 gleich beim großen Elektronikdiscounter kaufen, lesen Sie lieber diesen Artikel. Wir sagen Ihnen, wie Sie bis zu 60 Prozent beim Kauf des neuen Betriebssystems sparen - ganz legal und ohne irgendwelche Einschränkungen oder Macken!

Windws 7 günstiger

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Windws 7 günstiger

Es klang verlockend, was Microsoft da für Mitte Juli angekündigt hatte: Das neue Betriebssystem sollte es für Vorbesteller in der Version "Home Premium" für knapp 50 Euro geben. Das war weit weniger als die Hälfte dessen, was man zukünftig normalerweise für Windows 7 berappen muss. Der reguläre Preis für die Heimvariante soll zunächst bei 119 Euro liegen und später sogar für rund 200 Euro angeboten werden.Bis Mitte August sollte die Sonderaktion eigentlich laufen, wenngleich Microsoft einschränkend von einem begrenzten Kontingent gesprochen hatte: "solange der Vorrat reicht", hieß es offiziell. Doch was dann am 15. Juli, dem Starttag des Vorverkaufs, passierte, erinnert eher an einen Marketing-Gag als an ein seriöses Vertriebsmodell. So meldete beispielsweise Amazon Deutschland morgens um 9.07 Uhr, also nur sieben Minuten nach Angebotsbeginn: ausverkauft! Von den technischen Problemen mit dem Server wegen des enormen Besucheransturms ganz zu schweigen. Ähnlich sah es bei den großen Händlern wie Saturn oder Media Markt aus. Auch hier war das Kontingent nach kürzester Zeit weg: Bei einem großen Münchener Elektronikcenter gab es nur noch ein müdes Lächeln, fragte man als Kunde nach Windows 7.

Vorverkauf: Kunden stinksauer

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Der Link auf die Info-Seite von Windows 7 ist nur ein schwacher Trost - denn das günstige Angebot für 50 Euro ist weg.

Zur Zahl der Lizenzen, die Microsoft auf diesem Weg verkauft hat, schweigt sich das Unternehmen offiziell aus. Amazon.de, so munkeln Experten, bekam gerade einmal 1.500 Exemplare. Für den kompletten deutschen Markt ist von 10.000 Boxen die Rede. Angesichts des Käuferinteresses war die Zahl jedenfalls lächerlich niedrig. Das Ganze sorgte dann in diversen Foren auch für ordentlich Zündstoff, Inhalte und Wortwahl wollen wir an dieser Stelle lieber nicht zitieren. Verbraucherschützer kritisierten zudem die Aktion, weil ein Hersteller die beworbene Ware "hinreichend bevorraten" müsse. Ganz Clevere hatten sich mit dem Vorverkaufsangebot offenbar nur deshalb eingedeckt, um die Software später bei eBay wieder gewinnbringend zu verkaufen. Die Verkaufspreise auf der Versteigerungsplattform stiegen bis zum Doppelten, macht also eine Rendite von 100 Prozent.

Windows 7 lässt sich nur auf Rechnern mit Vista drüberinstallieren.

Wenn Sie leer ausgegangen sind?

Mit größter Wahrscheinlichkeit sind Sie beim Vorverkauf leer ausgegangen. Was aber tun, um möglichst günstig an das neue Betriebssystem zu kommen, das ja offensichtlich gelungen ist? Richtig los mit dem Verkauf geht es zwar erst am 22. Oktober. Das klingt zwar noch nach gehörig viel Zeit, doch Sie können sich schon jetzt für Windows 7 entscheiden.

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100 Prozent Rendite: Die Auktionspreise für Windows 7 stiegen bei eBay bis auf rund 100 Euro.

Der Vorverkauf: Möglichkeit 1 ist bereits verstrichen. Angesichts der geringen Stückzahlen war dies aber ohnehin keine ernst zu nehmende Alternative, sodass Sie sich nicht zu ärgern brauchen, wenn Sie hier nichts bekommen haben.Der reguläre Verkauf: Option 2, der normale Verkauf startet in der zweiten Oktoberhälfte. An dieser Stelle gehen wir nochmals kurz auf die unterschiedlichen Versionen von Windows 7 ein. Anders als ursprünglich gemeldet, kommt das neue Betriebssystem in Europa und damit auch in Deutschland doch mit dem Internet Explorer auf den Markt. Auch eine Auswahl verschiedener Browser stand zur Diskussion. Ursprünglich wollte Microsoft Windows 7 hierzulande ohne Browser ausliefern, um Ärger mit der EUKommission zu vermeiden.

Jetzt aber konkret zu den Versionen, von denen es in Deutschland im Wesentlichen drei beziehungsweise vier geben wird: Anders als beim aktuellen Vista kommt der Nachfolger für den Heimgebrauch nur in einer Home-Variante auf den Markt, und zwar als Home Premium. Dafür müssen Sie anfänglich mit einem Einführungspreis von rund 119 Euro rechnen, später soll Windows 7 Home Premium sogar rund 200 Euro kosten. Wann Microsoft den höheren Preis einfordert und ob sich dieser überhaupt durchsetzen lässt, ist aber unklar. Derzeit verlangt auch Microsoft im eigenen Online-Shop "nur" die knapp 120 Euro. Ebenfalls nicht mehr erhältlich wird die Business-Variante sein, sie wird wieder - wie schon bei Windows XP - Professionell heißen und anfänglich mit 285 Euro zu Buche schlagen. Allein die beste Ultimate-Version wird von Vista übernommen, sie kostet in der neuen 7er-Version 300 Euro. Amazon Deutschland verlangte bei Redaktionschluss für Windows 7 Professionell und Ultimate sogar noch etwas höhere Preise.

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Der Link auf die Info-Seite von Windows 7 ist nur ein schwacher Trost - denn das günstige Angebot für 50 Euro ist weg.

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